LTB Fan-Edition 4

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Lustiges Taschenbuch Fan-Edition
Band 4
50 Jahre LTB
5
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Erscheinungsdatum: 13. Oktober 2017
Chefredakteur: Peter Höpfner
Übersetzer:
Geschichtenanzahl: 5
Seitenanzahl: 304
Preis: 8,00 €
Weiterführendes
Ind.PNG Infos zu LTB Fan-Edition 4 im Inducks


Inhalt[Bearbeiten]

Krieg und Frieden[Bearbeiten]

I TL 1604-A

Im russischen Zarenreich des Jahres 1812 kann sich der reiche Kaufmann Kopekobert Dukofjew nicht wie gewohnt über das Bad in seinen geliebten "Rubelchen" freuen. Es droht Krieg mit dem größenwahnsinnigen und kleingewachsenen Kaiser der Franzosen namens Napoleon, der ein Auge auf Mütterchen Russland geworfen hat und offenbar nur nach einem Grund für einen geplanten Einmarsch sucht. In seinem Unmut trägt Kopekobert seinem treuen Diener, dem bärenstarken und dennoch sanften Fjodor auf, Kopekoberts Neffen Fürst Donlev Dukofjew aus dem fernen St. Petersburg hierher nach Moskau zu bringen. Fjodor macht sich auf die Reise und es gelingt ihm schließlich, den feierwütigen Donlev in einem Pferdeschlitten doch noch nach Moskau zu transportieren. Onkel Kopekobert fordert von ihm, dass Donlev die adlige Fürstentochter Helena heiraten soll. Andernfalls muss er in einer Rüstungsfabrik schuften. In seiner ausweglosen Lage beschließt Donlev, mit Helena zumindest einen Tee zu trinken, doch das Rendevouz geht gehörig schief, sodass Donlev die Flucht ergreifen muss. Als Strafe schickt ihn sein Onkel in die Fabrik.

Derweil ist es der gefürchteten Bande der Kopekenknacker gelungen, aus einem sibirischen Straflager auszubrechen und mit dem Pferdeschlitten des wachhabenden Oberst zu entkommen. Ihr Ziel ist Moskau, wo sie sich an Kopekobert Dukowjew rächen und ihn um sein Vermögen erleichtern wollen. Als sie entdecken, dass der gerissene Kaufmann eine riesige Kanone, die „Dicke Tanja“, aufgefahren hat, müssen sie ihre Pläne allerdings ändern. Der Anblick der Dicken Tanja versetzt einen französischen Spion in Sorge, der sogleich eine Brieftaube mit hervorragender Konstitution nach Paris schickt. Kaiser Napoleon ist alarmiert und beraumt ein Treffen mit Zar Alexander I. an, das jedoch in einem Fiasko und gegenseitigen Kriegserklärungen endet. Wütend schickt Napoleon seine Truppen gen Osten.

Die Befürchtungen von Kopekobert haben sich damit bewahrheitet und er ist verzweifelt, wo sein Gold vor den Soldaten und vor den Kopekenknackern verstecken soll. Sein Neffe Donlev schlägt ihm vor, das Gold in der kleinen Gießerei einzuschmelzen und mit Blei ummantelte Kanonenkugeln daraus zu gießen. Der Plan wird in Windeseile in die Tat umgesetzt, was jedoch den Kopekenknackern nicht entgeht. Weil Fürst Donlev lieber ein ausgiebiges Nickerchen macht anstelle sich unverzüglich um die mit den wertvollen Kugeln beladenen Transportwagen zu kümmern, kommt es zu einer folgenschweren Verwechslung. Die Kanonenkugeln wurden bereits an die Front geschickt und Donlev ist spät dran, um den Truppentransport noch einzuholen.

Unterwegs rastet Donlev auf dem Gehöft der liebreizenden Daitascha Dostov und deren Großmutter. Daitascha und Donlev verlieben sich sogleich ineinander und auch ihre Pferde sind sichtlich vernarrt. Pflichtbewusst reitet Donlev weiter, um an der Front der Schlacht bei Borodino die zwanzig bereits verteilten Kanonenkugeln mit einem stabilen Schmetterlingsnetz wieder einzusammeln. Der Rest der wertvollen Munition gerät jedoch in die Hände der französischen Soldaten. Die russische Armee muss sich zurückziehen und steckt auf Befehl des legendären Generals Kutusov ihre Heimatstadt Moskau in Brand, damit diese den Franzosen nicht in die Hände fällt. Donlev wird von den Franzosen als Brandstifter betrachtet und bis zur standrechtlichen Erschießung in ein Gefängnis gesperrt, wo Donlev seinem Freund Fjodor wiederbegegnet. Die Kopekenknacker sorgen insgeheim dafür, dass die beiden entkommen können.

Heimlich wollen Donlev und Fjodor den französischen Versorgungstruppen den Wagen mit den goldenen Kanonenkugeln wieder abjagen. Dabei kommt ihnen überraschend Daitascha zuhilfe, welche die Franzosen austricksen kann und die gefährliche Mission zu einem Erfolg führt. Mit letzter Kraft können Donlev, Fjodor und Daitascha den herannahenden Kopekenknackern entkommen. Sie bringen den Wagen zu einer tief in den Wäldern verborgenen Datscha von Kopekobert. Dieser ballert die Bande der Kopenknacker mithilfe seiner Dicken Tanja zurück in das sibirische Straflager, die nun beschließen, irgendwann nach Amerika zu gehen. Als Napoleon nach einiger Zeit den Rückzug antreten muss, will ihm die russische Armee einen letzten Schlag versetzen. Dafür opfert Kopekobert auf Drängen der Anwesenden schließlich seine goldenen Kanonenkugeln, die nun doch noch zum Einsatz kommen. Die Familie nimmt sich vor, in die USA auszuwandern und dort ihr Glück zu machen.


Das gläserne Schwert[Bearbeiten]

I TL 1411-BP

Micky und Goofy werden in das Asgarland (eine andere Dimension) "gebeamt", wo sie den Fürsten Nilfhard von besiegen müssen.

Faule Tricks auf BMX[Bearbeiten]

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In Entenhausen stehen die Sommerferien an und Tick, Trick und Track sind ganz aus dem Häuschen. Obwohl es Onkel Donald nicht so gern sieht, schnappen sich die drei ihre Fahrräder und düsen zum Einkaufen in die Innenstadt. Dabei müssen sie allerdings feststellen, dass die Verkehrsführung ganz und gar nicht für Fahrradfahrer ausgelegt ist und sie gefährliche Manöver fahren müssen, um der stehenden Blechlawine von Autos und LKWs zu entfliehen. Sie kommen an einem Geschäft vorbei und sehen im Schaufenster einen Werbefilm über wendige BMX-Räder. Kurzerhand kommen die begeisterten Jungs mit dem freundlichen Inhaber ins Gespräch und tauschen schließlich ihre drei alten Fahrräder gegen einen Bausatz für ein BMX-Rad. Zuhause bietet Onkel Donald sogleich seine fachkundige Hilfe an, das niegelnagelneue Rad zusammenzuschrauben, scheitert allerdings bereits am Öffnen der Kiste. Nach getaner Arbeit staunen Tick, Trick und Track nicht schlecht, als ihr guter Onkel Donald auch noch drei schicke BMX-Anzüge sowie sichere Helme mit Kinnschutz hervorholt. Nun sind Tick, Trick und Track gut gerüstet, flotte Tricks auf ihrem BMX zu vollführen. Sie melden sich für ein BMX-Rennen in Katzenbach an, bei dem man weitere BMX-Räder gewinnen kann. Donald bildet sich zum Trainer weiter und nimmt seine Neffen hart ran, damit diese auch die richtige Kondition für das Wettrennen haben. Allerdings gibt es in Entenhausen keine geeignete Übungsstrecke für BMX-Rder, weshalb Familie Duck behände zum Spaten greift und eine eigene Teststrecke im Vorgarten entwirft.

Derweil hat Onkel Dagobert Sorgen mit dem Stadtoberhaupt von Entenhausen. Zu Recht ist der Bürgermeister der Auffassung, dass das Grundstück von Onkel Dagoberts Geldspeicher völlig verwildert ist und die Umgebung der sonst so schönen Gumpenmetropole verschandelt. Dagobert hält dagegen, dass die Kosten für die Pflege sein bescheidenes Budget überschreiten würden, doch der zähe Bürgermeister lässt nicht mit sich verhandeln und stellt dem reichsten Bürger der Stadt ein Ultimatum. Etwa zur gleichen Zeit sind Donald, Tick, Trick und Track mit dem 313er nach Katzenbach gefahren, um das Turnier zu bestreiten. Damit nicht nur ein Neffe daran teilnehmen kann, hat Donald zwei weitere BMX-Bikes gemietet. Dank ihrer hervorragenden Vorbereitungen und ihres sportlichen und fairen Einsatzes können Tick, Trick und Track den Sieg einfahren und übertrumpfen sogar das gefeierte Team aus Katzenbach. Deren ehrgeiziger Sponsor, der stattliche Millionär Mayerthaler, ist überhaupt nicht angetan von der überraschenden Konkurrenz und schlägt ein privates Duell im entlegenen Strümpfelbrunn in vier Wochen vor. Die drei Fieselscheiflinge und ihr Trainer Donald nehmen die Herausforderung an.

Als Onkel Dagobert auf die Hilfe seiner Familie zählt, staunt er nicht schlecht, dass Donald seinen Garten zu einem bescheidenen BMX-Übungsgelände umfunktioniert hat und sich die Strecke derart großer Beliebtheut erfreut, dass sie längst viel zu klein geworden ist. Nun gibt Onkel Dagobert vor, aus reiner Liebe zum Sport das Gelände um seinen Geldspeicher herum als Teststrecke zur Verfügung zu stellen, sofern die Jungs diese eigenhändig entwerfen und in die Realität umsetzen. Die Kinder wundern sich über Onkel Dagoberts Großmut, verwandeln das Areal jedoch in Windeseile in eine große BMX-Anlage mit Rampen und scharfen Kurven. Als der Bürgermeister von den sportbegeisterten Kindern erfährt, dass Dagobert keinen müden Taler lockergemacht hat, um die Anlage zu fördern, reagiert das Stadtoberhaupt ungehalten und trägt Onkel Dagobert daher auf, großzügiger Sponsor des Entenhausener BMX-Teams zu werden und nicht nur Räder, sondern auch die sonstige Ausstattung zu finanzieren, die Trainer Donald benötigt. Zähneknirschend gibt Onkel Dagobert klein bei.

In der Nacht vor dem privaten Wettkampf gegen das Katzenbacher BMX Racing Team sabotiert Onkel Dagobert heimlich die Fahrräder der Konkurrenten, um seinem eigenen Team den Seg zu sichern und zu verhindern, dass er im Falle einer Niederlage die Kosten für einen teuren Ferienausflug nach Besolo übernehmen muss. Dem windigen Mayerthaler ist jedoch genau der gleiche Gedanke gekommen und so wundert es niemanden, dass am nächsten Tag beide Teams nicht zum Turnier antreten können. Der beiderseitige Betrug fliegt auf und die Kinder beider Seiten sind empört über die grobe Unsportlichkeit ihrer Sponsoren. Zur Strafe fliegen alle gemeinsam nach Venedig, so sie das italienische Team kennenlernen und mit großen Ehren empfangen werden. Die Popularität des BMX-Sports kennt nun keine Grenzen mehr.

Donald und der „Fliegende Schotte“[Bearbeiten]

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Seit Jahren regnet es über Tetupapan am 3. Mai Sardinen. Warum, weiß keiner, doch für die Bevölkerung ist das ein Segen. Fast ein Jahr später hat Dagobert die Sardinen bitter nötig. Denn Kaibi, sein neues Haustier an dem er sehr hängt, braucht dringend eine halbe Sardine in der Woche – und zwar eine frische. Die aufzutreiben stellt sich als gar nicht so einfach heraus, denn in dieser Jahreszeit verschwinden die Sardinen immer spurlos, selbst die größte Fischereiflotte der Welt findet keine. Der Kapitän hat dafür eine seltsame Vermutung: Der Fliegende Schotte. Der Legende nach soll dieser schottische Korsar auf seinem fliegenden Schiff die Meere unsicher machen und die Sardinen vertreiben. Doch die Ducks geben nicht auf und begeben sich selber auf die Suche. Plötzlich begegnen sie einem riesigen Schwarm Sardinen und kurz darauf taucht der Fliegende Schotte (er fliegt tatsächlich!) aus den Wolken. Doch schon ist er wieder verschwunden. Aber wenigstens haben die Ducks jetzt genug Sardinen. Dumm nur, dass der nächste Hafen so weit entfernt ist. So müssen alle Sardinen wieder über Bord, denn die halten sich nicht besonders lange. Und als die Ducks nach einer Woche wieder zurück in Tetupapan sind, beginnt das Theater der Fische für Kaibi wieder von vorne. Doch die Bewohner lachen sie nur aus, als sie nach Sardinen fragen: Heute ist doch der dritte Mai! Und tatsächlich: Plötzlich beginnt wieder der Sardinenregen! Dagobert riecht die Geschäftschance und die Ducks fliegen mit einem Ballon in die Wolken, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Dort treffen sie auf den Fliegenden Schotten! Und Dagobert kennt den Kapitän: Es ist sein Vorfahre Ducklas McDuck! Ducklas erzählt, dass er früher einmal ein Pirat gewesen sei. Doch nach seinem größten Raubzug über das Dorf Tetupapan hatte er so viele Sardinen, dass er sie nicht lagern konnte. Über Bord schmeißen wollte er sie trotzdem nicht, doch der Gestank wurde allmählich so stark, dass die gesamte Mannschaft floh. Und Wind gab es auch keinen, sodass Ducklas auf hoher See festsaß! Er schwor, dass er den Dorfbewohnern 300 Jahre ihre Fische zurückgeben würde, wenn wieder Wind aufkäme. Da kam Wind auf und seitdem fliegt Ducklas jedes Jahr über das Dorf und lässt Sardinen regnen. Ach ja, und warum fliegt das Schiff eigentlich? Weil das Holz über die Zeit leichter wurde, als Zunder! Doch nun würde er sich gerne zur Ruhe setzen. Doch um seinen Schwur zu erfüllen, muss er noch 9 Jahre Fische liefern! Da macht Dagobert ihm ein Angebot: Ducklas hört auf, so kann Dagobert wieder richtig Fische fischen und er wirft jedes Jahr mit dem Flugzeug Sardinen über dem Dorf ab. Gewinn für beide! So verabschieden sich die Ducks von ihrem Vorfahren und beim Abschied wird sogar Dagobert sentimental!

→ Für eine detailliertere Inhaltsangabe sowie weitere Informationen, siehe auch Hauptartikel Der Fliegende Schotte

Seoul 1988 – Olympisches Fieber – Teil 4[Bearbeiten]

I TL 1705-AP

Inhalt: siehe hier