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50 Jahre Daniel Düsentrieb

Aus Duckipedia
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50 Jahre Daniel Düsentrieb

„Dem Ingeniör ist nichts zu schwör“

Erscheinungsdatum: Mai 2002
Verlagsleitung: Michael F. Walz
Konzeption: Johnny A. Grote und Alexandra Germann
Übersetzungen: Dr. Erika Fuchs u. a.
Anzahl Geschichten: 5 Geschichten
Preis: € 8,60 (D)
Bindung: Softcover
ISBN: 3-7704-2793-9
(© Egmont Ehapa)

Vorwort[Bearbeiten]

Wer ist eigentlich dieser Daniel Düsentrieb? von Peter Höpfner

  • 2 Seiten

Von Carl Barks erdacht, um gelegentlich die Geschichten um Donald Duck und Onkel Dagobert mit einer technischen Note zu versehen, ist Daniel Düsentrieb mittlerweile zu einem festen Bestandteil von Entenhausen geworden, der sich allerlei mögliche und unmögliche Erfindungen ausdenkt (eine ganze Anzahl sind in diesem Vorwort aufgeführt). Doch auch Dr. Erika Fuchs hat mit ihren legendären Übersetzungen großen Anteil daran, den Herrn Düsentrieb in aller Munde zu bringen. Denn wer kennt nicht seinen berühmten Wahlspruch: „Dem Ingeniör ist nichts zu schwör“...


Daniel Düsentriebs erster Auftritt(© Egmont Ehapa)

Eine peinliche Enthüllung[Bearbeiten]

Donald und seine drei Neffen folgen heimlich Gustav Gans, um zu sehen, ob er auch so viel Glück hat, wenn er einmal nicht in Begleitung ist. Und tatsächlich, nach und nach fliegen Gustav im wahrsten Sinne des Wortes alle Dinge zu, die er auf seiner Einkaufsliste stehen hat, zu guter Letzt bekommt er von Daniel Düsentrieb sogar eine Hüpfstelze geschenkt, und von Onkel Dagobert ein Säckchen Geld. Donald, Tick, Trick und Track stellen Gustavs Haus auf den Kopf, auf der Suche nach einem Talisman, doch sie finden keinen. Merkwürdig finden sie nur, dass Gustav sein Bargeld neben einem Tresor aufbewahrt, und nicht darin, und Gustav verrät auch nicht, was er im Tresor verwahrt. Die Ducks sind sich sicher, dort Gustavs Glücksbringer zu finden, und mit Onkel Dagoberts Hilfe öffnen sie heimlich den Tresor. Der einzige Inhalt ist ein einfacher Kreuzer, und Gustav wird zu einem Bekenntnis genötigt: vor langer Zeit hat er einmal gearbeitet und diesen einzigen Kreuzer verdient. Das war ihm so peinlich, dass er das Kreuzerlein für immer weggeschlossen hat...

Daniel Düsentrieb verlässt niedergeschlagen die Zeitsonde, Helferlein ist ratlos (© Egmont Ehapa)

Die Zeit-Sonde[Bearbeiten]

Mit seinen letzten Erfindungen hat Daniel Düsentrieb wenig Erfolg gehabt, also beschließt er, mit einer Zeitmaschine in die Steinzeit zu reisen, um dort ganz einfache Erfindungen an den Steinzeit-Mann zu bringen. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass es damals weder Batterien für Rasierapparate noch überhaupt ein Interesse an neuzeitlichem Gerät gab. Frustriert kehrt er in unsere Zeit zurück, als er eine neue Idee hat: Anstatt moderne Dinge für die Steinzeit zu bauen, baut er nun erfolgreich steinzeitliches Spielzeug für die Kinder der heutigen Zeit!

  • auch erschienen in MM 41/1965 (1965)
Daniel Düsentrieb nimmt die Sache in die Hand (© Egmont Ehapa)

Fragen an die Zukunft[Bearbeiten]

Unzufrieden mit Kristallkugel, Barometer und Wettervorhersage erfindet Daniel Düsentrieb ein Voraussagegerät, das ihm Antworten auf alle Fragen liefern soll. Die ersten Tests absolviert „Herr Alleswisser“ unglaublich zuverlässig, aber als Herr Düsentrieb das Gerät bei praktischen Anwendungen einsetzt, muss er feststellen, dass „Herr Alleswisser“ die Fragen nur so beantwortet, wie sie gestellt wurden: Zwar bekommt Herr Düsentrieb beim Angeln die Auskunft, wo der dickste Fisch zu fangen ist, aber nicht, dass der Fisch stärker als der Angler ist. Und auch bei der Spazierfahrt mit dem Auto stellt Herr Düsentrieb dem Gerät ungenaue Fragen, was prompt zu einem Verkehrsunfall führt. Es ist selbst für einen Ingenieur oftmals nicht ganz einfach, die richtigen Fragen zu stellen...

Düsentriebs Denkkappe in den Händen der Panzerknacker (© Egmont Ehapa)

Die Wunderwaffen[Bearbeiten]


Die Panzerknacker erkennen, dass sie vom Fortschritt überholt wurden, denn mit ihrem alten Fluchtauto und den überholten Methoden ist heutzutage kaum noch ehrliches Gangstergeschäft möglich. Als sie Daniel Düsentrieb Denkkappe entführen, willigt der ein, für die Panzerknacker einige Hilfsmittel zu erfinden. Ausgerüstet mit kugelsicheren Anzügen, Antischwerkraft-Tornistern, Schockstrahlen-Pistolen und einem multifunktionalen Düsenmobil machen die Panzerknacker fortan Entenhausen unsicher. Angesichts der Verbrechenswelle stellt Daniel Düsentrieb den Panzerknackern eine Falle, in dem er sich als Juwelensammler ausgibt und ihnen eine Tränengasbombe in Form eines riesigen Rubins unterschiebt. Als sie im Düsenmobil flüchten, explodiert das Tränengas und Herr Düsentrieb kann die Panzerknacker mit Hilfe der Antischwerkraft-Tornister sehr einfach bei der Polizei abliefern.

  • erschienen als „Kampf der Geister“ in MM 32/1969
Onkel Dagobert und Donald auf Piratenfang in der Vergangenheit (© Egmont Ehapa)

Familientreffen[Bearbeiten]

Donald findet auf dem Dachboden in einer alten Truhe das Fragment einer Schatzkarte, die der Pirat Erasmus Erpelsen einem Nachfahren, „dereinst lebend in 200 Jahren“, hinterlassen hat. Leider geht aus dem Dokument nicht mehr hervor, wer dieser Nachfahre sein soll. Onkel Dagobert vermutet sofort, dass er der rechtmäßige Erbe des Piratenschatzes ist, und so lässt er von Herrn Düsentrieb einen Zeitentransformator bauen, der ihn und Donald 200 Jahre in die Vergangenheit versetzt. In Erpelsens Zeit angekommen werden sie Zeuge einer Auseinandersetzung zwischen ihm und Kapitän Walroß, der eine Schatztruhe von Erpelsens Schiff gestohlen hat. Erpelsen verlangt Genugtuung in einem Duell, und Walroß wählt einen alten Seemannsbrauch: unterm Schiffskiel durchschwimmen, der Sieger soll Schatz und Schiff erhalten. Onkel Dagobert und Donald halten sich in der Nähe des Schiffes verborgen, als Erasmus Erpelsen in Ketten geschlagen über die Planke geschickt wird. Sie fangen den Piraten auf, Donald nimmt seinen Platz ein und vertreibt Walroß und seine Mannschaft vom Schiff. Zum Dank verfasst Erpelsen sogleich sein Testament zu Gunsten Donalds, doch als Onkel Dagobert und Donald in ihre eigene Zeit zurückgekehrt sind und die Schatzkiste ausgraben, liegen darin nur noch zwei Goldstücke und ein Brief ihres Ahnen, der seine Reichtümer leider doch schon zu Lebzeiten verbraucht hat...

  • auch erschienen in MM 15–16/1984 (1984)

Weblinks[Bearbeiten]

50 Jahre Daniel Düsentrieb bei Inducks Die Daten in diesem Artikel basieren zum Teil auf Informationen von Inducks