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LTB Spezial 3: Rezension

Aus Duckipedia
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(© Egmont Ehapa)

In diesem Artikel kann jeder seine persönliche Meinung zu den im LTB Spezial 3 erschienenen Geschichten, verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht. Die Geschichten können mit Higlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen miteinbezogen werden.


Cover / Erster Eindruck[Bearbeiten]

In dieser Ausgabe geht es um den 65. Geburtstag von Donald, was natürlich zwangsläufig bedeutet, dass keine Maus–Geschichten zu finden sind. Die Ausgabe wird dem Titel LTB Spezial nicht gerecht, da sie ausschließlich aus Geschichten der Donald-Duck–Taschenbücher besteht. 28 Seiten durchschnittliche Storylänge sind Mittelmaß, jedoch gegenüber heutigen „Normal–LTB“–Ausgaben ansehnlich. ZicheFan 14:46, 1. Mai 2006 (CEST)


Wunder in der Wüste[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Bei der Inspektion seiner Getreidefelder bekommt Dagobert die Mitteilung, dass es dem Getreide überhaupt nicht gut geht. Schuld daran ist die Luftverpestung durch die nahe liegende Stadt und der noch näher liegenden Autobahn. Dagobert ist verzweifelt, doch Tick, Trick und Track kommt im Moment des finanziellen Schmerzes eine Idee. Es gibt einen Ort, der ebenerdig ist und wo obendrein die Grundstückspreise günstig sind: Die Sahara. Da gibt es nur ein klitzekleines Problem: Zum Getreideanbau braucht man Wasser. Und so macht sich Dagoberts Technikerstab daran, die Sahara zu bewässern... Sehr ansprechende Umsetzung einer originellen Idee. Giorgio Pezzin hat eine abwechslungsreiche, lustige und zugleich hochinteressante Handlung geschaffen. Die Zeichnungen de Vitas sind absolute Spitzenklasse und erstklassig auf die Story abgestimmt. Nur ein Problem gibt es: Die Story passt nicht in diesen Band. Denn Donald fungiert hier nur als Begleiter seines reichen Onkels, der die wahre Hauptperson ist. Daher gibt’s nicht die Bestnote. Note: 2+ ZicheFan 14:46, 1. Mai 2006 (CEST)

Wen die Muse küsst[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Highlight Donald sieht im Fernsehen eine Sendung mit dem Schriftsteller Edgar Wallatze und beschließt kurzerhand, sich auch als Autor zu betätigen. Ausgestattet mit Schreibmaschine, Farbband und Papier setzt er sich auf seine vier Buchstaben und – befindet sich auch schon in seiner ersten Schaffenskrise. Doch da besucht ihn eine Muse. Allerdings hat die sich bisher mehr theoretisch mit dem Schriftstellertum beschäftigt... Schöne Story, vor allem die verschiedenen Romanideen sind brilliant umgesetzt, was nicht zuletzt auch an den Zeichnungen liegt. Sehr gut! Note: 1- ZicheFan 14:46, 1. Mai 2006 (CEST)

Leidensweg eines Künstlers[Bearbeiten]

Mittelmaß Donald versucht sich in dieser Geschichte als Maler. Nur dumm, wenn einem das Talent dazu fehlt. Im Gewirr zwischen Daisy, einem Stier und einem fast blinden Kunstkritiker hat es Donald nicht leicht... Langweilige Story mit allerdings schönem Ende. Die Zeichnungen sind leider nur unteres Mittelmaß. Man hätte aus der Grundidee mehr machen können! Note: 3- ZicheFan 14:46, 1. Mai 2006 (CEST)

Rivalen[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Daisy will mit Henriette Huhn und Klarabella Kuh ein Picknick im Haselforst veranstalten und will Donald als Lastesel mitschleppen. Donald simuliert den Kranken, um nicht mitzumüssen. Nachdem die drei Grazien losgefahren sind, hört er eine Radiodurchsage: Ein Löwe ist aus einem Zirkus ausgebrochen und treibt sich nun im Haselforst herum. Donald schlüpft in sein bekanntes Rächerkostüm und rettet Daisy, Henriette und Klarabella vor dem Löwen. Doch das hätte er besser nicht tun sollen, denn nun hat sich Daisy unsterblich in Phantomias verliebt und Donald ist plötzlich sein eigener Rivale... Wirklich tolle Idee mit ganz ordentlichen Zeichnungen. Das einzige Manko ist die etwas seltsame Colorierung. Note: 2- ZicheFan 14:49, 1. Mai 2006 (CEST)

Ein Bär hat’s schwer[Bearbeiten]

Mittelmaß Langweilige, kurze Story von Donald, der einen Job in einem Zoo findet: Er muss mit einer Bärenmaske bekleidet den Zoo säubern. Als Gustav auftaucht, lässt Donald sich natürlich zu leicht provozieren... Die Zeichnungen sind auch nicht besser als die Handlung. Note: 4+ ZicheFan 14:49, 1. Mai 2006 (CEST)

Durchwahl zum Glück[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Highlight Hier geht es um Sibelius Strippe und sein Fernsehquiz “Durchwahl zum Glück”. Auf der einen Seite steht Donald, der krampfhaft versucht durchzukommen und dem dies einfach nicht gelingen will. Auf der anderen Seite steht Gustav, der einen Wasserschaden hat und den Klempner anrufen will, sich aber andauernd verwählt, bei Sibelius Strippe landet und einen Gewinn nach dem anderen abräumt. Der eine ist genervt von seinem Pech, doch Gustav hat sein Glück auch sehr bald satt... Sehr raffinierte Geschichte um die Ironie des Schicksals. Das Ganze ist wunderbar flüssig und unterhaltsam zu lesen und wird durch die Zeichnungen de Vitas noch einmal aufgewertet. Perfekt. Note: 1+ ZicheFan 14:49, 1. Mai 2006 (CEST)

Die Entenhausener Freiheitsstatue[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Die New Yorker Freiheitsstatue dürfte wohl jedem bekannt sein. Doch auch Entenhausen hatte mal eine Freiheitsstatue, die allerdings im Laufe der Zeit zu einem echten Schandfleck für die ganze Stadt geworden ist. Nun soll die Statue restauriert werden. Doch keiner der finanzkräftigsten Bürger der Stadt will die Kosten übernehmen und die Kassen der Stadt sind leer. Da taucht auf einmal ein seltsamer Finanzier namens Marcel Malheur auf, der gemeinsame Sache mit den Panzerknackern zu machen scheint... Wirklich tolle Story mit historischem Hintergrund, die zeigt, dass Massimo de Vita auch als Autor zur Topliste gehört. Die Zeichnungen sind wie immer fabelhaft. Abzüge gibt’s erneut dadurch, dass die Geschichte beim Thema „65 Jahre Donald Duck“ nichts zu suchen hat (Donald taucht auf ganzen acht Bildern und auf der Titelseite auf). Note: 2+ ZicheFan 14:59, 1. Mai 2006 (CEST)

Der fliegende Bagger[Bearbeiten]

Schlecht Eine Geschichte um einen Bagger (von Donald bedient), der von Düsentrieb zum Fliegen gebracht wird. Nur runter kommen will er nicht mehr. Langeweile pur mit unterdurchschnittlichen Zeichnungen. Note: 5+ ZicheFan 14:59, 1. Mai 2006 (CEST)

Die Traumfabrik[Bearbeiten]

Gut Dagobert baut eine Fabrik, in der sich ganz persönliche Träume herstellen lassen, die man mit einer Art Videocassette immer wieder träumen kann. Die Idee ist nicht schlecht, dennoch macht die Story allgemein nicht viel her. Einzig die einzelnen Träume der Personen sind lustig anzusehen. Die Zeichnungen sind wie immer bei de Vita gut. Allerdings ist dies bereits die dritte Geschichte, die überhaupt nicht in den Band passt, weil Donald auch hier nur als Nebenfigur auftritt. Note: 2- ZicheFan 14:59, 1. Mai 2006 (CEST)

Fadenprobleme[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Als Donald gerade Daisy besucht, benötigt sie blauen Faden und schickt Donald zu ihrem Nachbarn, um sich ein Röllchen auszuleihen. Daisy sieht die nagelneue Rolle und will sie bezahlen. Doch der Nachbar will das Geld nicht annehmen und so nimmt die ganze Misere ihren Lauf. Die Geschichte ist zwar kurz, aber sehr unterhaltsam aufgemacht. Es ist erstaunlich, wie viele Probleme man mit einem Röllchen Faden auslösen kann. Die Zeichnungen Strobls sind zwar sehr schlicht, aber in diesem Fall anders als in „Ein Bär hat’s schwer“ durchaus gelungen. Solch einen unterhaltsamen Achtseiter sucht man in aktuellen LTBs vergeblich... Note: 2+ ZicheFan 15:04, 1. Mai 2006 (CEST)

Sein neuer Stil[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Onkel Dagoberts Geschäfte laufen immer schlechter. Den Grund dafür finden Tick, Trick und Track schnell heraus: Seine Produkte sind in langweilig – grauen Verpackungen verpackt. Die Lösung (Zitat): „Der moderne Kunde identifiziert seine Ware mit ihrem Hersteller! Du musst dir ein Image verschaffen und persönlich für deine Produkte werben!“ (© Egmont Ehapa). Dagobert geht zu dem weltweit angesehenen Stylisten Dupont, doch der verwandelt ihn so sehr, dass der nicht mehr er selbst ist und sich in der Öffentlichkeit nur noch zum Affen macht... Die angenehm erfrischende Idee, Dagobert ein neues Image zu erschaffen, und die Auflösung, dass der alte Dagobert immer noch der beste ist, überzeugt. 29 Seiten reichen aus, um den Stoff der Geschichte ausreichend zu entwickeln. Die Zeichnungen erinnern streckenweise an die Cavazzanos und sind somit sehr ansehnlich. Besonders das neue „Trottelimage“ Dagoberts wird durch die Zeichnungen passend betont. Übrigens stellte diese Story einen neuen Rekord auf: Hier kommt Donald überhaupt nicht vor... Note: 2- ZicheFan 15:04, 1. Mai 2006 (CEST)

Der Kampf um den Asteroiden[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Mittelmaß Ein Asteroid kommt mit schneller Geschwindigkeit auf die Erde zu. Es bleiben nur noch 26 Stunden Zeit bis zum Aufprall auf den Heimatplaneten der Ducks. In Entenhausen herrscht eine heftige Diskussion: Klaas Klever will den Asteroiden komplett zerstören (mit Bomben), Dagobert will versuchen, ihn in eine andere Umlaufbahn, nämlich um die Erde herum, zu lenken und dann das auf dem Meteoriten vorhandene Eisen abzubauen. Klever erhält den Zuschlag für seinen Plan, doch Dagobert startet ebenfalls ins All und so startet über der Erde schon bald ein Kampf der Giganten in einer Situation, in der das Schicksal eines ganzen Planeten auf dem Spiel steht... Das Potenzial dieses Horrorszenarios wird mit dieser Geschichte überhaupt nicht ausgeschöpft. Das Ganze wird ganz locker und witzig betrachtet. Spannung ist kaum vorhanden, obwohl die Grundidee genug Nervenkitzel bietet. Die Zeichnungen sind beinahe computerhaft und mit wenig eigenem Stil. Sie sind einfach gut. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ach ja: Donald spielt wieder nur die zweite Geige und damit ist dies die fünfte überflüssige Geschichte. Note: 3- ZicheFan 15:04, 1. Mai 2006 (CEST)

Die Woche des Balls[Bearbeiten]

Mittelmaß Daisy ist im Urlaub am Perlenstrand. Donald erfährt, dass in dieser Woche am Perlenstrand die „Woche es Balls“ stattfindet, das bedeutet, jede Frau wählt sich einen festen Tanzpartner aus, der mit ihr eine ganze Woche tanzen darf. Donald begibt sich sofort auf die Reise zum Perlenstrand, nur da gibt’s ein Problem: Gustav hat auch von der Ballwoche erfahren... Die Geschichte ist einfach nur stumpf. Das andauernde Hick – Hack von Donald und Gustav geht einem nach spätestens 15 Seiten auf die Nerven. Die Zeichnungen lassen noch nicht viel von Scalas späterem einzigartigen Stil erkennen und fallen in die Kategorie „mittelmäßiger Einheitsbrei“. Note: 4+ ZicheFan 15:08, 1. Mai 2006 (CEST)


Große Wäsche[Bearbeiten]

Mittelmaß Donald erhält den Auftrag, Dagoberts Geld zu waschen, damit es nicht nur sauber, sondern rein wird. Schon diese Idee ist total hanebüchen. Doch es kommt noch schlimmer: Die Panzerknacker geben einem Geldtransportwagenfahrer, der zu Dagobert fährt, einen Sack der Zentralbank, um Dagobert danach anzuklagen, aus der Zentralbank geklaut zu haben. Na sicher! Der Geldtransportwagenfahrer bemerkt auch nicht, dass auf dem Sack groß und breit „Zentralbank“ drauf steht. Noch unlogischer geht nicht mehr – das heißt, doch, aber nur bei gewissen kurzhosigen Mickys... Die Zeichnungen sind wie eine Vermischung aus Cavazzano und de Vita. Einzeln mögen die Zeichenstile gut aussehen, aber zusammen... Vor allem die Panzerknacker sehen aus wie hingeschludert! Note: 4+ ZicheFan 15:08, 1. Mai 2006 (CEST)

Ein Mann, ein Wort[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Eine Geschichte mit Quacky vom Planeten Ducky, dessen rundes Raumschiff auf die Größe einer Münze verkleinert wurde und der nun danach sucht. Außerdem kann er Telekinese. Ducky erfährt, dass Donald Dagobert sein Grundstück verkaufen will. Dagobert will dort eine luftverpestende Fabrik bauen. Dies will Quacky verhindern und versucht das mit seinen telekinetischen Kräften zu erreichen. Tolle Geschichte mit dem absolut liebenswerten Quacky und originellen Gags, die durch die Fähigkeit der Telekinese möglich gemacht werden. Angenehme Zeichnungen runden das ganze ab und machen daraus die Note: 2+ ZicheFan 15:08, 1. Mai 2006 (CEST)

Die „Große Heldentat“[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Engelbert Erpel, ein Vorfahre der Entenhausener, hat einmal die “Große Heldentat“ vollbracht. Diese bestand darin, dass er für General George Washington einen Ballen Stoff holen sollte. Das hört sich nicht weiter spannend an, doch das ganze passierte zu Kriegszeiten. Außerdem war das Tuchgeschäft mitten in der Wüste. Nach einer harten Reise kam Engelbert an und aus dem Ballen Stoff wurde die Decke für den Tisch gefertigt, auf dem George Washington die amerikanische Verfassung unterschrieb. Alle Jahre wieder wird die „Große Heldentat“ im Gedenken an Engelbert Erpel wiederholt, und in diesem Jahr will Donald sie unbedingt ausführen... Wirklich tolle, historisch anmutende Story mit Zeichnungen, die passender nicht sein können! Sehr gelungen! Note: 2+ ZicheFan 15:14, 1. Mai 2006 (CEST)

Die Weltraumplantage[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Geschichte Nr. 6 mit Donald in einer Nebenrolle. Dagobert machen zahlreiche Missernten bei seinen Gemüseplantagen zu schaffen. Um unabhängig vom Wetter zu werden, verlegt er seine Anbaugebiete kurzerhand in den Weltraum. Diese Idee wird unendlich in die Länge gezogen, 25 Seiten hätten für diese Geschichte locker gereicht. Allerdings muss ich hier die einmaligen Zeichnungen Carpis hervorheben, der zu dieser Geschichte superpassend die Situationen dargestellt hat. Von den Zeichnungen her also ein Meisterwerk, was allerdings durch die eher dürftige Story kaputt gemacht wird. Note: 2- ZicheFan 15:14, 1. Mai 2006 (CEST)

Der Sieg des „Maskierten Zylinders“[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Highlight Dagobert braucht professionelle Beschützer – Hilfe bei einem Geldtransport. Als sowohl Donald (Phantomias) als auch Daisy (Phantomime) ihm eine Ansage erteilen, beschließt er, die Sache kurzerhand selbst in die Hand zu nehmen und wird zum „Maskierten Zylinder“. Die höchstoriginelle Idee wird so toll (sowohl sorymäßig als auch zeichnerisch) umgesetzt, dass es nicht mehr besser geht. Wortwitz geht einher mit Spannung und einer fast schon unheimlichen Qualität der Zeichnungen. Note: 1+ ZicheFan 15:14, 1. Mai 2006 (CEST)

Fazit[Bearbeiten]

  • Mittelmaß 28 Seiten pro Geschichte
  • Schlecht in 6 Geschichten (= ein Drittel) spielt Donald eine Nebenrolle bzw. taucht gar nicht auf
  • Highlight qualitativ hochwertige Zeichner wie De Vita, Cavazzano oder Carpi
  • Mittelmaß sehr De-Vita–lastig (7 von 18 Geschichten stammen von ihm)
  • Schlecht keine deutschen Erstveröffentlichungen
  • Highlight kein einziger LTB–Nachdruck (ausnahmslos aus „Donald Duck“)

Gesamtnote: 3+