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Wiedersehn mit Klondike

Aus Duckipedia
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Wiedersehn mit Klondike
Back to the Klondike
Erstveröffentlichung: März 1953
Entstehungsdatum: 18.09.1952
Storycode: W OS 456-02
Storycode der vier zensierten Seiten: CS OS 456
Story: Carl Barks
Zeichnungen: Carl Barks
Seiten: 32
Deutsche Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
Deutsche Erstveröffentlichung: Barks Library Special Onkel Dagobert 4 (erstes Mal unzensierte Version)
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Von Barks gezeichnetes Cover des Four-Color-Hefts (© Disney)

Wiedersehn mit Klondike (engl. Back to the Klondike) ist eine 1953 von Carl Barks getextete und gezeichnete Comicgeschichte. In ihr hat Nelly ihren ersten Auftritt. Die Geschichte ist insofern bedeutsam, als in ihr (erstmals) Dagoberts herzliche Seite gezeigt wird (Zitat Tick, Trick und Track: „Ja, ja, ein weicher Kern in einer sehr, sehr harten Schale.“).

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Onkel Dagobert ist gerade mit dem Zählen seines Vermögens (das er seit 13 Jahren zählt) fertig, doch er hat die Endsumme schon wieder vergessen. Auch den Liegeort der Zettel mit den Teilsummen hat er vergessen. Er möchte daher Donald anrufen und um Hilfe bitten, doch dessen Namen hat er auch vergessen. Ein Mann neben ihm antwortet, dass sein Neffe Donald heiße. Der Mann ist ironischerweise Donald. Daher fragt Donald, wieso Dagobert ihn anrufen wolle, da er doch neben ihm stehe. Dagobert sagt ihm schließlich, dass er in letzter Zeit sehr vergesslich sei. Donald geht daraufhin mit Dagobert zum Arzt. Die Diagnose: „Perduftia spiriti“ – Gedächtnisschwund. Der Arzt verschreibt Dagobert daraufhin Pillen, die dessen Gedächtnis unterstützen sollen.
Plötzlich fallen Dagobert wieder alte Erinnerungen aus seiner Zeit als Goldgräber in Dawson/Kanada am Klondike ein. So erinnert er sich an Goldnuggets, die er auf seinem alten Claim vergraben hat und an Nelly, sowie dass Nelly ihm noch 1000 Taler schulde, welche mit Zins und Zinseszins nun fast eine Million wären. Er bricht mit Donald und den Neffen nach Kanada auf, um dort die Goldnuggets zu suchen. Als er auf der Schifffahrt nach Kanada von Nelly erzählt, blickt er nostalgisch dem Sonnenuntergang entgegen und seine Augen leuchten: „Sie war schön wie eine Moosrose, aber ihr Herz war kalt wie Eis... wie das Eis auf dem Yukon.“ Tick, Trick und Track fragen, ob Nelly Dagoberts Braut gewesen sei, worauf Dagobert entgegnet: „Quatsch!“ Donald fragt, warum Dagoberts Augen so leuchteten, wenn er von Nelly spreche, was Dagobert mit der Million Schulden, die Nelly bei ihm noch hat, erklärt: Das Leuchten in den Augen sei die Freude auf Geld.

Die berühmte Prügelszene im Saloon (© Egmont Ehapa, © Disney)

In Whitehorse angekommen, wollen Dagobert & Co. nach Dawson, wo in der Nähe Dagoberts alter Claim liegt: Um Kosten zu sparen, wählt Dagobert nicht den Flug mit den „Alaska-Airlines“, sondern den beschwerlichen Weg zu Fuß über den Chilkoot-Pass. Da Dagobert jedoch zu schwach ist, um ihn vollständig zu besteigen, muss Donald ihn schultern. Es stellt sich heraus, dass dies gar nicht nötig gewesen wäre, da Dagobert die „Alaska-Airlines“ gehören. Er hatte dies aber vergessen, da er seine Gedächtnispille nicht genommen hatte, um so deren Wert von 20 Kreuzern zu sparen.
Man gelangt schließlich nach Dawson, wo Dagobert erstmals seit 50 Jahren den „Black Jack`s Saloon“ betritt, an den er Erinnerungen knüpft: Hier war er Nelly das erste Mal begegnet. Er hatte einen Kaffee bestellt und Nelly sang auf der Bühne. Als ihn der Barkeeper belächelte, zeigte Dagobert einen hühnereigroßen Goldklumpen, der die gesamte Aufmerksamkeit des Saloons auf sich zog. Alle Besucher strömten herbei, auch Nelly, die von dem Goldstück angetan war. Sie bat Dagobert, ihr auch einen Kaffee auszugeben und so kamen die beiden ins Gespräch. Dabei mischte Nelly Dagobert allerdings Schlafmittel unter den Kaffee. Dagobert wachte damals später ausgeraubt in einer Schneewehe weit von Dawson entfernt auf. Dagobert ging daraufhin zurück nach Dawson in „Black Jack`s Saloon“, wo er eine Schlägerei gegen alle Saloonbesucher anzettelte („Wer schwache Nerven hat, sollte lieber abhauen. Aber sofort!“), die der harte und gewitzte junge Dagobert tatsächlich auch gewann. Danach knöpfte er sich Nelly vor und verlangte seinen Goldklumpen zurück, den er auch wiederbekam. Da jedoch sein Lederbeutel mit vielen Goldnuggets verschwunden blieb, zwang Dagobert Nelly dazu, einen Monat auf seinem Claim zu schuften und Gold zu schürfen, um so ihre Schulden abzuarbeiten. („Etwas lebhafter! Wer nichts arbeitet, kriegt auch nichts zu essen!“; „Und zwar ohne krumme Touren! Mit ehrlich verdientem Geld wie ein anständiger Digger.“) Nelly hatte ein von der Arbeit zerfetztes Kleid und Hunger – es sollte Nelly eine Lehre sein. Am Ende des Monats zahlte er Nelly aus – 50 Cents pro Tag, doch Nelly warf ihm das Geld an den Kopf, und sagte, sie werde einmal mehr Geld finden als Dagobert.

Die schöne Nelly (© Egmont Ehapa, © Disney)

Nach dieser Rückblende machen sich Dagobert & Co. auf zu dessen altem Claim. Dort wohnt nun allerdings eine alte Dame, die Dagobert und Neffen mittels Schrotgewehr und ihrem Bären namens „Blackjack“ vertreibt. Die Behörden kann Dagobert nicht einschalten, da er die fällige Steuer nicht gezahlt hat und damit den Anspruch auf den Claim verloren hat. Schließlich gelingt es Dagobert und Co., den Bären mittels einer List in einen Käfig zu locken. Außerdem lockt Donald die alte Frau durch lautes Rufen aus der Hütte und Tick, Trick und Track steigen durch ein Fenster in die Hütte. Als die Frau zurückkehrt, stellt sich heraus, dass sie Nelly ist, die mittlerweile verarmt und zurückgezogen dort lebt. Tick, Trick und Track teilen ihr mit, dass ihr Onkel eine Million Taler von ihr verlange. Als Tick, Trick und Track auf die Frage, wer denn eine Million Taler von ihr verlange, antworten, es sei Dagobert Duck, entgegnet Nelly: „Dem ist das allerdings zuzutrauen. Er hat ein Herz wie Stein. O Gott, Das ist mein Ende! Seit vierzig Jahren kratz' ich mir meinen Lebensunterhalt zusammen. Was hab' ich nicht alles ausgehalten! Glühende Sommer, einsame Winter, Moskitos... alles für nichts und wieder nichts!“ Weiterhin erzählt Nelly, dass sie ihren Saloon, den „Black Jack′s Saloon“, nach dem Goldrausch schließen musste. Tick und Track sagen angesichts der misslichen Lage Nellys, sie würden Dagobert nichts davon sagen, dass sie hier sei. Doch Trick ist schon losgelaufen, um Dagobert in Kenntnis zu setzen.
Dagobert macht sich nun auf in Richtung Nellys Hütte, um sein Geld einzutreiben. Dabei kämmt er sogar seine Koteletten (Kommentar Donald: „Aber ist es notwendig, daß du dir die Koteletten kämmst, wenn du einen Schuldner aufsuchst? Na ja, das ist deine Sache.“) Als Nelly Dagobert die Tür öffnet, hat sie sich herausgeputzt: Sie hat ein Kleid angezogen und ihren Schmuck von früher angelegt. Sie merkt an, Dagobert sehe immer noch hübsch aus – wie früher. Dagobert, zunächst von Nellys Sentimentalitäten geschmeichelt, fordert schließlich doch sein Gelde ein: Nelly gibt Dagobert „seinen“ Claim zurück, dazu noch ihren Schmuck. Dagobert entgegnet daraufhin, er habe etwas mehr erwartet und fragt, was Nelly denn mit dem Gold gemacht habe, das sie auf dem Claim gefunden habe. Nelly antwortet, sie habe es Waisenkindern gespendet, die in Klondike ihre Eltern verloren haben. Als Nelly schließlich wegläuft, fragt er Nelly, wohin sie denn nun gehe. Nellys Antwort: „Ins Armenhaus – wohin denn sonst?“

Nelly will ins Armenhaus (© Egmont Ehapa, © Disney)

Dagobert schaut Nelly nach, wie sie von dannen zieht („Da geht sie hin, einsam und stolz, ohne einen Blick zurückzuwerfen“. Schließlich wird Dagobert doch noch sentimental und unterbreitet Nelly einen Vorschlag: Wenn sie in zehn Minuten mehr Gold findet als er, darf sie den Claim und das Gold, das sie findet, behalten. Er weist Tick, Trick und Track ein, wohin sie Nelly zum Goldsuchen schicken sollen. Als Nelly mit ihrem Pickel auf den felsigen Untergrund hackt, bricht dieser ein und ein Haufen Goldnuggets kommt zum Vorschein. Sie hat Dagoberts Versteck gefunden. Dagobert heult nun herum: „Ach, ich Unglückseliger! Wie konnte ich vergessen, wo ich meinen Schatz vergraben hab'! Hätt ich heut früh nur meine Pille [Gedächtnispille] genommen! Ein Vermögen hab ich verloren! Und nur, weil ich Kreuzer für eine Pille gespart hab'!“ Tick, Trick und Track sind von ihrem Onkel enttäuscht: „Hört nur, wie er sich anstellt! Daß er sich nicht schämt, der alte Geizkragen.“ Doch Donald entgegnet, ob sie wüssten, wie viele Pillen denn letzten Abend noch in der Schachtel gewesen seien – sechs sind es gewesen. Doch nun sind es nur noch fünf. Dagobert war also bei vollem Bewusstsein und hat es absichtlich so gedeichselt, dass es aussieht, als habe Nelly seinen Schatz zufällig gefunden, dabei wies er Tick, Trick und Track extra an, Nelly auf den Hügel, wo das Gold versteckt war, zu schicken. Tick, Trick und Track erkennen Dagoberts Charakter: „Ja, ja, ein weicher Kern in einer sehr, sehr harten Schale.“

Schlusspanel (© Egmont Ehapa, © Disney)

Hintergrund[Bearbeiten]

Barks greift in dieser Geschichte auf reale Orte und Ereignisse des berühmt-berüchtigten Klondike-Goldrausches zurück. Nachdem er zwei Jahre zuvor Donald und die Neffen in Im alten Kalifornien in die Zeit des „California Gold Rush“ zurückversetzte, griff er nun auf den zweiten großen Goldrausch in der Geschichte Nordamerikas zurück. Bereits in Der arme reiche Mann hatte Barks angedeutet, dass Dagobert einen Teil seines Vermögens am Yukon River geschürft hatte. Nunmehr zeigte er einen mehrseitigen Ausschnitt aus Dagobert wilder Goldgräberjugend.

Dass Barks in dieser Geschichte Dagoberts weiche Seite betont, hat mit damit zu tun, dass der Western-Verlag sich nun dazu entschieden hatte, eine eigene Heftreihe mit der Figur zu gestalten und damit seine Gnadenlosigkeit, die in den frühen Zehnseitern zur Schau kam, nicht mehr passte. Rückblenden, wie sie bereits in Der arme reiche Mann erfolgt waren, sollten „ein heldenhafteres Image aufbauen“.[1] Gleichzeitig sollte Dagobert nicht zu weich sein, damit er im Kampf mit den anderen „Plutokraten“, die ihr Vermögen am Klondike machten, sich durchsetzen konnte. Barks befürchtete zudem, „zu viel Weichherzigkeit würde ihn [d.h. Dagobert] konturenlos machen“.[2] Daraus erklären sich die häufigen Wechsel zwischen den beiden Seiten von Dagoberts Persönlichkeit (siehe auch unter Bedeutung).

Entstehungsgeschichte und Zensur[Bearbeiten]

Zum Zeitpunkt, als Barks die Geschichte schrieb, hatte er gerade die Scheidung von seiner zweiten Frau Clara hinter sich gebracht und war, während einer Erholungsreise im Nordwesten der USA, auf das Buch Klondike '98 von Ethel Anderson Becker gestoßen. Dem Buch entnahm Barks etliche Anregungen, etwa das Goose Egg Nugget (Straußeneinugget), die Schlacht im Saloon und die anschließende Entführung Nellys.[3] Eine weitere Inspirationsquelle für die Schlägerei dürfte die Ballade „The Shooting of Dan McGrew“ von Robert W. Service gewesen sein.[4] In Beckers Buch ist von einer Schlägerei die Rede, bei der Soapy Smiths Bande einen Goldgräber überfiel. Jener Goldgräber stürmte eine Stunde später in den ortsansässigen Saloon und forderte, dass Soapy Smith und seine Bande aus Alaska vertrieben würden. Auch Soapy Smith hat Barks in Gestalt jenes rattengesichtigen Bösewichts auf Seite 13 verwendet. Ein anderer Goldgräber wurde mit einer Flasche Fusel betäubt und so seines Claims beraubt – auch dies eine Inspirationsquelle für die Rückblende.[5]

Barks kam nur mühsam mit der Geschichte voran („Bei der Entwicklung dieser Geschichte habe ich mich wirklich mühsam von Bild zu Bild vorgearbeitet“).[6] Er recherchierte viel über Hintergründe und Schauplätze und verwendete Originalnamen wie Whitehorse, Dawson, den Klondike River oder den Chilcoot Pass. Sogar der Name „Blackjack's Saloon“ ist vom realen „Blackjack Ballroom“ im Dawson der Jahrhundertwende abgeleitet.[7] Er interessierte sich für jene, die damals am Klondike waren, aber ihr Glück nicht gefunden hatten – etwa die Saloondamen. „Von diesen ehemaligen Bardamen und -tänzerinnen lebten immer noch einige, und gelegentlich erschien auch mal ein Artikel über sie in der Zeitung. Ich habe versucht, Nelly so glaubwürdig wie möglich zu machen, weil ich dachte, daß die Leute sich vielleicht dafür interessieren würden, was aus diesen Frauen wurde.“[8]

Für die Gestaltung Nellys ließ sich Barks von der Sängerin Lillian Russell inspirieren. In der Rückblende singt Nelly im Original eines von Russell Standardchansons. Er verwendete zudem das Kostüm und die Tiara, die in der Verfilmung von Russells Leben verwendet worden waren.[9] In Nelly schlugen sich die bitteren Gefühle von Barks gegenüber seiner alkoholabhängigen Frau Clara nieder, die dem geldklammen Barks auch noch nach der Scheidung monatlich Alimente abknöpfte – genau wie Nelly Dagoberts Nugget zu stehlen versucht.[10]

Im Laufe des Entstehungsprozesses strich Barks eine halbe Seite, um die Geschichte zu verdichten. Die fehlenden vier Panels wurden 1981 von Barks aus der Erinnerung skizziert, später von Daan Jippes getuscht (Storycode ARC GCA 4B) und werden in den jüngeren Publikationen meist mitveröffentlicht.[11]

Als Barks die Geschichte schließlich einreichte, missfielen einige Szenen der Redakteurin Alice Cobb. Dagobert entführt Nelly in der Rückblende und zwingt sie zur fast unentgeltlichen Arbeit auf seinem Claim, was er sich in seiner Erinnerung als Bestrafung Nellys für den Diebstahl seines Goldes zurechtbiegt. In den Augen von Western rechtfertigte Barks damit kriminelles Verhalten. Auch die Gewalt und die sexuelle Spannung zwischen beiden Protagonisten störten den Verlag, widersprachen sie doch den Ansprüchen an Disney-Comics (siehe auch Zensur). Es tauchte zudem die Frage auf, was Dagobert und Nelly wohl in den Nächten miteinander gemacht hatten.[12] Entsprechend fiel die gesamte Rückblende (S. 11–14) der Zensur zum Opfer. Alice Cobb missfiel auch, dass sich Dagobert fünfzig Jahre später immer noch jenseits der Legalität bewegt, da er einen Claim zurückhaben will, auf den er, wie er Donald gesteht, keinen Anspruch mehr hat, da er die Gebühr für die Schürfrechte nicht bezahlt hat. Auch die untere Hälfte der Seite 20 wurde daher zensiert.[13] Zurück blieb eine um fünf Seiten kürzere Geschichte und Barks musste, um das Uncle-Scrooge-Heft zu füllen, die Geschichte Faule Fische schreiben.

Bedeutung[Bearbeiten]

Die Geschichte demonstriert abermals Dagoberts harte Seite, etwa, als er lieber den beschwerlichen und gefährlichen Weg über den Chilkoot-Pass wählt, anstatt den (vermeintlich) teuren Flug zu wählen. Weitere Beispiele: Donald weigert sich, etwas zu tun: „Für 22 Kreuzer die Stunde? Kommt nicht in Frage.“ – Onkel Dagobert: „Gut! Also 23! Aber fang sofort an!“ (Er wirft Donald einen Stein hinterher.) Oder als ihm ein Missgeschick passiert: „Wer es wagt zu lachen, dem kürze ich das Gehalt um 5% in der Stunde.“ Wie oben bereits erwähnt, ist die Geschichte aber zugleich eine der ersten, die Dagobert weiche Seite zeigen. So überlässt er Nelly seinen Goldschatz, um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen. Dieser Konflikt zwischen beiden Seiten Dagobert sollte sich für die weitere Arbeit mit dem Charakter als prägend erweisen. Don Rosa etwa strich beide hervor, bei ihm überwiegt aber letztlich der weiche Kern. In vielen älteren italienischen Geschichten ist von der weichen Seite hingegen kaum etwas zu spüren.

Die Vorstellung, dass Dagobert sein Geld am Klondike gemacht habe, ist für viele spätere Autoren und Geschichten prägend gewesen. Jahre später beschäftigte sich Carl Barks in Alaska-Katastrophe noch einmal mit dem Thema. Don Rosa arbeitete Dagobert Erlebnisse am Yukon in drei Kapiteln seines Opus Magnum Sein Leben, seine Milliarden sowie in der Geschichte Der letzte Schlitten nach Dawson weiter aus. Aber auch Kari Korhonen schuf mit Damals am Klondike eine Serie, die auf Barks' Schilderungen aufbaut.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Die Titel in den deutschen Publikationen unterscheiden sich nur geringfügig. Einige verwenden die unrichtige Bezeichnung „Klondyke“.

Zensierte Version[Bearbeiten]

Unzensierte Version[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thomas Andrae und Geoffrey Blum: Geschichten vom Goldrausch. Übersetzung von Johnny A. Grote. Barks Library Special Onkel Dagobert 18, S. 21.
  2. zit. in Andrae und Blum: Geschichten vom Goldrausch, S. 22.
  3. Andrae und Blum: Geschichten vom Goldrausch, S. 22.
  4. Geoffrey Blum: Einstürzende Imperien. Übersetzt von Johnny A. Grote. Barks Library Special Onkel Dagobert 19, S. 21.
  5. Andrae und Blum: Geschichten vom Goldrausch, S. 23–24.
  6. Andrae und Blum: Geschichten vom Goldrausch, S. 22.
  7. Blum: Einstürzende Imperien, S. 21.
  8. Andrae und Blum: Geschichten vom Goldrausch, S. 24.
  9. Thomas Andrae (2006): Carl Barks and the Disney Comic Book (Jackson, Mississippi: Univ. Press of Mississippi) S. 202f.
  10. Andrae: Carl Barks and the Disney Comic Book, S. 204.
  11. Vgl. für die Skizzen Geoffrey Blum: Schade drum! Beispiele unveröffentlichter Zeichnungen. Übersetzt von Johnny A. Grote. Barks Library Special Onkel Dagobert 4.
  12. Andrae: Carl Barks and the Disney Comic Book, S. 203.
  13. Andrae und Blum: Geschichten vom Goldrausch, S. 22–23.