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Edward Plumb

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Edward Plumb (©JoeCampana)

Edward „Ed“ Holcomb Plumb (*6. Juni 1907 in Streator, Illinois; †18. April 1958) war ein US-amerikanischer Komponist. Er arbeitete von 1938 bis zu seinem Tod zwanzig Jahre lang für Walt Disney und wurde in dieser Zeit viermal für den Oscar nominiert.

Lebenslauf[Bearbeiten]

Edward Holcomb Plumb wurde am 6. Juni 1907 in Streator als Sohn von Samuel und Anna Plumb geboren. Seine Geburtstadt liegt südwestlich von Chicago, in Streator wuchs er mit seinen beiden älteren Brüdern Samuel Walter Jr. und Gordon zusammen mit der Großmutter Levancia Plumb auf.

In den frühen 1930er Jahren ging er nach Kalifornien, um dort als Komponist und Orchestrator für Filme zu arbeiten. Zu Walt Disney kam er 1938, als er für den letzten offiziellen Silly Symphony-Cartoon, „Mother Goose Goes Hollywood“, die Musik komponierte. Bereits im Jahr zuvor hatte er Louise Mason geheiratet, im Mai 1938 kam die erste Tochter, Susan, zur Welt. In den 1940er Jahren fand die Familie um die zwei weiteren Töchter Anne und Elisabeth neue Mitglieder.

Im Jahr 1940 war er Musical Director für „Fantasia“. Im Jahr 1942 untermalte er mit seiner Musik den knapp tausend Worte starken Film „Bambi“. Er wurde dadurch für viele Musiker, wie John Williams (*1932), der insgesamt 45-mal für einen Oscar nominiert wurde, zu einer Inspiriationsquelle. Edward Plumb selbst gelang dies viermal, für Bambi erhielt 1943 das erste mal. In dieser Zeit zog er mit seiner Familie nach Studio City, einem Stadtteil von Los Angeles, wo er zum Nachbarn von Charles Wolcott wurde.

1943 setzte er den Progandafilm „Victory Through Air Power“ mit seiner Musik in Szene. Dieser Film wurde mit Oscar ausgezeichnet, er selbst erneut nominiert, was ihm im gleichen Jahr ebenso mit „Saludos Amigos“ gelang. Im Jahr 1944 tanzten die „Drei Caballeros“ nach seiner Musik, was ihm wiederum eine Oscar-Nominierung bescherte. Edward komponierte in dieser Zeit für mehrere Cartoons, wie zum Beispiel „Donald's Crime“, „The New Neighbour“ und „Donald's Diary“, 1946 wirkte er an der Vertonung von „Peter and the Wolf“ mit.

Für „Dumbo“, „Onkel Remus Wunderland“, „Cinderella“, „Die Wüste lebt“, „Peter Pan“ und viele mehr übernahm er die Orchesterleitung. Obwohl sich sein Wirken vor allem auf Disney konzentrierte, arbeitete er mit Anstellungen bei Paramount Pictures, 20th Century Fox und MGM für mehrere bekannte Studios. Für letzteres vertonte er mit The Missing Mouse 1953 sogar einen „Tom & Jerry“-Kurzfilm.

1957 wirkte er an seinem letzten Film, „Johnny Tremain“, als Orchesterleiter mit. Er verstarb am 18. April 1957 in Los Angeles, seine jungen Töchter wurden durch seinen unerwarteten Tod zu Halbwaisen.

Weblinks[Bearbeiten]