LTB 190: Rezension

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© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB 190 rezensiert. Welche Geschichten erfreuen das Fan-Herz und welche sollte man dem Gemütszustand halber lieber weglassen? Das erfährst du hier! Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 190.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 190 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!


Cover[Bearbeiten]

Cooles Cover, das definitiv zum Kauf anregt. Glückstaler (Diskussion) 15:04, 24. Nov. 2021 (CET)


Prallball im Weltall[Bearbeiten]

I TL 1966-A

Sommer in Entenhausen: Die Stadt veranstaltet ein buntes Ferienprogramm, an welchem auch Donald, Dussel und Gustav teilnehmen. Leider sind sie dabei nicht so richtig erfolgreich. Sie würden gerne Urlaub machen, aber immer wird einem dort alles vorgeschrieben. Durch Zufall treffen sie auf Daniel Düsentrieb, welcher ihnen rät, auf einem anderen Planeten Urlaub zu machen. Die drei sind begeistert und so fliegen sie gleich am nächsten Morgen los.
Auf einem fremden Planeten angekommen, landen sie auf einem wunderschönen Hochplateau. Dort haben sie Spaß, bis plötzlich ein merkwürdiges Gefährt auftaucht. Was kann das wohl sein?

Es ist eine Art Hubschrauber König Ubolzios. Der ist so freundlich und lädt die Vetter zu einem ausgiebigen Mahl ein. Dabei erzählt er ihnen von seinen Töchtern – als Donald, Dussel und Gustav diese dann sehen, sind sie sofort in sie verliebt. Um sie heiraten zu dürfen, müssen sie gegen ein anderes Königreich in einem Spiel gewinnen, Prallball genannt. Wenn sie gewinnen, erhalten sie bzw. König Ubolzio einen Banu Banango. Diese zählen zu den besten Hofnarren überhaupt.
Schließlich gelingt es den dreien, die Partie Prallball zu gewinnen. Als sie die Töchter des Königs dann näher kennenlernen, bemerken sie, dass sie durch einen „Beschönigungsspiegel“ hereingelegt wurden. Doch die Vermählung mit den hässlichen Töchtern soll wie geplant stattfinden. Die drei schaffen es aber gerade noch rechtzeitig, zu entkommen.

Gut Wirklich gut getroffene Zeichnungen, die Handlung ist auch nicht schlecht. Mehr Konflikt im Prallball-Spiel wäre besser gewesen, hätte aber mehr Seiten gekostet. Alles in allem eine 2. Glückstaler (Diskussion) 15:04, 24. Nov. 2021 (CET)


Der mächtige Maschinenmann[Bearbeiten]

I TL 1967-A

Als Kater Karlo und Trudi von ihrem Urlaub zurückkommen, bemerken sie, dass plötzlich ein Meteorit vor ihnen einschlägt. Beim genaueren Hinsehen fällt auf, dass er eine Art Satellit ist. Wirklich brauchbar scheint er nicht mehr, aber Karlo nimmt ein Gerät ähnlich wie eine Eiswaffel mit. Bald darauf erkennt er, dass dieses Gerät ihm die Kontrolle über sämtliche Maschinen verleiht. Nun zwingt er ganz Entenhausen seinen Willen auf.

Aber Karlo hat nicht mit der tapferen Polizei gerechnet, die ihn schließlich noch stellen kann, nachdem er eine beachtliche Menge an Beute angehäuft hat. Durch einen kleinen Fehler landen er und Trudi am Ende wieder mal im Gefängnis...

Highlight Eine Story, der es eigentlich an Nichts mangelt: Perfekte Zeichnungen, sauber ausgedachte Handlung, die auch richtig zum Weiterlesen anregt. Ohne Micky wird es zudem noch spannender, weil die Polizei diesmal ohne Hilfe auskommen muss. Note: 1-. Glückstaler (Diskussion) 15:04, 24. Nov. 2021 (CET)


Ein Maler-Schicksal[Bearbeiten]

I 1963

  • Seiten: 20

Dagobert soll ein Bild des berühmten Malers Marco Ricci ausstellen. Um ein ideales Ergebnis zu erhalten, beauftragt er Donald, sich in die wälzer-dicke Biographie einzulesen. Auf dem Flug zum Ausstellungsort schläft er aber ein und träumt davon, wie es wohl ist, Marco Ricci zu sein. Als er aufwacht, ist er im Glaube, er hätte das Buch durchgelesen. Schließlich erzählt er aber nur Unwahrheiten. Doch die Leute stört das nicht, denn die Geschichte sei so gut erzählt, dass es Spaß gemacht habe, Donald zu lauschen.

Mittelmaß Wieder eine Geschichte, in der Donald sich einliest und dann darüber träumt. Dazu gefällt mir die Handlung nicht. Dagobert hätte sich auch vorher über das Leben Riccis schlauer machen können. Dass er Donald beauftragt, kann ja eigentlich nur übel ausgehen. Einzige Überraschung ist, dass die Zuhörer Donalds Vortrag gut fanden. Von mir bekommt diese Geschichte eine 3. Glückstaler (Diskussion) 15:04, 24. Nov. 2021 (CET)


Froschkönig wider Willen[Bearbeiten]

I TL 1892-C

Jedes Jahr zur Karnevalszeit denkt sich Donald einen Streich aus – der allerdings immer daneben geht. Als Tick, Trick und Track den Frosch Freddy mit nach Hause bringen, hat Donald eine Idee, wen er diesmal reinlegen könnte...

Als Zaubertrick getarnt, lässt er Daisy einen Spruch vorlesen. Schnell tauscht er sich gegen Frosch Freddy aus. Daisy ist total geschockt und sucht verzweifelt überall rat. Am Ende gibt Donald die Tarnung preis. Doch schließlich muss er noch etwas leiden...

Mittelmaß Reines Mittelmaß. Der Plot ist ganz gut, aber nicht mega gut. Außer des Streiches passiert nicht viel. 4+. Glückstaler (Diskussion) 15:04, 24. Nov. 2021 (CET)


So nicht, Kater Karlo![Bearbeiten]

I TL 1951-B

Da ihm bei seinen Coups immer wieder Micky in die Quere kommt, beschließt Kater Karlo, das Übel an der Wurzel zu packen: Mithilfe einer Zeitmaschine reist er in das Jahr 1928, um Walt Disney persönlich an der Erfindung des Mäuserichs zu hindern. Wird es ihm gelingen?

Obwohl er viel versucht, nein. Disney persönlich ist nicht da, nur sein Assistent. Ihn überzeugt Karlo zwar, aber Mickys Erfinder bleibt bei der Meinung, Mäuse zeichnen zu wollen. So nimmt die Geschichte doch noch ein gutes Ende.

Mittelmaß Naja. Ziemlicher Käse auf 20 Seiten, der sich nicht zuletzt wegen der schlechten Handlung abstuft. Die Handlung ist fade, es kommt keine Spannung auf. Nicht das, was man erwartet – Note: 4+. Glückstaler (Diskussion) 15:04, 24. Nov. 2021 (CET)


Geheimagent 006 1/2[Bearbeiten]

D 92370

Donald arbeitet als Bodenpflegepersonal beim Entenhausener Geheimdienst. Durch eine Reihe von Zufällen ist er aber plötzlich einer der besten Geheimagenten der Welt. Schon wird ihm ein Auftrag erteilt: Einen Professor davon abhalten, eine sehr explosive Bombe zu besitzen. Dabei wird er aber gefangengenommen. Als Daisy erkennt, dass Donald durch diese Zufälle zum Geheimagent geworden ist, eilt sie ihm zur Hilfe – und schafft es tatsächlich, den Professor in die Knie zu zwingen. Aber dauerhaft möchten die beiden nicht als Agenten arbeiten, trotz des netten Angebots des Geheimdienstchefs.

Mittelmaß Eine Story, die nicht wirklich über das Mittelmaß hinauskommt. Durchschnittliche Zeichnungen, ansonsten eigentlich ganz gute Geschichte, die mich aber irgendwie nicht mitreißt. Die Handlung zieht sich einfach zu sehr. Note: 3-. Glückstaler (Diskussion) 15:04, 24. Nov. 2021 (CET)


Fazit[Bearbeiten]

Mittelmaß So wirklich gut sind nur die ersten zwei Storys, danach wird es etwas träge. Richtig das Leseherz erfreuen tut mich nur Der mächtige Maschinenmann. Im Endeffekt überwiegt der Teil der mittelmäßigen Geschichten. Keine Leseempfehlung, aber als reiner Zeitvertreibt aber noch gut geeignet. Glückstaler (Diskussion) 15:04, 24. Nov. 2021 (CET)