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LTB 505: Rezension

Aus Duckipedia
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In diesem Artikel kann jeder seine persönliche Meinung zu den im LTB 505 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit vier Tilden ~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden.

Titelbild[Bearbeiten]

Gut Der Geldspeicher auf dem Glatzenkogel, bestückt mit den „Stopp“-, „Weg da!“-, „Halt!“-, „Nah!“- und „Viel zu nah!“- Schildern, die immer wieder als ironisches Stilmittel in Comics eingesetzt werden sowie mit Onkel Dagobert als „Wächter“ mit Gewehr vor dem Geldspeicher, passt perfekt zur Story „Zutritt Verboten!“. Das Titelbild wird diesmal sogar lustigerweise auf der Rückseite weitergeführt, allerdings mit (für Dagobert untypischen) anderen, „verkehrten“ Schildern wie „Herein“, „Ich gebe gern!“, „Komfortzone“, wodurch das Bild auf der Rückseite auf die Story „Herzlich willkommen!“ (ab S. 225) anspielt --Gut.--Phantomias1234 (Diskussion) 13:25, 5. Apr. 2018 (CEST)

Mittelmaß Das Titelbild zeigt diesmal eine sehr gewöhnliche Situation – Dagobert bewacht sein Grundstück mit seinem Gewehr. Da das nicht besonders innovativ ist, würde ich mir diesen LTB-Band zumindest nicht wegen des Covermotives kaufen. Das einzig Positive ist meines Erachtens, dass das Cover mit den Schildern direkten Bezug zur ersten Geschichte nimmt (was nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist, siehe etwa die alljährlichen Sommer-LTBs). --Topolino (Diskussion) 19:11, 11. Apr. 2018 (CEST)

Zutritt verboten![Bearbeiten]

Es ist mal wieder eine neue Geschichte, in der Dagobert seinen Geldspeicher mit einem neuen Anti-Gauner-System schützen will. Dises Mal mit Erfolg. Der Zugang zum Geldspeicher kann allerdings nur noch mithilfe zweier Fernbedienungen (für Baptist und Dagobert) geöffnet werden. Allerdings schließen sich Dagobert und Baptist selber aus, da sie die Fernbedienungen im Geldspeicher ließen. Da der Erfinder des Systems, Daniel Düsentrieb, auf einem Erfinderkongress weilt, muss die Feuerwehr versuchen, den Geldspeicher zu knacken. Doch weder ihr noch dem Schlüsseldienst gelingt es, das hochmoderne und sichere System zu umgehen. In seiner Verzweiflung wendet sich Dagobert schließlich an die Panzerknacker, doch das Abwehrsystem verrichtet auch hier zuverlässig seine Aufgaben, sodass die Panzerknacker aufgeben müssen. Schließlich schafft es das Fähnlein Fieselschweif durch einen klugen Schachzug, die Anlage zu umgehen: Die Neffen Tick, Trick und Track wissen nämlich von ihrem ehemaligen Geschichtslehrer, dass sich unter Entenhausen ein Netz von alten Kanälen, das bis heute fortbesteht, befinden. Über einen dieser Kanäle gelangen die drei in den Geldspeicher Dagoberts und können Dagobert so die Tür öffnen.

Mittelmaß Fazit: Eine unvorhersehbare Geschichte. Bloß die Handlung wurde nicht richtig erwähnt. Die Geschichte ist alles in allem mittelmäßig. --Heller

Gut Eine lustige Story, die in witzigen Einlagen die Stärke des Gauner-Abwehrsystems aufzeigt. Der Schachzug des Fähnleins, das Abwehrsystem zu umgehen, ist logisch und zeigt die Klugheit von Tick, Trick und Track. Der Schlussgag, bei dem sich die Panzerknacker in den Katakomben verirren, ist zum Lachen... - Gut. --Phantomias1234 (Diskussion) 13:25, 5. Apr. 2018 (CEST)

Ausbruchsgeschichten: Opa Knack geht in die Luft[Bearbeiten]

Die Panzerknacker kommen nach einem Verbrechen mal wieder ins Gefängnis. Während die Panzerknacker im Gefängnis sind, erzählt Opa Knack die Geschichte, wie er aus dem Gefängnis kam, als er noch nicht begnadigt war. Damals durfte man sich eine Arbeit seiner Wahl im Gefängnis aussuchen, vorausgesetzt, dass es eine ehrbare Arbeit ist. Und Opa Knack entschließt sich für eine Arbeit als Party-Clown... Als solcher gelingt es ihm, durch eine List aus dem Gefängnis auszubrechen. Dabei öffnet er die Gefängnistür mithilfe einer Gabel.

Gut Fazit: Opa Knack als Clown? Sehr merkwürdige Erzählung. Doch Opa Knack hat es am Ende der Geschichte wieder mit der anderen Panzerknacker aus dem Gefängnis.

Das Ende ist vorhersehbar. Alles in allem ist die Geschichte mit gut einzustufen.--Heller

Gut Lustige Story. Zeigt die Intelligenz Opa Knacks. Cooles Ende, als Opa Knack, wie in seiner Erzählung, den Panzerknackern die Gefängnistür mit einer Gabel öffnet und ihnen so den Weg ins Freie ebnet... --Phantomias1234 (Diskussion) 13:40, 5. Apr. 2018 (CEST)

Beste Feinde[Bearbeiten]

Kater Karlo hat eine Universal-Fernbedienung, mit der er jeden beliebigen Tresor öffnen kann. Bei einem Überfall tapst sein Kollege in die Lichtschranke, wodurch der Alarm ausgelöst wird. Kater Karlo, Schnauz und noch ein Verbrecher flüchten so, ohne Beute, und mischen sich verkleidet unter die Meute der alljährlichen Parade der Ritterspiele. Dabei entdeckt Micky jedoch Karlo, und rettet ihm das Leben, als er Karlo, unter einer umstürzenden Ritterfigur stehend, wegschubst. Fortan schickt Karlo Micky ständig Schlüsselanhänger mit der Aufschrift „Freund“, verfolgt ihn auf Schritt und Tritt (sogar zu einem Rendevouz mit Minnie), und sieht ihn (scheinbar?!) als seinen neuen besten Freund an. Dies nervt Micky jedoch zunehmend. Das Ganze geht so weit, dass Schnauz glaubt, Kater Karlo habe sein Gedächtnis verloren und dieses mittels eines gezielten Schlages auf den Hinterkopf „zurückholen“ möchte. (Zitat Schnauz: „In Comics funktioniert das immer.“ (S. 58)) Also wird Micky in eine Lagerhalle entführt, um Kater Karlo anzulocken, und Schnauz haut Karlo mit einem Prügel auf den Hinterkopf. Kater Karlo ist allerdings verwundert, ehe er kapiert, dass Schnauz dachte, dass er sein Gedächtnis verloren hätte. Karlo muss allerdings darüber lachen und beteuert, seine neuerliche Zuneigung zu Micky habe strategische Gründe; er habe die Fernsteuerung zwecks Beweisvernichtung Micky untergejubelt und durch das Verfolgen Mickys wieder zurückholen möchten. Die ständige Zuneigung sei nur das Sahnehäubchen gewesen. Während Micky gefesselt in der Lagerhalle sitzt, überfallen Karlo und Kumpanen wieder eine Bank; jedoch lässt sich der Tresor nicht mittels der Fernbedienung öffnen. Schließlich tritt Micky auf, der sagt, er habe die Batterien aus der Fernbedienung genommen. Ironischerweise hatte er sich in der Zwischenzeit mittels eines Schlüsselanhängers von Kater Karlo von seinen Fesseln befreit. Schließlich wird Karlo mit seiner Bande von der Polizei festgenommen.

Gut Etwas verrückt, aber nun gut. Aufgrund dessen, dass Karlo plötzlich Mickys bester Freund zu sein scheint und der gut und schlüssig konstruierten Story ist diese Geschichte als gut einzustufen. --Phantomias1234 (Diskussion) 15:25, 5. Apr. 2018 (CEST)

Verflixt und vergessen[Bearbeiten]

Donald wacht eines morgens im Phantomias-Kostüm in seinem Zimmer auf. Er hat sein Gedächtnis verloren und in seinem Schrank finden sich Säcke voller Geld. Außerdem befindet sich ein Löwe in Donalds Haus und er muss von Dagobert aus auf einen gewissen „Leo“, der einem Sultan gehört, aufpassen. Donald denkt natürlich, dass es sich hierbei um den Löwen handle. Es stellt sich heraus, dass Daniel Düsentrieb Phantomias' Handy mit einer neuen Funktion ausgestattet hat, die gleich wirkt wie die Vergall-Pille. Daher hatte Donald bzw. Phantomias sein Gedächtnis verloren. Es stellt sich heraus, dass die Geldsäcke in seinem Schrank aus einem nächtlichen Überfall der Panzerknacker auf den Geldspeicher Dagoberts stammen, die Phantomias sichergestellt hatte. Leo ist schließlich nicht ein Löwe, sondern ein Rabe, der Phantomias während seiner Nachtwache am Geldspeicher so genervt hatte, dass dieser die Kontrolle über seinen 313-X verlor und über dem Baseball-Stadion abstürzte, wodurch das Maskottchen des Baseball-Clubs, der Löwe (!), ausbrach.

Mittelmaß Sehr komplexe und verworrene Handlung, und so lustig nun auch wieder nicht. Daher nur Mittelmaß. -- Phantomias1234 (Diskussion) 15:25, 5. Apr. 2018 (CEST)

Künstler im Geiste[Bearbeiten]

Die Geschichte handelt von Sergei Schlamassi. Er hat einen neuen Job als Anstreicher gefunden. Diesen verliert er jedoch schon wieder nach kurzer Zeit, da er ihn nur stümperhaft und unzureichend erfüllt. Sergei sieht sich nicht als rationalen Arbeiter, sondern vielmehr als Künstler. Er trifft zufällig seinen alten Schulkameraden Dietmar Duckdich, der vorgibt, nun ein berühmter Regisseur zu sein und eine Villa zu besitzen. Schlammassi bekommt einen Minderwertigkeitskomplex und gibt vor, ein bekannter Künstler zu sein. Um seinem alten Schulkameraden zu imponieren, gibt er sich auf einem Ball (irrtümlicherweise durch Donalds Mitverschulden) als bekannten Kunstkritiker aus und gibt an dessen Stelle Autogramme. Duckdich taucht jedoch nicht auf dem Ball auf. Schlussendlich kommt heraus, dass Duckdich Sergei Schlamassi angelogen hatte und in Wirklichkeit gar kein Regisseur, sondern nur Chauffeur eines Regisseurs ist. Auch Schlamassi gibt schließlich zu, nur Anstreicher zu sein.

Gut Eine gute Story, schön erzählt, die Tollpatschigkeit Sergeis wird aufs Korn genommen. Insbesondere die Binnengeschichten („Comics im Comic“), die Sergei im Gegensatz zur Realität als talentierten Künstler darstellen, stehen der Story gut zu Gesicht und runden diese ab. --Phantomias1234 (Diskussion) 16:14, 5. Apr. 2018 (CEST)

Das Erfinder-Diplom[Bearbeiten]

Primus von Quack verleiht Diplomanwärtern in der Universität Diplome. Jedes der Diplome, die Primus verleiht, besitzt er selbstverständlich selbst – bis auf eines, das Diplom der Inventologie (Erfindungslehre). Völlig aufgelöst verlässt Primus die Verleihung und bittet einen absoluten Experten auf diesem Gebiet, Daniel Düsentrieb, um Hilfe. Düsentrieb rät Primus, etwas zu erfinden, was Alltagsprobleme lösen könnte. Jedoch immer, wenn Primus ein Problem entdeckt, erinnert er sich an einen von ihm verfassten Aufsatz, der dieses Problem lösen würde, findet ihn allerdings in seiner Aktentasche nicht. Dadurch, dass er sich immer wieder an seine Aufsätze erinnert, kann er allerdings nichts Neues erfinden. Schließlich erfindet Primus einen Rucksack, der seine Aufsätze alphabetisch sortiert. So schlägt Primus zwei Fliegen mit einer Klappe, er löst das Problerm seiner Unordnung in der Aktentasche und bekommt das einzige Diplom verliehen, das ihm noch fehlt.

Gut Schöne Geschichte. Lustig erzählt. Trifft Primus' Eigenschaften auf den Punkt. Der Konflikt, dass dem Wissenschaftler, der eine Urkunde hat, die ihm bescheinigt, dass er die meisten Urkunden besitzt, ausgerechnet ein Diplom fehlt, ist schön ausgewählt. Zumal Primus eher den Theoretiker und Daniel Düsentrieb den praktischen Wissenschaftler (Erfinder) verkörpert. - Gut. --Phantomias1234 (Diskussion) 16:15, 5. Apr. 2018 (CEST)

Randale rundum[Bearbeiten]

Es ist eine Geschichte mit Dussel, die auf einem Tennisplatz spielt. Dort gibt es einen Tennisballautomaten, der auf Knopfdruck Tennisbälle losschießt, die der Tennisspieler wieder in den Automaten zurückwerfen muss. Bei einem Sportler funktioniert diese Maschine ganz normal. Doch als Dussel den die Maschine ausprobiert, kommen immer ganz viele Tennisbälle auf einmal heraus, die Dussel an den Kopf fliegen. Sogar ein Fenster eines Nachbarhauses wird von einem aus der Maschine herausfliegenden Tennisball zerdeppert. Als der Besitzer des Hauses wutentbrannt aus seinem beschädigten Hab und Gut herausstürmt, entdeckt er Dussel und haut ihn. Die Maschine schießt dem Hausbesitzer einen Tennisball auf den Rücken, als dieser in sein Haus zurückkehren wil, sodass er umkehrt und Dussel noch einmal haut. Dussel versteckt sich daraufhin in einem Baum. Doch die Maschine schießt erneut Tennisbälle los, sodass Dussel vom Baum herunterfällt. Dieser sieht sich nun zur Flucht gezwungen. Doch die Tennisbälle verfolgen ihn, sogar um Ecken und Kanten herum und schließlich sogar in einen Schacht. Am Ende der Geschichte schmeißt Dussel einen von den Riesen-Tennisbällen, die dem Tennisplatz als Deko dienen, auf die Maschine und zerstört diese dadurch. Als sich Dussel zum Schluss einen Kaugummi in einem Kaugummi-Automaten besorgen möchte, schießt ihm der Automat zig runde Kaugummis an den Kopf...

Schlecht Fazit: Die Zeichungen sind gut gemacht. Die Umsetzung der Story ist nicht ganz gut. Das ist die erste schlechte Geschichte dieses LTBs. -- Heller

Schlecht Also mal ganz ehrlich: Wo ist der Sinn hinter dieser Story? Dussel drückt den Knopf zur Auslösung der Maschine genauso wie der Sportler vorhin, und nur weil es Dussel ist, soll die Maschine bei ihm anders, das heißt chaotisch, funktionieren? Dussel ist doch normalerweise der Tollpatsch und der Chaot, nicht Maschinen. Dussel bedient die Maschine ganz normal. Da ist doch gar kein Fremdverschulden Dussels erkennbar. Das entbehrt doch jeglichen Sinns. Ebenso, dass die Tennisbälle um Mauern herum fliegen, eckige Bewegungen fliegen und sogar durch die Telefonleitung in eine Telefonzelle, in die Dussel sich rettet, eindringen können. Nicht mein Sinn für Humor. Aber nun gut. Der Schlussgag, in dem Dussel die Maschine zerstört, ist gut. -Schlecht. --Phantomias1234 (Diskussion) 13:10, 12. Apr. 2018 (CEST)

Das Koffer-Komplott[Bearbeiten]

Eine zweite Maus-Story ohne Micky Maus und andere Mäuse (das erste Mal seit LTB 488). In dieser Geschichte versucht Kommissar Hunter einen Koffer, der einen gefährlichen „Protoazobiodynamik-Strahler“[1] (S. 154) enthält, über den Agenten Guido Grünhorn sicher ins Museum zu bringen. Doch Inspektor Issel läuft Grünhorn über den Weg und erinnert sich, dass Kommissar Hunter denselben Koffer wie Grünhorn in seinem Büro stehen hatte. Issel vermutet einen Diebstahl. Kurzerhand besorgt Issel sich in einem Koffer-Geschäft einen gleich aussehenden Koffer, lenkt Grünhorn ab und vertauscht die Koffer. Allerdings begehrt auch das Schwarze Phantom alias Plattnase den Koffer mit gefährlichem Inhalt. Durch Maskerade zur Unkenntlichkeit vermummt, besorgt sich das Schwarze Phantom ebenfalls wie Issel in dem Koffer-Geschäft einen gleich aussehenden Koffer wie der Grünhorns. Der Ladenbesitzer, der seinen Koffer-Laden wegen fehlender Kundschaft eigentlich schließen wollte (s. S. 154), wundert sich über den plötzlichen Ansturm (s. S. 156) Das Schwarze Phantom lenkt nun Issel ab und vertauscht mit ihm die Koffer. Er hat den Strahler also nun in seinem Besitz. Grünhorn, gewieft wie er ist, hat in der Zwischenzeit Issel allerdings verfolgt, da es ihm komisch vorkam, dass Issel mit ihm redete und er sah – natürlich den Koffertausch des Schwarzen Phantoms mit Issel. Grünhorn lenkt das Schwarze Phantom ab und tauscht die Koffer zurück. Issel bringt seinen - natürlich leeren ;-) - Koffer zu Hunter, bekommt von diesem aber natürlich Ärger, weil er die Mission gestört hat: „Sehen Sie zu, dass Sie Land gewinnen, hier ist Ihr Gepäck!“ (S. 159). Dabei wirft Hunter den Koffer wutentbrannt zu Boden, woraufhin dieser eine Delle erhält. Issel versteht nicht, warum Hunter ausgerastet ist und möchte Hunter den richtigen Koffer zurückbringen. Plattnase, ebenfalls mit einem leeren Koffer ausgestattet, bemerkt seinen Irrtum natürlich, und versucht, den richtigen Koffer zurückzuergattern. Der erneut verkleidete Plattnase/Das Schwarze Phantom trifft auf den umherstreifenden und verwirrten Issel, lenkt ihn erneut ab und vertauscht wieder die Koffer. Als Issel erneut mit einem leeren Koffer bei Hunter „antanzt“, rastet Hunter erneut aus: „Kommen Sie mir nicht schon wieder mit diesem Koffer, Issel! Sie lassen es heute ganz schön drauf ankommen, wie?“ (S. 162) Plattnase bemerkt seinen erneuten Irrtum und beschließt, nun endlich den richtigen Koffer zu erlangen. Dabei trifft er auf Grünhorn, der ja den richtigen Koffer mit sich führt. Plattnase überfällt ihn, doch Issel stößt hinzu und möchte Grünhorn ansprechen, weil er ja denselben Koffer hat wie die zwei von Issel. Dabei kommt es zu einer Rangelei, infolge derer ein die Ladeklappe eines LKW, ironischerweise beladen mit lauter gleich aussehenden Koffern wie der richtige Koffer, sich öffnet. Die Koffer purzeln nur so übereinander. Die Koffer waren für den Koffer-Laden bestimmt, der ja nun wieder läuft (durch Issel und Plattnase). Dass Issel von dem ganzen überhaupt nichts gecheckt hat, sieht man an seiner Frage an Grünhorn: „Und Sie! Wer sind Sie eigentlich?“ (S. 165). Auf die Frage des Koffer-Laden-Besitzers, wer denn nun das ganze Chaos aufräume, hat Hunter eine Antwort parat: „Inspektor Issel wird das gern übernehmen! Weil er dabei auch gleich nach dem Protoazobiodynamik-Strahler suchen kann! [,der in all dem Koffer-Wirrwarr untergegangen ist]“ (ebd.) Issel entgegnet entgeistert: „Ein Proto... was?“ (ebd.)

Gut Fazit: Lustige Geschichte. Total unvorhersehbare Geschichte und gute Geschichte, doch leider ohne Maus. -- Heller

Highlight Herrlich verwirrende und verworrene Geschichte, die in einem Koffer-Wirrwarr endet. Zeigt die Schusseligkeit Issels. Wunderbar verwirrend erzählt. Mit lustigen Witzen und richtig cooler Schlusspointe. – Für mich das Highlight dieses LTBs. -- Phantomias1234 (Diskussion) 14:36, 11. Apr. 2018 (CEST)

Planet Fieselschweif[Bearbeiten]

Der Vater der kleinen Emmy, die ein wenig eine Stubenhockerin ist und sich nur mit dem virtuellen Sternenhimmel und Universum auf ihrem Tablet befasst, hat einen Beitrag über die Fieselschweiflinge im Fernsehen gesehen. Er ist vom Fähnlein und der Aktivität an der frischen Luft so begeistert, dass er Tick, Trick und Track zu sich und Emmy nach Hause eingeladen hat. Emmy ist zunächst allerdings alles andere als begeistert... Tick, Trick und Track nehmen Emmy schließlich mit auf ihre Abenteuer in die freie Natur; allerdings interessiert sich Emmy nur für ihr Tablet und ihren dortigen Sternenhimmel. Sie entdeckt auf ihrer Simulation schließlich sogar einen neuen Planeten, und schickt ihre Entdeckung der NASE. Doch Emmys Entdeckung wird nicht nachgegangen, ihr Tablet wird sogar von einem Virus befallen. Tick, Trick und Track gehen der Sache nach. Sie besuchen die NASE, da der Chef der NASE ein ehemaliger Fieselschweifling ist. Doch dieser ist nicht zugegen, stattdessen nur ein gewisser Sirius, der Teamleiter. Die Fieselschweiflinge werden sogar kurzzeitig in einer Waldhütte überfallen, können sich jedoch befreien. Tick, Trick, Track und Emmy finden schließlich heraus, dass Sirius hinter der Sache steckt: Er war neidisch auf Emmy. Denn Sirius' Projekte wurden aus Geldmangel nicht finanziert, stattdessen ein Projekt, in dem Entnet-User (wie Emmy) in die Planetensuche miteinbezogen wurden, gestartet. Daher hat er auh Emmys Tablet mit einem Virus befallen, um sie abzuschütteln. Doch (dummerweise für Sirius) hatten die Fieselschweiflinge den Direktor kontaktiert. Daher hatte Sirius den Aufzug manipuliert und den Direktor dort festgesetzt, sodass dieser nicht zum geplanten Treffen mit Tick, Trick und Track und Emmy erscheinen konnte. Schließlich überfiel er sie, um noch an den Speicherstick von Emmy mit den Daten des neuen Planeten zu kommen. Doch die Fieselschweiflinge waren stärker und klüger. Zu guter Letzt wird der neu entdeckte Planet zum Dank an die Arbeit der Fieselschweiflinge Fieselschweif getauft.

Gut Ganz passable Story, die auch die Stärke virtueller Technik hervorhebt. Hätte zuerst erwartet, dass Emmy am Ende der Story nicht mehr so ein „Muffel“ und total der Natur-Freak sein wird. Zeigt die Symbiose von Natur und Technik. Plot allerdings, zugegebenermaßen etwas kindisch, aber gut. Die Zeichnungen gefallen mir gut. Alles in allem gut. -- Phantomias1234 (Diskussion) 13:44, 12. Apr. 2018 (CEST)

Geheimnisse in der Tiefe[Bearbeiten]

Onkel Dagobert hat sich ein teures U-Boot gekauft, um einen Betrieb für Forschungs- und Bergungsarbeiten zu eröffnen. Er freut sich schon über seine neue Einahmequelle, da er ja keine Konkurrenz zu fürchten hat – doch – puff! – Aus der Traum! Denn Donald hat mit seinen Neffen ebenfalls ein Bergungsgeschäft aufgemacht, mit einem gebrauchten U-Boot. Es heißt „die Wasserwiesel“ (S. 195). Als Donald Dagobert erzählt, was er mit seinem Betrieb schon alles erreicht hat, ist Dagobert endgültig eingeschnappt. Der Seismograf[2] eines berühmten Entenhausener Wissenschaftlers, Profesor Rückstößl, hat ein starkes Seebeben ausfindig gemacht hat, wodurch sich ein großer unterseeischer Abgrund bilden könnte, der ganz Entenhausen verschlingen könnte. Dadurch begeben sich Donald mit seinen Neffen, aber auch Dagobert, in die Tiefe des Ozeans, auf der Suche nach der Ursache des Seebebens... Durch das Seebeben wurde ein kleiner Tunnel freigelegt, ein Tunnel zu einer Unterwasserwelt, in der ein Fischschwarm und einen Oktopussschwarm, die in einer Art Dauerfehde stehen, leben. Die Fische können sogar reden. Dagobert begibt sich dabei in große Gefahr, als ihn ein Oktopus angreift. Er muss von Donald und Tick, Trick und Track gerettet werden. Der Zwist zwischen den beiden Völkern ist auch der Grund für das Seebeben (bzw. Erdbeben): Denn das Fischvolk hat einen „Erdbebenkreator“ (S. 220) entworfen, der einen Kampf zwischen den beiden Völkern unmöglich machen würde: Denn durch das Erdbeben entstünde ein Wall von Felsen die beiden Städte der beiden Völker voneinander abgrenzen würde. Doch es stellt sich heraus, dass Anemonia, die Tochter der Erfinderin des Erdbebenkreators, diesen immer wieder sabotiert hat. Denn sie hat sich – in bester Shakespeare-Manier – in einen jungen Oktopus verliebt. Sie kann die beiden Völker schließlich dazu überreden, wieder Frieden zu schließen. So kommt es zur Versöhnung der beiden Völker. Auch die beiden Stammeskönige vertragen sich wieder: Denn so sagt der Fisch zum Oktopus: „Ich ziehe die Schlacht am kalten Büffett jener auf dem Felde vor.“ (S. 222) Somit wäre das erste Happy Ending erreicht. Doch das zweite folgt sogleich: Denn dadurch, dass die beiden Völker nun miteinander Frieden geschlossen haben, ist die Gefahr weiterer Seebeben für Entenhausen gebannt. Und auch das dritte Happy Ending möchte nicht länger warten: Denn Dagobert hat wertvolle Perlen bei diesem unterseeischen Abenteuer entdeckt, mit denen er nun handelt. Dadurch kann er seinen Bergungsbetrieb getrost aufgeben...

Gut Interessante Story. Gut erzählt. Allerdings etwas weit hergegriffen, aber sei's drum. Etwas kindisch. Aber der Plot überzeugt. Die Zeichnungen sind gut gemacht. Interessant, wie Dagobert selbst aus einer Niederlage Geld macht... -- Phantomias1234 (Diskussion) 16:59, 12. Apr. 2018 (CEST)

Herzlich willkommen![Bearbeiten]

Die letzte Geschichte dieses LTBs ist nicht nur von ihrer Position her das Gegenstück zur ersten Geschichte „Zutritt verboten!“, sondern auch inhaltlich. Denn Dagobert findet plötzlich Schilder mit Aufschriften wie „Herzlich willkommen!“, „Treten Sie doch näher!“, „Gastfreundschaft garantiert!“, „Nur hereinspaziert!“, „Ich gebe gern!“, „Wem bittet, dem wird gegeben!“, „Fühlen Sie sich wie zu Hause!“ „Servus!“ auf dem Glatzenkogel vor seinem Geldspeicher vor, anstatt der üblichen „Halt!“-, „Weg da!“-, „Verschwindet!“-, „Nicht näher!-“ Schilder. Die Frage ist nun natürlich, warum dies so ist. Dagobert ist in Sorge, denn die Schilder haben eine abschreckende Wirkung und bilden nach eigener Aussage „den ersten Schutzwall um den Geldspeicher“ (S. 228) Die Auswertung der Überwachungskameras unterstützen nicht den Verdachtsmoment, dass jemand die Schilder ausgetauscht haben könnte. Dagobert besucht also seinen Schildermacher, Pete O' Pickel, bei dem er seit grauester Vorzeit seine Schilder anfertigen lässt. (Dagobert erzählt in einer Rückblende, dass die Schilder schon lange vor der modernen Technik Schutz und Stütze seines Geldspeichers waren. Er bezeichnet die Schilder gar als „Schild gewordenen Ausdruck [s]einer Persönlichkeit“ (S. 233)). Doch auch O' Pickerl weiß – vordergründig – nicht, warum Dagoberts Schilder denn nun auf einmal ein freundliches Gesicht zeigen. Schließlich stellt Dagobert Baptist zur Rede, den er verdächtigt. Baptist gibt den Schildertausch schließlich zu: Er habe die Videoüberwachung getäuscht und Pete O' Pickerl dazu gebracht, die Schilder abzuändern. Aber er habe es aus Liebe getan. Denn er sei bei der Arbeit beim Rasenmähen einer Babette begegnet, in die er sich unsterblich verliebte. Doch durch die Schilder, sagte Babette, sei der Geldspeicher ein „schrecklich abweisender Ort“ (S.244). Und woanders treffen konnte sich Baptist mit Babette ja auch nicht, da er ja quasi immer arbeitet... Somit macht sie Schluss mit Baptist. Baptist sagt schließlich, er habe den Schildertausch auch Onkel Dagobert zuliebe vorgenommen: Er fühle sich oft einsam im Geldspeicher. Wie es da wohl Onkel Dagobert gehen müsse... „Vielleicht ist es an der Zeit, die Mauer des Misstrauens einzureißen, die Sie von der Welt trennt, und deren sichtbarstes Zeichen der Schilderwald dort draußen ist“ (S. 247). Doch Dagobert reagiert gereizt und sagt, der Tatbestand der Sabotage bleibe bei Baptist bestehen. Dagobert denkt in sich hinein, dass man als reichster Mann der Welt eben Opfer bringen müsse, und eines davon ist die Einsamkeit. Er erinnert sich an alte Zeiten zurück, als er bei Pete O' Pickerl ein Schild mit der Aufschrift „Haut ab oder ich haue zu!“ anfertigen ließ. Pete fragte daraufhin, ob Dagobert das langsam nicht etwas übertrieben finde. Dagobert antwortet darauf: „Nicht im Geringsten!“ (S. 248). Pete fragt: „Aber selbst du musst doch jemanden haben, den du nicht verscheuchen willst!“ (S. 249). Dagobert muss daraufhin an den kleinen Jungen Donald (damals war Donald noch klein), an Oma Duck und vor allem an seine große Liebe Nelly denken. Niemand könne ganz ohne andere Menschen leben, meint Pete. Und so bestellt Dagobert Baptist ins Büro, um ihm einen „Supersondereilauftrag“ (S. 250) erledigen zu lassen. Baptist denkt schon, er werde entlassen (was noch der beste Fall wäre) oder er würde gar Unterhemden am Südpol verkaufen müssen. Doch es kommt ganz anders und Baptist muss einen Schilderwald, der Babette begrüßt („Willkommen, Babette!“, „Mit Dir ist es hier schön, Babette!“) aufstellen. Babette ist ganz verzückt davon. Legendär auch dieser Satz Dagoberts an Baptist: „Die Kosten, die es nicht gibt, ziehe ich von dem Lohn ab, den Sie nicht kriegen!“ (S. 253) Schließlich lässt Dagobert – aus Gutmütigkeit – die Schilder sogar für einen ganzen Tag stehen (!) und erinnert sich, mit einem schwelgerischen Lächeln auf dem Gesicht, zurück an den kleinen Donald. Dieser sagte einmal: „Auch wenn du ein griesgrämiger Giftzwerg bist, hab ich dich ganz doll lieb!“ (S. 254) und umarmte Dagobert daraufhin.

Highlight Hach ja, Onkel Dagobert hat ja doch noch ein Herz... ;-) Super Story. Für mich legendär, denn die Tatsache, dass er Donald mag, zeigt er ja relativ selten. Die Tatsache, dass er sich eine Strafe für Baptist einfallen lässt, die diesem noch hilft seine Liebe Babette zurückzuerobern, sagt alles... Auch ansonsten eine runde und interessante Geschichte, der auch die Zeichnungen Ottavio Panaros gut ihren Ausdruck verleihen. Aufgrund der Tatsache, dass die Emotionen Dagoberts tatsächlich zu Tage treten, er sich gutmütig zeigt und die Story als Gegenteil zur ersten Story „Herzlich willkommen!“ dieses LTB als „runde Sache“ abschließt (und sogar zum Titelbild passt) für mich ein weiteres Highlight. -- Phantomias1234 (Diskussion) 16:59, 12. Apr. 2018 (CEST)

Fazit[Bearbeiten]

Gut Ein LTB mit einigen lichten Momenten, coolen, witzigen und spannungsreichen Storys, ja sogar emotionalen und ergreifenden Storys, wenn man sentimental werden würde ;-), siehe die letzte Story. Das LTB besitzt sogar zwei Highlights und nur eine richtig schwache Geschichte. Daher ist dieses LTB alles in allem als gut einzustufen. --Phantomias1234 (Diskussion) 17:03, 29. Mai 2018 (CEST)

Einzelnachweise und Hinweise[Bearbeiten]

  1. was dieser Strahler Gefährliches bewirken kann, wird in der Geschichte nicht aufgeklärt.
  2. ein Gerät zur Messung von Bodenerschütterungen, vgl. Lustiges Taschenbuch 505, S. 197.