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LTB Enten-Edition 10: Rezension

Aus Duckipedia
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(© Egmont Ehapa)

In diesem Artikel kann jeder seine persönliche Meinung zu den im LTB Enten-Edition 10 erschienenen Geschichten, verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht, mit 3 oder 4 Tilden. Die Geschichten können mit Higlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen miteinbezogen werden.


Cover / Erster Eindruck[Bearbeiten]

Es geht im zehnten Band der Enten – Edition wie schon in der LTB Enten-Edition 3 um Reisen der Ducks in ferne Länder zu irgendwelchen Schätzen. Mit annehmbaren 31 Seiten pro Geschichte (Durchschnitt) und einem hübschen Cover fällt diese Edition schon vor dem eigentlichen Lesen positiv auf.


Die Goldkäfer des Pharaos[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Ein Pharao namens Duckses hatte im alten Ägypten zwei Skarabäen, die alles, was sie berührten, in Gold verwandelten (seltsamerweise nur den Käse nicht, den sie zu fressen kriegten). Eines Tages bekamen die zwei Käfer aber nur ein Stück Käse statt der üblichen zwei, und stritten sich natürlich prompt um das Essen. Am Ende fand man beide leblos in ihrem Käfer. Der Pharao ließ sie verewigen, indem er sie mit Gold umschloss, und ab da wurden die beiden goldenen Skarabäen zum Talisman ihres „Herrchens“. Nun sind die beiden Skarabäen in einem Entenhausener Museum ausgestellt. Donald legt in der Nähe der vergoldeten Skarabäen sein mitgebrachtes Käsesandwich ab und wenig später sieht man beide Skarabäen (nicht mehr vergoldet und sehr lebendig), wie sie sich über das Brot hermachen. Dagobert sieht seine Chance gekommen, durch die Berührung der Skarabäen von Gegenständen seinen Goldvorrat aufzustocken. Doch die beiden Tierchen denken gar nicht dran, irgendwas in Gold zu verwandeln. Man vermutet, dass sich die besondere Fähigkeit nur zeigt, wenn sie die gleiche Sorte Käse zu fressen bekommen wie bei Pharao Duckses. Doch das Rezept dafür befindet sich in Ägypten, und so brechen die Ducks auf... Nette Geschichte und schöne Zeichnungen. Besonders schön ist die Stelle, wo Donald im Museum Durst hat und aus der „Vase der Pandora“ trinken will (Gott sei dank bekommt er die Vase gar nicht erst auf). Insgesamt ein gelungener Anfang. Note: 2+ ZicheFan 13:23, 10. Mär 2006 (CET)


Die sieben Schatzkisten[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Highlight In dieser wirklich sehr unterhaltsamen Geschichte dreht sich alles um die Zahl 7: Donalds Geld reicht nur für sechs Tage. Nur leider hat die Woche 7 Tage und deshalb fragt er Dagobert, ob der eine Aufgabe für ihn hat. Donald muss 7 Pakete ausliefern und bekommt dafür 7 Taler Trinkgeld, das er behalten darf. Er besucht einen 7 - stündigen Vortrag zum Thema „Bringt Ihnen die Zahl 7 Glück oder Pech?“ und kauft sich danach ein Buch zum Thema für seine 7 Taler. Während Donald das Buch liest, ruft Dagobert an. Er hat wieder einen Job für Donald: Dieser soll für einen Tageslohn von 7 Talern 7 Eingeborenenstämme aufsuchen, von denen Dagobert seit 7 Monaten nichts mehr gehört hat. Die Eingeborenenstämme haben Dagobert nämlich ihre 7 Tonnen Nüsse der letzten Ernte, die Dagobert für die Herstellung seiner Nussschnitten braucht, nicht geliefert. Auf der Insel der Eingeborenenstämme angekommen, erfährt Donald, dass die 7 Stämme die 7 Tonnen Nüsse der letzten Ernte nicht schicken konnten, weil die Plantage von den 7 Riesenkatzen von König Septimus dem 7. besetzt sind. Diese bewachen die 7 Schatzkisten des alten Königs. Donald versucht also mit Hilfe seiner drei (nein, nicht 7) Neffen, die 7 Katzen zu verjagen, die 7 Schatztruhen zu finden und zu plündern und 7 Tonnen Nüsse zu Onkel Dagobert zurückzubringen... Wunderbare Story, die richtig gut entwickelt wird. Eine 7 folgt in den Dialogen auf die andere und reißt den Leser zu einem Dauerlacher hin. Außerdem erinnern mich die wirklich guten Zeichnungen Barisons stark an die von Giorgio Cavazzano. Note: 1- ZicheFan 13:26, 10. Mär 2006 (CET)


Entführung in Horrorguay[Bearbeiten]

Mittelmaß Kuno Knäuel führt Dagobert mal wieder eine seiner nutzlosen Erfindungen vor und wird promt aus dem Geldpeicher rausgeschmissen. Doch Kuno und Gitta Gans sind von ihrem baldigen wirtschaftlichen Erfolg überzeugt. Eines Tages kommt Gitta aufgelöst zu Dagobert und berichtet, Kuno sei in Horrorguay entführt worden. Nun muss sich Dagobert entscheiden: Soll er seinen Widersacher den Entführern ausliefern oder ihn versuchen zu retten? Etwas lahme und vorhersehbare Story mit nicht besonders gelungenen Zeichnungen. Note: 3- ZicheFan 13:30, 10. Mär 2006 (CET)


Elefanten - Billard in Bingo - Bongo[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Ein gewisser Graf von Quö bestellt bei Dagoberts Billardfabrik ein Billard für seine Elefanten. Doch wie muss so ein Billardtisch aussehen und wie müssen die Kugeln beschaffen sein, damit sie von den Elefanten nicht gleich zerstört werden? Dagobert macht sich auf Spurensuche in fernen Ländern... Nicht besonders tolle Story, aber dafür sind die Zeichnungen und die Übersetzung erstklassig. Note: 2- ZicheFan 13:32, 10. Mär 2006 (CET)


Die Sieben - Meilen - Mokassins[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut In Entenhausen herrscht Autoverbot (zumindest für die, die ein Auto mit ungerader Zahl auf dem Nummernschild haben) zwecks Umweltschutz. Donald will aber trotzdem mit aller Gewalt mit dem Auto (Kennzeichen: 313 – ungerade) zu Daisy und so denkt er sich eine (total kluge *smiley*) Strategie aus! Zitat: „Ich fahre einfach so schnell, dass keiner eine Chance hat, mein Nummernschild zu lesen.“ Zufällig fährt er allerdings den Bürgermeister über den Haufen! Und so wird er in die Wüste verbannt. Er darf zwar nach Entenhausen zurückkehren, soll die Strecke zurück aber zu Fuß überwinden. Tick, Trick und Track stehen mit ihrer Pfadfindererfahrung ihrem Onkel natürlich zur Seite. Als die vier Reisenden einen Indianer sehr schnell an ihnen vorbeiflitzen sieht, sprechen sie diesen auf seine Geschwindigkeit an. Der Indianer hat sogenannte „Sieben – Meilen – Mokassins“, mit denen man wahnsinnig schnell laufen kann. Donald hat auch schon eine Idee, wie er die Schuhe für sich nutzen kann... Nette Story, durchschnittliche Zeichnungen. Note: 2- ZicheFan 13:35, 10. Mär 2006 (CET)


Schmieröl aus Putifar[Bearbeiten]

Mittelmaß Dagoberts Stromerzeuger – Apparat (Erfinder: Daniel Düsentrieb), von dem alle von Dagoberts Fabriken abhängig sind, tut nicht mehr. Der Grund: Er braucht neues Öl – aber nicht irgendein Öl, nein: Schmieröl aus Putifar muss es sein. Und so brechen die Ducks zur Insel Putifar auf... Relativ langweilige Story, die durch die ansehnlichen Zeichnungen (sie erinnern mich an Luciano Bottaro) beträchtlich aufgewertet wird. Note: 3+ ZicheFan 13:37, 10. Mär 2006 (CET)


Abenteuer in Australien[Bearbeiten]

Mittelmaß In Entenhausen findet eine Ausstellung namens “Mega – Messe” statt. Es werden die unglaublichsten Dinge ausgestellt, so zum Beispiel das luxoriöseste Auto der Welt, das schwerste Buch der Welt oder ein Doppeldecker aus Schokolade. Und auch Klaas Klevers Diamantensammlung ist vertreten. Dagobert allerdings hat keinen Stand. Und so fasst dieser einen Entschluss: Er will den kleinsten und den größten Stein der Welt ausstellen. Der kleinste Stein (Sandkorn) ist ja kein Problem, doch wie soll man den Ayers Rock (größter Stein) nach Entenhausen schaffen??? Story geht wohl so, obwohl die Lösung mit dem Ayers Rock total verblödet ist (als wenn Dagobert überhaupt nicht mitdenken würde und blind auf Donald vertraut). Die Zeichnungen sind wohl ganz okay. Note: 3 ZicheFan 13:40, 10. Mär 2006 (CET)


Das Duell der Nachfahren[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Schlecht Dagobert will sich in Südengland eine Fabrik kaufen. Doch es ist noch ein Interessent vorhanden: Klaas Klever. Nun soll unter den beiden Kontrahenten ein Wettkampf, ein „Turnier“ stattfinden. Ein Verwandter von Klever und auf der anderen Seite (wer auch sonst) Donald treten gegeneinander an... Die Story ist ziemlich hirnverbrannt, wenn ich das einmal so ausdrücken darf, denn wie bitteschön hat Klever erraten, um welche Art von Turnier es sich handelt??? Die Zeichnungen sind auch nicht so besonders, vor allem die Colorierung missfällt mir. Note: 4- ZicheFan 13:42, 10. Mär 2006 (CET)


Die Dame aus Jade[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Dagobert fährt (angeblich) in Urlaub und schleppt Donald, Tick, Trick, Track und Baptist mit. Die Urlaubsreise outet sich allerdings schließlich als Schatzsuche. Dagobert sucht nämlich die „Dame aus Jade“. Story ist relativ angenehm zu lesen, die Zeichnungen sind gut (die Colorierung ist erste Sahne!). Note: 2+ ZicheFan 13:44, 10. Mär 2006 (CET)


Urlaub unter Piraten[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Schlecht Der absolute Tiefpunkt des Bandes folgt in dieser hanebüchenen Geschichte. Donald lädt Daisy und seine Neffen zu einem Überraschungsurlaub ein. Er hat ein Boot gemietet, um damit zu einer einsamen Insel zu segeln. Zwischendurch kommen sie durch eine Gegend, in der angeblich Piraten ihr Unwesen treiben sollen. Donald wusste das und hat es als Schwachsinn abgetan, doch auf einmal kommt ein Schiff mit Piratenflagge in Sicht. Donald fällt in Ohnmacht und durchlebt im Traum eine wirre Geschichte, in der er seine Mitreisenden mutig aus den Fängen der Piraten befreit. Schreckliche Story, schreckliche Zeichnungen. Note: 5+ ZicheFan 13:47, 10. Mär 2006 (CET)


Der goldene Lavastrom[Bearbeiten]

Mittelmaß Der Standardzeichner der Enten – Editionen ist auch wieder dabei: Luciano zeigt sein Können dieses Mal in einer Geschichte, in der Dagobert aus Lava Gold gewinnt. Die Panzerknacker kommen dahinter und versuchen, Dagoberts Geldspeicher – Gold mit einer ähnlichen Methode zu klauen... Die Idee dieser Story ist sicherlich futuristisch, wird aber durch die ordinären Panzerknacker (ich persönlich bin kein Fan von letzteren, weil die meisten Geschichten mit ihnen ähnlich sind) wieder kaputt gemacht. Die Zeichnungen sind durchschnittlich (ich mag es überhaupt nicht, wie Gatto die Panzerknacker zeichnet). Note: 3+ ZicheFan 13:49, 10. Mär 2006 (CET)


Fazit[Bearbeiten]

  • Highlight 31 Seiten pro Geschichte
  • Schlecht die Egmont – Produktion ist zum Davonlaufen
  • Highlight hübsches Cover, noch hübschere Rückseite
  • Schlecht nur drei Neuveröffentlichungen (entspricht nur 24 % des Bandes – gerechnet mit den Seitenzahlen)

Insgesamt sehr durchschnittlicher Nachgeschmack; diese Ausgabe wird wahrscheinlich nicht lange in Erinnerung bleiben Gesamtnote: 3 ZicheFan 13:55, 10. Mär 2006 (CET)