LTB Spezial 6: Rezension

Aus Duckipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
© Egmont Ehapa
← Vorherige Ausgabe | | Folgende Ausgabe →

In diesem Artikel wird das LTB Spezial 6 rezensiert. Welche Geschichten erfreuen das Fan-Herz und welche sollte man dem Gemütszustand halber lieber weglassen? Das erfährst du hier! Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB Spezial 6.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB Spezial 6 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!

Dieses LTB rezensieren | Hilfe | Hauptartikel | Ausgabenliste


Cover / Erster Eindruck[Bearbeiten]

Im Jahr 2001 wurden die Panzerknacker 50 Jahre alt und zu diesem, unter den Verbrechern Entenhausens groß gefeiertem Anlass erschien der sechste Band der Reihe „Lustiges Taschenbuch Spezial“. Gezeigt werden sollte die gesamte Bandbreite kriminellen Schaffens und größtmöglicher Kreativität zwecks Erleichterung des reichsten Mannes der Welt. Den Panzerknackern wurde pro Versuch durchschnittlich ein Platz von 28 Seiten gelassen. Diese Tatsache befindet der ehrenwerte LTB – Leser als zufriedenstellend. Weniger zufriedenstellend sind aus der Sicht der Panzerknacker die Auflösungen der jeweiligen Geschichten, aber was soll’s... Das Cover ist von der Idee her sehr ansprechend, die Panzerknacker wurden zeichnerisch allerdings brillant in den Sand gesetzt, worunter der äußerliche Gesamteindruck natürlich leidet. ZicheFan 21:40, 2. Apr 2008 (CEST)


Kleine Retter in großer Not[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Sommerferien – ganz Entenhausen ist ausgestorben. Das wollen die Panzerknacker ausnutzen und Dagobert Duck ausrauben. Sie kappen die Telefonleitung zur Polizei und fahren dann zum Geldspeicher. Einer von ihnen stellt sich vor die Tür und sagt: „Tag! Ich bin einer von den Panzerknackern und möchte ihren Chef gern um ein paar Milliönchen erleichtern!“ Und das ist die einzige Stelle, die ich nicht verstehe: Er verkleidet sich, sagt aber die Wahrheit und wird trotzdem von Dagoberts Wachmannschaft eingelassen? Ich vermute einen Fehler in der Übersetzung, anders kann ich mir das nicht erklären. Jedenfalls überfallen die Panzerknacker Dagobert, fesseln ihn und klauen ihm 5211314,07 Taler. Ein Junge namens Hansi wird zufällig Zeuge des Überfalls, kann aber die Polizei per Telefon aufgrund der gekappten Leitung nicht erreichen. Da informiert er Tick, Trick und Track und bald beginnt die Jagd der Kinder auf die Panzerknacker... Superoriginelle Idee, hervorragend zeichnerisch umgesetzt von Romano Scarpa. Die Colorierung von Sandro del Conte allerdings lässt zu wünschen übrig: In einem Bild haben Tick, Trick und Track noch verschiedenfarbige Mützen auf, bald darauf tragen sie alle blau. Aufgrund der einen unlogischen Stelle im Inhalt und der teils missfallenden Colorierung gibt es „nur“ die Note: 2+ ZicheFan 21:40, 2. Apr 2008 (CEST)


Der schottische Schlossgeist[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Mittelmaß Dagobert hat ein Schloss seiner Vorfahren aus der Zeit Maria Stuarts von Schottland ins Erpelmoor nahe Entenhausen versetzt. Das Problem: Das Schloss gehörte eigentlich Klevers Vorfahren, die Ducks haben es vor langer Zeit widerrechtlich an sich gebracht. Und bald entbrennt ein Kampf um das Schloss zwischen Dagobert und seiner Familie und Klever, der als Untergebene die Panzerknacker angeheuert hat. Das Chaos ist perfekt, als ein Geist auftaucht... Die Geschichte endet langweilig, überzeugt aber insgesamt durch ihre Grundidee und deren einigermaßen spannende Umsetzung. Die Zeichnungen Cavazzanos hingegen sind genau das Gegenteil: Am Anfang unüberlegt und irgendwie unpassend, steigern sie sich zum Ende hin. Ein zeichnerisches Meisterwerk ist das trotzdem nicht! Und ein weiterer Kritikpunkt: Die Panzerknacker tauchen nur am Rande auf und somit gehört diese Geschichte eigentlich nicht in diesen Band! Note: 3+ ZicheFan 21:40, 2. Apr 2008 (CEST)


Der Professor der Unterwelt[Bearbeiten]

Mittelmaß Während ein gewisser Professor Probus in Entenhausen einen Coup nach dem anderen landet, haben die Panzerknacker eine eher magere Erfolgsstatistik vorzuweisen. Da sie eine Schande für die ganze Verbrecherzunft darstellen, nimmt der „Professor der Unterwelt“ sie unter seine Fittiche. Mit Rohrstockmethoden versucht er, die Panzerknacker zu vernünftig ausgebildeten Ganoven zu machen. Doch schon bald zeigt sich: Mit Unterricht allein kann man bei diesen Tollpatschen nicht allzu viel bewirken... Nette Grundidee, miserabel ausgeführt. Die Zeichnungen missfallen 99,5%-ig, nur der Bankbeschäftigte im oberen Bild auf Seite 76 hat eine Miene zum Schießen. Das Positivste ist an dieser Geschichte noch die locker-flockige Übersetzung! Note: 4+ ZicheFan 21:44, 2. Apr 2008 (CEST)

Duckbad der Seefahrer[Bearbeiten]

Mittelmaß Donald findet zufällig beim Abstauben von Dagoberts Büchersammlung das Tagebuch Duckbads des Seefahrers. Dieser kurvte mit seiner Mannschaft einst auf den Meeren des Orients herum. Als die bezaubernde Prinzessin Daisima, Mündel von Kalif Harun al Duckdich, von den Knackafar, berüchtigten Seeräubern, entführt wird, macht sich unser Held sofort auf die Suche nach ihr... Nacherzählung der Abenteuer Sindbads, die allerdings um entliches spannender hätte gestaltet werden können. Dazu tragen die absolut langweiligen Zeichnungen den Rest bei. Note: 4 ZicheFan 21:44, 2. Apr 2008 (CEST)


Der eigennützige Wohltäter[Bearbeiten]

Mittelmaß Jedes Jahr vollführt Dagobert ein geheimes Ritual: Er holt eine Million Taler von der Bank und fährt dann mit dem Geld im Planwagen in die Prärie. Immer wenn er wiederkommt, hat er noch mehr Schätze geladen als zuvor. Die Panzerknacker wollen Dagobert auf die Spur kommen, haben aber mehr Pech als Glück. In dieser Geschichte weiß ausschließlich die Rahmenhandlung rund um Dagoberts Touren zu überzeugen. Die Panzerknacker kommen zwar in der Geschichte vor, diese würde aber genau so ohne sie verlaufen. Die akzeptablen Zeichnungen werden durch die miserable Colorierung leider hinabgezogen in tiefste Qualitätsabgründe. Note: 4+ ZicheFan 21:44, 2. Apr 2008 (CEST)


Der Karnevalscoup[Bearbeiten]

Mittelmaß Die Panzerknacker haben im Kittchen einen Kurs im Pappmaschee-Basteln belegt und mit Bravour beendet. Trotzdem hat der weit gefehlt, der glaubt, die PK-Bande werde jetzt auf ehrliche Weise mit Kunstwerken ihr Geld verdienen: Zusammen mit der PK-Zweigstelle Italien wird ein Karnevalsumzugswaggon für den jährlichen Karneval in Viareggio gebaut – er ist Dagobert Duck „gewidmet“. Die Ganoven überreden den örtlichen Bürgermeister, Dagobert als Höhepunkt einzuladen. Dieser soll dann jede Menge Geldscheine mitbringen und während der Fahrt auf dem Waggon immer wieder hineinspringen. Und genau hier ist der große Schwachpunkt der Story: Wie kann man so naiv sein, zu glauben, Dagobert würde echtes Geld mit nach Viareggio bringen? Die Panzerknacker müssten ihren Pappenheimer doch langsam kennen! Für den Leser ist das Scheitern dieses Plans so absehbar wie das Amen in der Kirche. Vom Plot her also am Anfang „hui“, dann nur noch „pfui“! Bei den Bleistiftzeichnungen hat Guido Scala ein einigermaßen solides Werk abgeliefert, sich jedoch bei den Colorierungen klar im Farbtopf vergriffen. Die Pink-stichigen Bilder kräuseln dem Betrachter sämtliche Fußnägel auf. Note: 4 ZicheFan 21:44, 2. Apr 2008 (CEST)


Waschpulver und Diamanten[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Dagobert will einige Rohdiamanten aus dem Geldspeicher schmuggeln, ohne dass die Panzerknacker etwas merken. Schließlich entschließt er sich dazu, die Diamanten mit Hilfe von Tick, Trick und Track in einer Waschmittelpackung aus dem Haus zu schmuggeln – nein, nicht seine Großneffen, sondern die Diamanten befinden sich in der Waschmittelpackung ;-) Doch das bekommt die PK-Bande doch mit und so beginnt eine wilde Jagd auf ein Paket mit der Aufschrift „Zapp“ (Waschmittelfirma). Für die verschiedenen Arten, wie das Paket die Besitzer wechselt, sollte den Autoren irgendwas total Wertvolles verliehen werden. Dazu die passenden, witzigen Zeichnungen Bordinis. Das gibt die Note: 2+ ZicheFan 21:46, 2. Apr 2008 (CEST)

Die Amazonaselster[Bearbeiten]

Schlecht Die Panzerknacker sind momentan nicht gerade die erfolgreichsten Gauner Entenhausens und so suchen sie nach Tricks, um an Geld zu kommen. Und man wird fündig: In einem Vogelbuch findet man die „Amazonaselster“ ein Vogel, der auf Gold abfährt und es aufklaubt, egal wo er es sieht. Der „goldige“ Vogel wird von der PK-Bande kurzerhand aus dem Entenhausener Zoo „ausgeliehen“. Da gibt es nur ein Problem: Wie weckt man in einem Vogel, der ein Leben lang hinter Gittern verbracht hat, seine natürlichen Instinkte? Nach dem Versuch, dem Vogel das beizubringen und dessen Folgen ist diese langweilige Story auch schon wieder vorbei. Übrigens werden die Panzerknacker am Ende ausnahmsweise mal nicht verhaftet! Sehr glücklich geht die Geschichte trotzdem nicht für sie aus... Xavi zeichnet die Panzerknacker keinen Deut besser als Micky. Eher im Gegenteil! Ich habe noch nie in meinem Leben so hässliche Ausgaben der Gauner gesehen! Das einzige, was an dieser Story so halbwegs gut ist, ist die Übersetzung. Note: 4- ZicheFan 21:46, 2. Apr 2008 (CEST)


Eine Hand wäscht die andere[Bearbeiten]

Mittelmaß Dagobert hat Donalds Haus verkauft und schmeißt diesen und Tick, Trick und Track kurzerhand hinaus. Wohnen sollen die vier Vertriebenen ab jetzt im ehemaligen Entenhausener Gefängnis. Als Dagobert allerdings im Stadtpark ein Nickerchen macht, wird er von den Panzerknackern entführt – und in eben dem alten Gefängnis festgehalten, in das er seine Verwandten abgeschoben hat. Für diese kommt nun die Zeit, sich an Dagobert zu rächen: Sie erpressen ihn: Rettung für Wohnung! Die originelle Grundidee wird vollkommen durch die holperige Erzählweise und den deprimierenden Schluss zunichte gemacht. Die Zeichnungen sind Mittelmaß, bis auf die Colorierung – die ist unter aller Sau... Note: 4+ ZicheFan 21:46, 2. Apr 2008 (CEST)


Der mechanische Maulwurf[Bearbeiten]

Gut Dagobert will den Goldtransport zwischen seiner Mine und der Gießerei panzerknackersicher machen. Während er sonst das Gold per LKW überbringen ließ, hat er sich jetzt eine „Goldpipeline“ bauen lassen. Doch die Panzerknacker sind nicht auf den Kopf gefallen und tun sich mit dem gerade erst aus dem Gefängnis entlassenen verbrecherischen Erfinder Hugo Habicht zusammen. Der entwickelt einen „mechanischen Maulwurf“, mit dem man die Goldleitung anzapfen kann. Bald verschwinden Tonnen von Gold aus Dagoberts Leitung... Schöne Geschichte, die auf 26 Seiten ausreichend entwickelt wird. Nur das Ende finde ich etwas unlogisch, schließlich muss die Lore im letzten Bild andauernd ausgewechselt werden, oder? Wo kommt das geförderte Gold in der Zeit, in der die Loren gewechselt werden, hin? Überzeugend stellt sich nicht nur die Story dar: Auch die Zeichnungen sind prima auf die Geschichte abgestimmt, die Panzerknacker sind mal nicht unförmig und mit Hugo Habicht wird eine raffinierte Person mit eingebaut. Note: 2 ZicheFan 21:50, 2. Apr 2008 (CEST)


Konkurrenz durch „Mister X“[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Highlight Phantomias hat auf einmal mit einem neuen Konkurrenten zu kämpfen: Immer, wenn ein Verbrechen geschieht, greift vor ihm ein gewisser “Mister X” ein. Schon bald hat er Phantomias aus der Gunst der Entenhausener entfernt. Doch etwas stimmt mit diesem Typen nicht: „Mister X“ stellt die Gauner zwar, lässt sie dann aber entkommen. Phantomias macht sich auf die Spur der wahren Identität des neuen „Beschützers“ Entenhausens und merkt schon bald, dass sein Verdacht goldrichtig war... Schöne, spannende Geschichte mit der richtigen Länge und „sauguten“ Zeichnungen. Note: 1- ZicheFan 21:50, 2. Apr 2008 (CEST)


Ein raffinierter Raubzug[Bearbeiten]

Mittelmaß Im Fernsehen wird eine Folge der Talkshow „Milliardäre im Brennpunkt“ Klaas Klever gewidmet. Dass Dagobert da neidisch wird, ist klar und nach einem Zwergenaufstand im Studio sichern ihm die Fernsehmacher zu, ihn in den nächsten Tagen zu besuchen und dann einen Film über ihn zu drehen. Doch die Panzerknacker bekommen diesen Plan mit, stehlen Düsentriebs Pläne der Duckschen Alarmanlage und verkleiden sich als Fernsehteam. Bei ihrem „Besuch“ schalten sie die Alarmanlage aus und können so des Nachts ungestört alles ausräumen. Am nächsten Morgen ist der Tresorraum leer und der reichste Mann der Welt am Boden zerstört... Nette Idee, erzählerisch durchaus angenehm aufgemacht. Die Zeichnungen sind die klare Schwäche dieser Story. Sie wirken lieblos und die Colorierung ist miserabel. Note: 3- ZicheFan 21:50, 2. Apr 2008 (CEST)

Die Straußeninselsafari[Bearbeiten]

Mittelmaß Dagobert möchte sich eine – natürlich extrem billige – Safari leisten. Ein Reisebüro bietet eine auf die Straußeninsel an. Das kommt dem reichsten Mann der Welt sehr gelegen – hat er doch auf dieser Insel eine – wie er sagt – „eiserne Reserve“ gebunkert. Zufällig (!!!) belauscht mal wieder ein Panzerknacker das Gespräch mit dem Reisebüro-Angestellten und vermutet hinter der „eisernen Reserve“ natürlich Gold oder Geld. Die PK-Bande schaltet kurzerhand den zugewiesenen Reiseleiter aus und begleitet Dagobert auf seine Safari. Dass eine Safari mit solch unerfahrenen Führern nicht normal verlaufen kann, ist klar. Und so kommt alles, wie es kommen muss. Die Geschichte ist so geschnitzt wie schon tausend andere vor und nach ihr – und bietet daher wenig Neues. Der Zeichenstil Gil-Baos ist durchaus annehmbar, dafür fallen die Colorierungen sehr ab. Hier ist die Story einfach nur überflüssig. Note: 4 ZicheFan 21:50, 2. Apr 2008 (CEST)

Der trojanische Elefant[Bearbeiten]

Schlecht In dieser Story nutzen die Panzerknacker die Idee des „Trojanischen Pferdes“ aus – nur mit einem Elefanten. Um sein Geld wiederzubekommen, dreht Dagobert den Spieß einfach um. Unorigineller Lückenfüller mit höchstens mittelmäßigen Zeichnungen und viel zu blasser Colorierung. Note: 4- ZicheFan 21:53, 2. Apr 2008 (CEST)


Der einzige Ausweg[Bearbeiten]

Mittelmaß Dagobert hat eine neue Hochsicherheitsfestung zum Schutze seiner unbescheidenen Juwelensammlung aus dem Boden schießen lassen und engagiert Donald und dessen Neffen kurzerhand als Wachpersonal. Das Gebäude gilt als uneinnehmbar, und man kann es ausschließlich mit einem Schlüssel betreten bzw. verlassen, den Dagobert selbst bei sich hat. Zunächst scheitern die Panzerknacker auch wie beabsichtigt. Doch dann gelingt es ihnen, mit Hilfe eines großen Magneten auf einem naheliegenden Schrottplatz, den Tresor anzuziehen und ihn sich unter den Nagel zu reißen. Schon sitzen Donald und die Kinder in der Klemme: Dagobert ist nicht da. Wie also sollen sie aus der Festung herauskommen und Hilfe holen, wo doch Dagobert zu allem Überfluss auch noch aus lauter Geiz kein Telefon installiert hat? Die Geschichte tröpfelt vor sich hin, bevor sie doch noch in einem ganz netten Schlussgag ein gutes Ende findet. Inhalt insgesamt okay, Zeichnungen Mittelmaß, Colorierung grauenvoll. Note: 3- ZicheFan 21:53, 2. Apr 2008 (CEST)


Die gläserne Schatzkarte[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Mittelmaß Tick, Trick und Track verkaufen selbstgemachte Limonade. Onkel Dagobert findet das natürlich toll, zeugt es doch von Geschäftssinn. Doch Dagobert wird stutzig, als er die Becher erkennt, in denen seine Großneffen das süße Getränk servieren. Laut Tick, Trick und Track kommen die Gläser vom Dachboden. Dagobert erklärt ihnen, er habe die Becher vor einigen Jahren von seinem Goldsucher-Vetter Goldnase geschenkt bekommen. Als Dagobert ein Glas Limonade probieren will, entdeckt er kleine Buchstaben auf dem inneren Boden. Und diese Buchstaben weisen den Weg zur alten Goldmine Goldnases. Dumm nur, dass sich die Panzerknacker am Startpunkt der Schatzsuche niedergelassen haben... Nette Goldsucher-Geschichte mit unwürdigem Ende. Eine bessere Auflösung wäre hier Pflicht gewesen. Die Zeichnungen sind schön, die Colorierungen allerdings sehr blass. Note: 3+ ZicheFan 21:53, 2. Apr 2008 (CEST)


Zum Reichsein geboren[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Highlight Jetzt kommt ein echtes Highlight: Dagobert ist vollkommen übernächtigt. Der geübte Comicleser ahnt es schon: Jede Nacht wird er von einer gewissen Ganoventruppe belästigt, die der Überfallsversuche niemals müde wird. Eines Tages kommt es zu einem Geschehnis, dass sich die PK-Bande niemals erhofft hatte. Sie bricht ein und wird empfangen – nicht feindlich, so wie sonst, sondern freundlich. Kurzentschlossen überlässt Dagobert den Panzerknackern sein gesamtes Imperium inklusive Schlüssel zum Geldspeicher, um sich zukünftig der Blumenzucht in Donalds Garten zu widmen. Wäre dies eine unoriginelle und stinknormale Geschichte, würden die Panzerknacker nach 10 Seiten aufwachen und feststellen, dass sich alles nur um einen Traum gehandelt hat. Doch hier ist Cavazzano am Werk und so wird auf weiteren 20 Seiten eine rundum tolle Story mit exzellenten Zeichnungen zu Wege gebracht, bei der die Panzerknacker feststellen müssen, dass endloser Reichtum nicht nur langweilig wird, sondern dass sie sich außerdem auf den internationalen Finanzmärkten nicht wirklich wohl fühlen. Und so steuert das Imperium langsam auf den Kollaps zu – und sein ehemaliger Inhaber gießt Blumen. Köstlich! Note: 1 ZicheFan 21:53, 2. Apr 2008 (CEST)


Die mexikanische Erbschaft[Bearbeiten]

Mittelmaß Donald bekommt einen Brief aus Pasodoble / Mexiko, in dem ihm mitgeteilt wird, er sei zum Erben von Gonzales Duck, seines Zeichens Großgrundbesitzer, ernannt worden. Donald fährt prompt hin, unterschreibt allerlei Zeug und entdeckt eine Ölquelle auf seinem Grund und Boden. Für die Ausbeutung letzterer wird Dagobert „engagiert“, der eine Menge in die Quelle investiert. Was Donald nicht weiß und seine Neffen nur ahnen können: Hinter allen Kontaktmännern stecken die Panzerknacker. Und am nächsten Tag taucht der echte Besitzer des Landes auf... Durchschnittliche Geschichte mit schlechten Zeichnungen. Nicht der Rede wert. Note: 4 ZicheFan 21:56, 2. Apr 2008 (CEST)


Fazit[Bearbeiten]

  • Highlight durchschnittlich 28 Seiten pro Geschichte
  • Schlecht hässlich gezeichnetes Cover
  • Schlecht nur zwei Highlights, dafür extrem viel Unterdurchschnittliches
  • Schlecht keine deutschen Erstveröffentlichungen
  • Schlecht keine Storys aus dem LTB
  • Schlecht vor allem Zeichnerisch oft unterste Schublade

Gesamtnote: 3- und damit deutlich schlechter als die bisher rezensierten Bände 2–5. ZicheFan 21:56, 2. Apr 2008 (CEST)