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LTB 348: Rezension

Aus Duckipedia
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(© Egmont Ehapa)

In diesem Artikel kann jeder nach dem Erscheinen von LTB 348 seine persönliche Meinung zu den einzelnen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht, mit 3 oder 4 Tilden. Die Geschichten können mit Higlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen miteinbezogen werden.


Cover / Erster Eindruck[Bearbeiten]

Mittelmaß Das Cover ist Mittelmaß an der Grenze zum schlechten. Außerdem verdient es die Bezeichnung Mittelmaß, da es in den letzten Jahren einige LTB-Cover gab, die um Weiten schlechter waren. Tja, und der Titel – von Einfallsreichtum kann man da nicht sprechen, wenn man bedenkt, dass LTB 342 den Titel "Gefangen im Spukschloss" bekommen hatte...││DE 19:51, 28. Feb 2006 (CET)


Hatte ich im letzten Band von einem Aufschwung gesprochen? Anscheinend ist dieser nicht besonders dauerhaft gewesen, denn die durchschnittliche Länge der einzelnen Geschichten beträgt nur 23 Seiten... ZicheFan 16:56, 16. Aug 2006 (CEST)


Machen Kleider glücklich?[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Mittelmaß Fecchi hatte nicht gerade seinen besten Tag, als er sich an diese Geschichte setzte, und die Story erinnert sehr an „Die Schupfenschlacht“ aus LTB 306: Donald will eine Erfindung von Düsentrieb ganz groß rausbringen. Diese Erfindung ist eine Hose. Wenn man diese Hose anzieht, ist man glücklich. Das ganze wird von Donald als „Happy Hose“ vermarktet. Das Ende ist 100% - ig vorhersehbar und die Dialoge grausam. Allein über den Ausdruck „Happy Hose“ könnte ich mich stundenlang aufregen. Reicht es nicht schon, dass die ganze Werbe- und Finanzenbranche von deutsch-englischem Kauderwelsch beherrscht wird? Die deutsche Sprache wird heutzutage überall total verstümmelt. Dass man derartige Ausdrücke dann schon den jüngeren Comic-Lesern eintrichtert, finde ich absolut falsch! Die Zeichnungen sind okay (man hat von Fecchi schon besseres gesehen) und so gibt’s die Note: 3- ZicheFan 16:56, 16. Aug 2006 (CEST)

Gut „Machen Kleider glücklich?“ hat mir gefallen, auch wenn die Story eher Mittelmaß ist, machen Fecchis hübsche Zeichnungen diesen Comic zu einem der besten des Bandes. ││ DE


Spuk in Stampede City[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Mittelmaß Das LTB hat seinen Kasper wieder. Doch ich muss zugeben, dass man vom Team McGreal / Joaquin schlechteres gewohnt ist. Goofy und Micky machen einen Arbeitsurlaub im Wilden Westen, wo sie sich als Rinderhüter betätigen. Sie versuchen dabei, dem Geheimnis einer Geisterstadt auf die Schliche zu kommen. Die Story ist gar nicht mal so schlecht, die Zeichnungen vermiesen dieses Mal nicht allzu viel, herumgekaschpert wird nur auf den ersten zwölf Seiten (Micky: „Jippie! Endlich geht’s los!“ „Schau dir das an! Ein echter Saloon!“), danach wird Micky zwar nicht zum scharfsinnigen Detektiv, aber er stellt sich wenigstens nicht mehr an wie ein dreijähriger Junge. Note: 3- ZicheFan 16:56, 16. Aug 2006 (CEST)

Schlecht Obwohl die Zeichnungen Joaquins diesmal relativ erträglich sind und Micky sich diesmal seltener kaschperlig benimmt, gilt „Spuk in Stampede City“ als klarer Tiefpunkt des Bandes, was vor allem mit den miesen Gags und der irrsinnigen Story zusammenhängt. ││ DE


Das Geisterhaus[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Kommen wir nun zur Titelgeschichte. In einem von Dagobert vermieteten Haus hält es keinen der bisher 100 Mieter lange. Dagobert untersucht das Gemäuer und stellt fest, dass in dem Haus eine Gespensterfamilie wohnt. Die Gespenster schlagen ihn ein Tauschgeschäft vor... Relativ originelle Story mit einem Logikfehler: Wieso schaut Dagobert erst nach Auszug des hundertsten Mieters nach und nicht früher? Die Zeichnungen sind souverän ungesetzt. Insgesamt vergebe ich die Note: 2- ZicheFan 16:56, 16. Aug 2006 (CEST)

Mittelmaß Die Story wirkt ziemlich hektisch, obwohl sie mit 25 Seiten noch zu den längeren gehört, und ist eher im unteren Mittelmaßbereich zu platzieren. Die Zeichnungen sind ganz nett. Für eine Titelgeschichte ziemlich schwach.││ DE


Doppelt gedoubelt[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Fast neun Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung bekommen wir dieses Scala-Werk vorgesetzt. Auch in LTB 344 hatte dieser eine wirklich gute Phantomias-Story geliefert. Die Geschichte: Donald spielt in einem Film das Double von Phantomias-Darsteller Pitt Brett. Auch die Panzerknacker spielen im Film mit und sollen so tun, als ob sie Geld aus Dagoberts Geldspeicher klauen. Doch aus dem Spaß wird sehr schnell bitterer Ernst... Nette Story, die durch die wirklich gut gelungenen Zeichnungen Scalas noch aufgewertet wird. Note: 2+ ZicheFan 16:56, 16. Aug 2006 (CEST)

Highlight Klares Highlight des Bandes ist natürlich „Doppelt gedoubelt“, was vor allem an den wunderbaren Zeichnungen Scalas liegt. Die Story ist gut aufgebaut und endlich mal etwas wirklich Gutes aus dem Bereich Phantomias. ││ DE


Paket aus Persien[Bearbeiten]

Mittelmaß Der Tiefpunkt des Bandes (einen langweiligen Einseiter mal beiseite gelassen). Die Panzerknacker bekommen ein Paket, in dem ein fliegender Teppich. Damit fliegen sie durch ganz Entenhausen und demolieren sich und andere unbeabsichtigt. Stumpf und langweilig, vor allem, da ich kein Fan der Panzerknacker bin! Auch hier werten die Zeichnungen auf. Note: 4+ ZicheFan 16:56, 16. Aug 2006 (CEST)

Schlecht Stumpfsinnige und einfallslose Story, welche mit eher schlechten Zeichnungen kombiniert ist, was vor allem mit den für mich vollkommen ungewohnten Panzerknackern zusammenhängt. Am besten sind immer noch die Panzerknacker des großen Meisters: Barks...││ DE


Ein verkannter Künstler[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Mittelmaß Ehapa veröffentlicht jetzt endlich nicht mehr so viele nervige Dussel-Geschichten. Jetzt werden Dussels Eigenschaften einfach durch andere Leute ausgeübt! In dieser Story sorgt ein Künstler bei Donald für Chaos. Billiger Krimskrams mit guten Zeichnungen. Note: 4+ ZicheFan 16:56, 16. Aug 2006 (CEST)

Mittelmaß Eine ziemlich schwache Story, die aber von den schönen Zeichnungen Milanos aufgewertet wird. Mittelmaß. ││ DE


Der Fuchs von Malaysia[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut In den meisten von Rodolfo Cimino erfundenen Geschichten geht es um eine Schatzsuche in fernen Ländern. Und so auch hier: Diesmal geht es für die Ducks nach Malaysia, wo sie die Beute eines legendären Banditen suchen. Nette Story, schöne Zeichnungen. Note: 2 ZicheFan 16:56, 16. Aug 2006 (CEST)

Gut Ja, eine nette Story von Cimino und schöne Zeichnungen von Amendola. Nicht mittelmäßig, aber auch nicht richtig gut.││ DE


Angeschmiert[Bearbeiten]

Schlecht Die unlustigen Einseiter feiern ein Comeback im LTB. Stumpf und einfach nicht lustig! Note: 4- ZicheFan 16:56, 16. Aug 2006 (CEST)

Schlecht Auf diese Art von Einseitern kann ich gut und gerne verzichten...││ DE


Gefährliche Hilfe[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Gundel verliert bei einem Angriff auf Dagoberts Geldspeicher ihr Gedächtnis. Gitta Gans und Dorette und Daisy Duck beschließen, ihrer Erinnerung wieder auf die Sprünge zu helfen. Schöne Geschichte, weil es keine „typische“ Gundel-Geschichte zeigt. Vor allem das Ende finde ich absolut gelungen. Nur die Überschrift „Gefährliche Hilfe“ finde ich total unpassend. Die Zeichnungen sind wirklich ansprechend und geben Dorette sogar etwas ziemlich Jugendliches. Note: 2+ ZicheFan 16:56, 16. Aug 2006 (CEST)

Highlight Originelle, etwas ungewöhnliche Story, was auch mit dem eher seltenen Zusammentreffen von Gitta Gans und Gundel Gaukeley in den letzten LTBs zusammenhängt – und dazu die wirklich guten Zeichnungen Limidos. Nach "Doppelt gedoubelt" sicherlich der beste Comic des Bandes.││ DE


Ein blaublütiger Rivale[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut In der aktuellen LTB-Umfrage ist diese Geschichte als „Ein blutrünstiger Rivale“ angegeben. Daisy will einen Zeitungsartikel über einen Einbruch bei dem reichen Sir Snobbingdale machen. Sie wird von ihrem Interviewpartner heftigst umgarnt und um dem Rivalen das Handwerk zu legen, lässt sich Donald (mit den Kindern) als Diener im Haus Snobbingdales einstellen... Es ist wirklich zum Brüllen, einen von Donalds drei Neffen in den Klamotten eines Hausmädchens zu sehen. Pfiffige Dialoge und die schwungvollen Zeichnungen Andersens sind die Stärken dieser Geschichte. Jedoch sind 19 Seiten einfach zu kurz und so gibt’s „nur“ die Note: 2 ZicheFan 16:56, 16. Aug 2006 (CEST)

Schlecht „Ein blaublütiger Rivale“ kann mich wegen einer mittelmäßigen Story und den meiner Meinung nach schrecklichen Zeichnungen Andersens nicht überzeugen.││ DE

Mittelmaß Die Zeichnungen finde ich ziemlich gut, aber, dass sich Daisy für einen Artikel und die Lösung eines Kriminalfalls (Ist das nicht eigentlich das Gebiet einer gewissen Maus in kuzen Hosen?) dermaßen an den Hals dieses schmierigen Blaublüters wirft finde ich ziemlich untypisch. Deshalb nur Mittelmaß. DUCK18:56, 28. Okt 2006 (CEST)


Die gestrandete Galeone[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Wieder Rodolfo Cimino, wieder Schatzsuche in fernen Ländern. Das Grundgerüst dieser Geschichten ist eh immer gleich, und so verrate ich schon zuviel, wenn ich auch nur den Inhalt wiedergebe. Dieser ist gut und die Zeichnungen werten das Ganze mal wieder noch weiter auf. Note: 2+ ZicheFan 16:56, 16. Aug 2006 (CEST)

Gut Rodolfo Cimino gehört zu den besseren Autoren, was er auch bei „Die gestrandete Galeone“ beweist. Dazu kommen noch die schwungvollen und leicht an Cavazzano erinnernden Zeichnungen Dalla Santas. Fast ein Highlight, aber eben nur fast!││ DE


Fazit[Bearbeiten]

  • Schlecht nur 23 Seiten pro Geschichte
  • Schlecht nur eine Micky-Geschichte
  • Highlight größtenteils sehr gute Zeichner
  • Schlecht Geschichten werden durch die Zeichnungen oft gerettet (Handlung nicht so gut)
  • Schlecht Wenig Dussel, dafür Dussel-Ersatz
  • Schlecht hässliches Cover

Es gab zwar auch schon bedeutend schlechtere LTB-Ausgaben, aber der positive Trend der letzten Monate bekommt wieder einen kleinen Dämpfer. Trotzdem kann man meiner Meinung nach durchaus optimistisch in die LTB-Zukunft blicken...

Gesamtnote: 3 ZicheFan 16:56, 16. Aug 2006 (CEST)