Schlafende Schöne

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Phantomias mit dem Gemälde in Superheld oder Superschurke von Marco Gervasio und Davide Cesarello (LTB 549, © Egmont Ehapa)

Die Schlafende Schöne (ital.: La bella addormentata) ist ein Bild, das erstmals in der achten von Guido Martina geschriebenen Phantomias-Geschichte Phantomias und die schlafende Schöne (Zeichnungen von Massimo De Vita, aus LTB 57) eine Rolle spielt. Marco Gervasio hat rund um dieses Bild eine Reihe von weiteren Geschichten geschrieben, die den wechselnden Besitz des Bildes im Laufe der Jahrzehnte behandeln.

Achtung: Da die meisten dieser Geschichten noch nicht auf Deutsch erschienen sind, enthält der Artikel im Folgenden einige Spoiler!

Geschichte des Bildes[Bearbeiten]

Die älteste bekannte Besitzerin des Bildes ist laut der auf Deutsch noch unveröffentlichten Geschichte Zio Paperone re del Klondike von Marco Gervasio und Stefano Zanchi Nelly in ihrem Saloon in Dawson während des Klondike-Goldrauschs Ende des 19. Jahrhunderts. Als dieser eines Tages in Brand geriet (eine Szene, die Gervasio der Geschichte Lebensträume von Don Rosa entnommen hat), wurde Nelly von Dagobert Duck gerettet, glaubte aber, dass das Bild den Flammen zum Opfer gefallen sei. Wie es den Brand überstanden hat, ist unklar.

1930 ist das Bild dann im Besitz eines Vorfahren von Marc Enclauh, „Doug Duckan“ heißt. In den auf Deutsch noch unveröffentlichten Kapiteln 28 und 29 der Saga Die Legende des ersten Phantomias ist er kurz davor, es Dagobert zu verkaufen, nimmt aber dann das bessere Angebot des Museums von Baltimora an.

Im Martina-Klassiker Phantomias und die schlafende Schöne ist das Bild dann in der aktuellen Zeit angekommen. Hier ist es es scheinbar in den Besitz von Klaas Klever gelangt, der es im Tausch gegen Donalds Haus an Dagobert verkaufen will. Donald gelingt es jedoch, maskiert als Phantomias, das Geschäft zu verhindern und das Bild dem Museum von Baltimora zurückzugeben.

In Superheld oder Superschurke (Marco Gervasio & Davide Cesarello, LTB 549) hat Dagobert erfolgreich Verhandlungen mit dem Museum geführt, das nunmehr zum Verkauf des Bildes bereit ist. Allerdings stellt sich die dortige Version des Bildes als Fälschung heraus. In der Rahmengeschichte zum von ihm zusammengestellten Classici-Band 523 führt Marco Gervasio Mac Moneysac als Drahtzieher hinter diesem Diebstahl und aktuellen Besitzer des Bildes ein. Im Topolino wurde diese Idee in Tage voller Aufruhr (LTB 569) weiter verfolgt. Am Ende dieser Geschichte kann Phantomias das Bild zurückbringen, worauf Dagobert den Vertrag mit dem Museum aufleben lässt und das Bild erwirbt. In Zio Paperone re del Klondike wird der Zyklus damit abgeschlossen, dass Nelly das Bild in Dagoberts Büro entdeckt und sich von Baptist erzählen lässt, wie kompliziert der Weg dorthin war und wie wichtig Dagobert das Bild ist.

Trivia[Bearbeiten]

Der Name des Bildes La bella addormentata ist im Deutschen zwar wörtlich mit Die schlafende Schöne übersetzt. La bella addormentata ist aber zugleich der italienische Name für Dornröschen. Auch das Allröschen aus der Asgardland-Saga heißt im Original „La bella addormentata nel cosmo“.

Die deutsche Bezeichnung könnte eine Anspielung auf das Renaissance-Gemälde „Die schlummernde Venus“ (um 1508/10) von Giorgione (1477/78-1510) sein, die der Comic-Version zudem nicht unähnlich sieht.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]