LTB 360: Rezension

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© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB 360 rezensiert. Ob dieser Band tolles Top, ein schrecklicher Flop oder einfach nur Mittelmaß ist, erfährst du hier. Dranbleiben ;-) Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 360.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 360 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!


Cover / Erster Eindruck[Bearbeiten]

Das zweite LTB des noch jungen Jahres lacht den Leser an. Und der Leser lacht mit – und zwar ausnahmsweise nicht aus Verzweiflung, sondern aus purer Freude: Ein erstklassiges, italienisches Cover von Andrea Castellan – mit Micky als Titelhelden! Da das letzte Micky-Motiv auf dem Cover ungefähr in der Steinzeit war, freut sich der Leser um so mehr. Noch etwas ist am Cover besonders: Es leuchtet im Dunkeln! Nette Idee in diesem Fall, wobei im Dunkeln der leuchtende Schriftzug „Lustiges Taschenbuch“ vom nicht leuchtenden Körper des Schwarzen Phantoms leider zum Teil verdeckt wird. Was soll man noch sagen: Mit durchschnittlich 28 Seiten pro Geschichte und etlichen positiven Überraschungen, vor allem, was die Zeichnerauswahl angeht, wird der Kunde auch im weiteren Verlauf des Lesevorgangs bei der Stange gehalten. ZicheFan 15:37, 31. Jan 2007 (CET)

Zugegeben, das Cover ist hervorragend gezeichnet, aber mein erster Gedanke war „Ohjemine, das Schwarze Phantom!“ Zu schlecht waren die Phantom-Geschichten der letzten wasweißichwiviel Bände, so dass ich gleich das Schlimmste annahm. Dass das Cover im Dunkeln leuchtet, ist ein netter Gag, aber besser wäre es gewesen, das dem Leser nicht gleich noch auf die Nase zu binden, gewissermaßen als Überraschung – oder ist die Marketing-Abteilung von Ehapa so naiv zu glauben, dass sich jemand dieses LTB nur wegen eines leuchtenden Ziffernblattes kauft? Flups 22:24, 31. Jan 2007 (CET)

Ein wunderschönes Cover, doch der Hinweis auf das im Dunkeln leuchten muss man ja nicht gleich jedem unter die Nase binden, oder? Hat Ehapa so wenige Kunden, was ich eigentlich nicht glaube, um mit einem Leuchtcover Werbung zu machen?? Aber trotzdem ist das Cover eins der besten, die je erschienen sind. Auch ich habe wie Flups zuerst gedacht, dass die Geschichte „Spiel auf Zeit“ nicht gerade der Hit werden würde, weil das Schwarze Phantom in den letzten Geschichten total schlecht war. Doch alles kam anders, als ich es erwartet hatte... mongole

Highlight Auch ohne Leuchteffekt wäre dies eins der schönsten Cover der letzten LTB. Vermutlich wurde ein Leuchtcover gewählt um auch die Käufer anzusprechen, die Micky Maus nicht so gerne mögen. Doch durch die gut gewählte Titelgeschichte könnte sich das Bild von Micky Maus in der Zukunft wieder ändern, falls mehr solcher Geschichten folgen. --Hhp4 09:23, 7. Feb 2007 (CET)

Highlight Top Cover! Das Im-Dunkeln-leuchten war jetzt zwar nicht so super toll, doch allein die Coverwahl macht sich sehr gut bei diesem LTB. Dazu kommt auch noch - Himmel hilf -- EIN ORIGINAL ITALIENISCHES COVER! War zwar beim Geheimnis vom Luna-Park ähnlich, trotzdem ist das Cover eines der besten die das LTB je geschmückt haben. Highlight allein für das Cover. 84.59.46.92 19:40, 28. Mär 2007 (CEST)

Einer wie keiner[Bearbeiten]

Mittelmaß Alte Idee, altbackene Umsetzung: Donald hat genug von all den Pannen, die er Tag für Tag mit seinem 313 erleben muss und beschließt, ihn zu verkaufen. Bei einer Versteigerung wird das Wägelchen schließlich an den Autosammler Kasimir Keilriem für 5000 Taler vertickt. Bedingung: Donald muss den Wagen noch zu dem Haus des Käufers in Hinterwaldhausen. Und auf diesem Weg zeigt sich schließlich die wahre Seele des 313. Welch Überraschung. Eins muss man den McGreals ja lassen: Diesmal sind keine Logikfehler in der Story. Ist ja auch keine Kunst, wenn die Geschichte schon hundertmal da gewesen ist. Die Zeichnungen Andersens (Letzter Auftritt in LTB 358) sind wie meistens gut. Das dickste Lob geht in dieser Story aber an die hervorragenden Übersetzungen. Der offenbar hochbegabte hierfür zuständige Wortjongleur holt alles raus, was man aus dieser ausgelutschten Story noch rausholen kann. Grimmepreis-würdig. Mindestens! Note: 3+ ZicheFan 15:37, 31. Jan 2007 (CET)

Mittelmaß Eine „Donald-im-Pech“-Story, bei der zahlreiche Probleme mit seinem alten 313 hat. Gab's alles schon mehrfach und teilweise deutlich besser. Note: 3 Flups 22:29, 31. Jan 2007 (CET)

Schlecht Auch wenn die Geschichte einige wenige schöne Momente hat, die die Hassliebe zwischen Donald und dem 313 verdeutlichen, ist die Handlung doch ziemlich chaotisch. Auch wenn die Story besser ist als manch andere in diesem Stil, bin ich kein Fan vom „Hauptsache ordentlich die Zähne gefletscht“. Note: 4+ --Hhp4 10:29, 7. Feb 2007 (CET)

Mittelmaß Auch wenn die Idee jetzt schon mehrere Male neu aufgemuckt wurde (man denke an die 313-mit-Daisy-Story), ist diese Geschichte recht unterhaltsam. Das der 313 eine Art „Eigenleben“ entwickelt, finde ich sehr gut. Trotzdem könnte man aus der Story noch viel mehr rausholen. Note: 3 84.59.46.92 19:44, 28. Mär 2007 (CEST)


Spiel auf Zeit[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Ja, es ist kein Traum! Die Titelgeschichte kommt aus dem Mausuniversum und wurde von den beiden Könnern Andrea Castellan (letzter Auftritt in LTB 356) und Massimo de Vita (letzter Auftritt in LTB 349) in Szene gesetzt. Und diesmal bekommt es Micky mit einem der schwierigsten Themen überhaupt zu tun: Mit der Zeit! Momentan fällt jede Nacht in Entenhausen ein Juwelier einem Überfall zum Opfer. Und jedes Mal liegt ein Zettel mit der Unterschrift des Schwarzen Phantoms am Tatort. Gleichzeitig sitzt Plattnase aber im Gefängnis von Entenhausen. Micky glaubt trotzdem nicht so recht an seine Unschuld, kann aber natürlich nichts ohne Beweise unternehmen. Wegen angeblicher Unfähigkeit bei der Lösung dieses Falles wurde Inspektor Issel bereits in den Verkehrspolizeidienst strafversetzt und das gleiche Schicksal droht nun Kommissar Hunter. Doch der Täter hat einen entscheidenden Fehler gemacht... Nette, klug konstruierte und teilweise wirklich komische Kriminalstory, die in sich schlüssig ist und zu überzeugen weiß. Wirkliche Spannung wollte bei mir während des Lesens trotzdem nicht aufkommen, was eigentlich untypisch ist für Geschichten mit dem Schwarzen Phantom. An den Zeichnungen von de Vita stört nur teilweise die Colorierung (z.B. zerstört die Colorierung des Mundes des Schwarzen Phantoms auf Seite 61 / 62 das gruselige Gesamtbild und lässt Plattnase fast wie einen Zirkusclown wirken). Note: 2+ ZicheFan 15:37, 31. Jan 2007 (CET)

Gut Wie ich schon über meinen ersten Eindruck beschrieb, hatte ich bei dieser Geschichte keine guten Erwartungen. Die ganzen wirklich schlechten Phantom-Geschichten mit Kaschperl-Micky, die in den letzten Jahren im LTB veröffentlicht wurden, haben mich so negativ konditioniert, dass ich zuerst dran dachte, diese zu überblättern. Gut, dass ich es nicht getan habe, denn Casty und de Vita wehren den Anfängen des Schwarzen Phantoms und bringen Plattnase wieder ins Spiel. Note: 2+ Flups 22:37, 31. Jan 2007 (CET)

Highlight Die Titelstory ist auch gleichzeitig ein Highlight dieses Bandes. Die Kriminalgeschichte an sich wirkt zwar etwas konstruiert, und man fragt sich wie so oft, wie es eigentlich um die Sicherheit im Entenhausener Gefängnis bestellt ist, wenn ein Gefangener einen Schlüssel einfach so an einem Haken vor dem Fenster verstecken kann. Als Krimiparodie betrachtet bietet die Geschichte aber sehr schöne Unterhaltung. Goofys Anmerkungen stimmen auf den Punkt, und wie er sich als Kritiker für Überwachungsbänder mausert, ist einfach köstlich. Die alt bekannte Thematik, dass Kommissar Hunter Angst hat, zur Verkehrspolizei strafversetzt zu werden, wird in dieser Geschichte besonders schön und überraschend neu umgesetzt. Bleibt nur zu hoffen, dass in den nächsten LTBs mehr solcher guter Maus-Storys erscheinen. Note: 1- --Hhp4 11:22, 7. Feb 2007 (CET)


Penny räumt auf[Bearbeiten]

Mittelmaß Eine Kusine der Panzerknacker namens Bonnie-176 schickt den Entenhausener Ganoven ihre kleine Tochter Penny, auf die sie für unbestimmte Zeit aufpassen sollen. Kurz nach dem ersten Kontakt mit Penny stellen die drei Bandenbrüder fest, dass diese über einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn verfügt – sie will Polizistin werden. Und da liegt der Hund begraben: Wie soll man mit so einer kleinen Spießerin am Händchen Verbrechen begehen? Ziemlich langweilige Story mit mittelmäßigen Zeichnungen und sehr guter Übersetzung (der Schauspieler „Mel Gibsihm“). Note: 3- ZicheFan 15:42, 31. Jan 2007 (CET)

Mittelmaß Nach „Donald-im-Pech“ nun die „Panzerknacker-im-Pech“, das in Form eines kleinen Mädchens auftritt. Naja, hat mich nicht gerade begeistert. Note: 3 Flups 23:07, 31. Jan 2007 (CET)

Mittelmaß Mit Penny wird eine neue interessante Figur eingeführt. Obwohl sie auch die „Familienkleidung“ trägt, Augenmaske, rot/blaue Kleidung mit Nummerschild (auf ihrem steht allerdings Penny), denkt Penny nicht daran, sich der Familientradition anzuschließen. Sie möchte lieber Polizistin werden. Aus dieser interessanten Anfangskonstellation lässt sich allerdings noch viel mehr herausholen. Da sich der Ablauf der Geschichte öfters wiederholt; die Panzenknacker sind unehrlich, Penny verrät dies, hilft ihnen aber dann aus der Patsche, ist die Geschichte nur Mittelmaß. Es wäre schön öfters etwas von dieser neuen Figur zu lesen, die sich dann hoffentlich weiter entwickelt. Note: 3+ --Hhp4 11:42, 7. Feb 2007 (CET)


Versenktes Vermögen[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Die nächste Überraschung folgt auf dem Fuße: Eine Story, gezeichnet von Marco Rota (letzter Auftritt in LTB 346), deren italienische Erstveröffentlichung bereits über 32 Jahre zurückliegt. Donald betätigt sich hier mal wirklich aktiv: Als Betreiber eines Fährkleinunternehmens setzen er und seine drei Lieblingsneffen Personen und Güter ans andere Ufer eines Flusses über. Der Betrieb läuft nicht schlecht – doch plötzlich ist das Wasser weg! Der Grund: Dagobert staut den Fluss etwas oberhalb, um in dem entstandenen Stausee einen einbruchssicheren Geldspeicher unter dem Meeresspiegel zu errichten. Donald hat – na klar – das Nachsehen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Tick, Trick und Track finden Gold im Flussbett und die Panzerknacker starten einen Angriff auf den unterseeischen Geldspeicher... Interessant ist in dieser Geschichte das Auftreten von Daniel Düsentrieb, der zwar für die Handlung von entscheidender Bedeutung ist, aber trotzdem eine Nebenrolle spielt. Der Plot wird zum Ende hin etwas verwirrend, dennoch kann er als Ganzes überzeugen. Die Zeichnungen von Marco Rota sind im Vordergrund klasse und im Hintergrund mau (da es fast keine Hintergründe gibt). Note: 2- ZicheFan 15:42, 31. Jan 2007 (CET)

Mittelmaß Die Zeichnungen des frühen Marco Rota wecken zwar in mir nostalgische Gefühle, aber da die Geschichte überhaupt keine richtige Handlung hat, reicht es nicht zu mehr als zu einer Note: 3 Flups 23:07, 31. Jan 2007 (CET)

Gut Aufgrund des Nostalgiefaktors. Geschichten dieser Art vermisst man im neuen LTB. Auch wenn die vorliegende Geschichte insgesamt etwas dürftig ist, wiegen doch lustige Episoden am Rande und die liebevollen Zeichnungen dies wieder auf. Note: 2- --Hhp4 12:06, 7. Feb 2007 (CET)

Schlecht Diese Geschichte gefiel mir überhaupt nicht! Ich habe sie gelesen, und dachte: „Hä? Was hat Marco Rota da gemacht?“ Ich finde die Geschichte unlogisch (Tick, Trick und Track fangen die Panzerknacker, deren U-Boot, jede Menge Schlamm, Nuggets und Dagoberts (wie wir alle wissen, nicht gerade bescheidenes) Vermögen mit EINEM NORMALEN NETZ auf! ????? Auch sonst hat mir die Geschichte nicht wirklich gut gefallen: Es gibt fast in der gesamten Geschichte keinen richtigen Hintergrund, das Ende passt nicht zum Rest der Geschichte und ist nicht wirklich witzig und überhaupt: Wieso sollte Dagobert einen Unterwassergeldspeicher bauen? Da es nicht schlechter geht, gibt es die Note 6 - Kuno Klever

Kreuzfahrt mit Überraschungen[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Täterätääää! LTB proudly presents Lola Duck! Endlich gibt es wieder eine Geschichte von der beliebtesten aller Feinde von Phantomias, und zwar fast zehn Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung in Italien. Dieser will nach Jahren des nächtlichen Zusammenstoßes endlich ein bisschen Abstand von ihr gewinnen und schleust sich als Donald mit einem Auftrag von seinem Onkel auf einem Kreuzfahrtschiff ein. Den gleichen Plan hat allerdings Lola, und so treffen sich die beiden durch ein Missverständnis auf dem Schiff wieder, wobei Lola natürlich nicht weiß, um wen es sich bei dem jungen Enterich wirklich handelt... Nette Idee, klasse umgesetzt. Viel zu meckern gibt es hier nicht. Die Zeichnungen und vor allem die Kolorierung sind spitze, genauso wie der Plotverlauf und die Länge von 30 Seiten. Note: 2+ ZicheFan 15:42, 31. Jan 2007 (CET)

Gut Kann mich insgesamt meinem Vorredner zu anschließen. Schön, mal wieder eine Geschichte mit Lola Duck zu lesen. Note: 2 Flups 23:07, 31. Jan 2007 (CET)

Gut Ein krönender Abschluss der Geschichten zwischen Lola Duck und Phantomias. Die Story unterscheidet sich wohltuend von den immer gleich ablaufenen "Kämpfer für Gesetz und Ordnung" Phantomias Geschichten der letzten Zeit. Hier zeigt Phantomias wieder ein Profil wie in den ersten Geschichten und gesteht sich Schwächen zu, indem er Lola doch laufen lässt, weil er ein bisschen in sie verliebt ist. Note: 2+ --Hhp4 12:03, 7. Feb 2007 (CET)


Alle Vöglein sind schon da[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Kneift mich! Tretet mich! Schlagt mich! Ich fall vom Stuhl! De Vita, Gatto, Rota und jetzt auch noch Cavazzano. Wenn die Herzinfarkt-Quote unter LTB-Lesern in diesem Monat doppelt so hoch ist wie normalerweise, dürfte der Grund dafür klar sein. Gundel Gaukeley hat auch in dieser Geschichte wieder einen Plan entwickelt, um an Dagoberts Glückszehner heranzukommen. Und dieser Plan ist zur Abwechslung mal ziemlich kreativ: Jeden Morgen klopft ein Singvögelchen bei Dagobert ans Fenster und bringt ihm ein Goldnugget. Die Vögelchen werden von Tag zu Tag immer größer (es endet mit einem Riesenkondor), und mit ihnen wachsen die zu überbringenden Nuggets. Klar, dass Dagobert Tag für Tag ganz heiß auf die goldenen Botschaften ist und alle Vorsicht vergisst. Gut, dass er Donald hat... Witzige Story (der Wortwitz von Baptist verdient einen Preis – nein, ich schreibe jetzt nicht Oskar) mit erstklassigen Zeichnungen. Note: 2+ ZicheFan 15:42, 31. Jan 2007 (CET)

Gut Die Qualität steigt und steigt! Abgesehen von dem etwas mauen Schlussgag eine rundum gelungene Geschichte. Note: 2+ Flups 23:07, 31. Jan 2007 (CET)

Mittelmaß Gundel richtet immer größer werdende Vögel ab, um Dagobert Goldnuggets zu bringen. Mehr passiert im Grunde nicht in dieser Geschichte nicht. Zwar nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gute Geschichte. Note: 3 --Hhp4 11:49, 7. Feb 2007 (CET)


Lieferung im Laufschritt[Bearbeiten]

Mittelmaß Carlo Panaro war in letzter Zeit ja nicht gerade ein Garant für originelle Stories. Und so wirkt auch diese Geschichte ausgelutscht, weist sie doch große Ähnlichkeiten mit „Ein ausgedehnter Einkaufsbummel“ (Salvagnini / Intini) auf. Franz soll für Dorette was in der Stadt erledigen, dafür braucht er ewig und frisst sich an allen Stationen seiner Reise ordentlich durch. Viel mehr als nett sind die Zeichnungen leider auch nicht und so gibt es die Note: 4+ ZicheFan 15:47, 31. Jan 2007 (CET)

Schlecht Und da ist er dann auch schon wieder hin, der gute Eindruck. Diese Franz-Ganz-Geschichte vergisst man am besten gleich wieder. Note: 4- Flups 23:07, 31. Jan 2007 (CET)

Schlecht Da hat man schon fast gehofft, die Talfahrt des LTB wäre ganz beendet, und wirklich schlechte Storys blieben uns erspart, und dann kommt diese völlig überflüssige Geschichte. Note: 5+ --Hhp4 12:09, 7. Feb 2007 (CET)


Gedrängel im Geldspeicher[Bearbeiten]

Gut Aber offenbar sind Carlo Panaro die originellen Ideen doch noch nicht komplett ausgegangen. Immer mehr Filme und Fernsehserien werden in privatem Umfeld gedreht. Gitta und Kuno wittern ihre Chance und machen die erste Agentur auf, die sich für die Fernsehanstalten um die Suche nach Drehorten kümmert. Sogar die Mitglieder des Milliardärsklubs stellen ihre edlen Räumlichkeiten zu Verfügung. Und so sehr es Dagobert auch juckt, wenn er auch Reibach mit der Vermietung seines Geldspeichers machen will, muss er wohl oder übel mit Gitta in Kontakt treten. Aber nicht nur das Fernsehteam reist an, sondern auch die Panzerknacker. Und keine Versicherungsagentur wollte im Vorfeld die Diebstahl-Versicherung für Dagoberts Privatvermögen übernehmen... Gute Ideen, in Wort und Bild passabel umgesetzt. Note: 2 ZicheFan 15:47, 31. Jan 2007 (CET)

Gut Gitta und Kuno haben mal wieder eine Geschäftsidee, die einschlägt, wie eine Bombe. Der erfahrene LTB-Leser weiß, was nun kommt: Klaas Klever und Dagobert Duck wollen auch ein Stück von dem Kuchen und kopieren das Modell. Halt! Falsch! Es ist alles ganz anders. Die Story nimmt eine unerwartete Wendung. Für diese Überraschung gibt es eine glatte Note: 2 Flups 23:07, 31. Jan 2007 (CET)

Gut Die Geschichte bietet in der Tat einige überraschende Wendungen und witzige Anspielungen auf die Film und Fernsehbranche. Dass die Summen, die für die Filmlocations gezahlt werden, astronomisch hoch gegriffen werden, ist dabei eine bewusste satirische Übertreibung. Note: 2- --Hhp4 12:12, 7. Feb 2007 (CET)


Gestrandet[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)
  • 40 S.
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Story & Zeichnungen: Rune Meikle

Highlight Rune Meikle, bisher nur als Autor bekannt, hat in diesem Fall auch die Zeichnungen geliefert. Dagobert strandet auf einer einsamen Insel und entdeckt dort in einem verfallenen Piratenschiff ein Piraten-Tagebuch, in dem ein Schatz erwähnt wird. Prompt geht er auf Schatzsuche. Unerwartete Hilfe bekommt er von der ebenfalls gestrandeten exotischen Schönheit Uggi-Buggi. Hier stimmt alles: Eine witzige, originelle und spannende Story mit guten Zeichnungen. Auch wenn Meikle das Zeichnen von Dagobert noch mal gründlich üben sollte, ist der Gesamteindruck des Gemalten hervorragend, denn dem Zeichner gelingen vor allem die fantastischen, detailreichen Hintergründe. Toller Einstand. Mehr davon! Für mich trotz vieler italienischer Starzeichner sogar die beste Story des Bandes! Note: 1- ZicheFan 15:47, 31. Jan 2007 (CET)

Highlight Das Beste kommt diesmal zum Schluss. Mir war Rune Meikle bislang überhaupt kein Begriff, aber nach dieser Geschichte werde ich mir den Namen merken. Hervorragend detaillierte Zeichnungen und eine perfekt ausgearbeitete Story sorgen für hochgradiges Lesevergnügen. Auch ein dickes Lob an den Übersetzer, der ein hervorragendes Sprachgefühl an den Tag legt. Sein Wortwitz, der nie zum Klamauk verkommt, runden diese Geschichte ab. Für mich ein absolutes Highlight. Ich denke, Daniel Defoe würde sich über die Widmung freuen! Note: 1 Flups 23:07, 31. Jan 2007 (CET)

Highlight Das zweite Highlight dieses Bandes; insgesamt noch etwas besser als die Micky Maus Geschichte. Die Storyidee ist sehr ungewöhnlich und interessant. Die Umsetzung ist gut und die Zeichnung sind ebenfalls gut. Auch von dieser Art möchte man in Zukunft mehr Geschichten im LTB lesen. Note: 1+ --Hhp4 12:28, 7. Feb 2007 (CET)


Fazit[Bearbeiten]

  • Highlight unfassbar gute Zeichnerauswahl
  • Highlight Mix aus älteren und neueren Geschichten
  • Highlight Phantomias mit Lola Duck, Micky Maus mit dem Schwarzen Phantom
  • Highlight Eins der besten Cover aller Zeiten
  • Highlight Toller Zeichner-Einstand von Rune Meikle
  • Highlight Lange Geschichten überwiegen

Gesamtnote: 2+ ZicheFan 15:47, 31. Jan 2007 (CET)


Dito! Gesamtnote: 2+ Flups 23:07, 31. Jan 2007 (CET)


Gut Gesamtnote 2 Für einen exzellenten Band müssten die guten Geschichten wieder länger werden. --Hhp4 12:58, 7. Feb 2007 (CET)