LTB 550: Rezension

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© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB 550 rezensiert. Welche Geschichten erfreuen das Fan-Herz und welche sollte man dem Gemütszustand halber lieber weglassen? Das erfährst du hier! Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 550.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 550 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!


Cover[Bearbeiten]

Wir haben vor uns das erst zweite LTB mit der 50er-Nummer, das nicht den Titel „Jubiläumsausgabe“ bekommen hat. Ob es sich diese Sporen gar nicht verdient hat und darum der Titel „Reise zur Erdmitte“ angemessener ist? Diese Rezension wird es weisen. Das Cover ist zwar eine ganz nette Duckifizierung des Filmplakats des Disney-Films Das Geheimnis von Green Lake, allerdings von Freccero so überhaupt nicht schön gezeichnet. Brrr. Fast wünscht man sich ein Variantcover, vor allem eines, das die längste und einzige Maus-Geschichte des Bandes illustriert. Da hätte es nämlich ein wirklich schönes gegeben, das den Aufbruch in eine neue Phase hätte einleiten können. Was will uns hingegen der Blick ins Loch sagen? Von nun an geht’s bergab? Das würde düstere Prognosen für die Zukunft des LTBs bedeuten... --McDuck (Diskussion) 17:20, 14. Sep. 2021 (CEST)

Reise zur Erdmitte[Bearbeiten]

D 2020-162

Fecchi brilliert mit einer versunkenen Welt (© Egmont Ehapa)

Mittelmaß Ein Großkapitalist gräbt Gruben und zwar tiefe, um an lukrative Erdwärme heranzukommen. Doch als der Bohrer in 50 Kilometer Tiefe den Kontakt zur Oberfläche verliert und als letzte Botschaft seltsame Stimmen übermittelt, da ist der Chef gefragt, und Dagobert rückt samt Neffenschar an, um Licht in dunkle Abgründe zu bringen und den Tiefen auf den Grund zu gehen. Mitgebracht hat er auch seinen Glückszehner und der ruft wiederum eine heimtückische Hexe auf den Plan. Da Gundel allerdings Donald unabsichtlich stößt, verschwindet der Zehner im Loch. Dagobert muss hinterher, Gundel natürlich auch. In den Tiefen der Erde treffen sie auf eine Welt, die noch nie einer Ente Plattfuß betreten hat, und auf Wesen, die nicht so recht an die oberirdischen Eindringlinge glauben wollen, da es doch klar ist, dass es keine oberirdische Welt gibt.

Peter Snejbjergs Geschichte liefert das Gefühl, so etwas Ähnliches schon zu einer zum Gähnen animierenden Anzahl oft gelesen zu haben. Es hilft der Geschichte so überhaupt nicht, dass Barks mit den Kullern bereits ein so viel sympathischeres unterirdisches Volk geschaffen hat und auch nicht, dass in Barks' Wunder der Tiefsee der Verlust des Zehners ebenso eine handlungsbestimmende Rolle spielt. Und ebenso in Kleine Sorgen, große Sorgen und drölftausend anderen Geschichten. Hinzu treten die kleinen Logikfehler, etwa wie denn Gundel die Hitze des Magmastroms überleben kann. Den erzwungenen Bezug zu Tolkiens Mittelerde in der Benennung der unterirdischen Welt hätte ich nicht gebraucht. Fecchis Zeichnungen sind hingegen gewohnt genial und verleihen dem Land sehr weit unter der Erdkruste ein fantastisch anmutendes Aussehen. Wegen Schwächen in der Story gebe ich Mittelmaß+. --McDuck (Diskussion) 17:20, 14. Sep. 2021 (CEST)

MittelmaßEine ganz nette Geschichte der es aber leider an ausreichender Logik mangelt. Leider nur Mittelmaß.Micky11 (Diskussion) 16:43, 5. Okt. 2021 (CEST)Micky11

Das Quizduell[Bearbeiten]

I TL 3385-3

Mittelmaß Tick, Trick und Track und ihr Freund Dieter sind verzweifelt, denn Rektor Schnauzer hat eine ganze Reihe von Tests angesetzt. Daniel Düsentrieb kann da helfen, nämlich mit einer Wissensuhr, die die Antworten direkt ans Gehirn der Schüler schickt. Tick, Track und Dieter wollen von solchen Betrügereien nichts wissen, doch Trick ist nicht abgeneigt, immerhin spart ihm die Schummelei Stunden blödsinnigen Büffelns. Und da mag Rektor Schnauzer noch so sehr schnauzen, Tricks Trick funktioniert – er kennt alle Antworten. Doch es war nur ein Training zu einem wahren Wissenswettbewerb, Schule gegen Schule. Ob da die Uhr noch mitläuft?

Ganz nette Geschichte, auch wenn die Idee eines Wissenswettbewerbes bereits zumindest einmal da war. Der ehrgeizige Rektor ist eine originelle Figur, auch wenn sich mir nicht erschließt, warum er die Klasse unterrichtet und im Alleingang Tests ansetzt. Aber wenn (Achtung, Spoiler!) die Uhr gar nicht richtig funktioniert und Trick tatsächlich alles selbst gelernt hat, warum weiß er dann soviel mehr als seine Brüder und Dieter? Zumindest von letzterem hätte ich mir ein ebenso gutes Gedächtnis erwartet. Immerhin schön zu sehen, dass Tick, Trick und Track verschiedene Persönlichkeiten aufweisen, etwas, was in den in den letzten Jahren produzierten italienischen Geschichten etwas häufiger vorkommt (siehe zum Beispiel X-Music). Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen. Mittelmaß+ --McDuck (Diskussion) 17:20, 14. Sep. 2021 (CEST)

Gut Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen, obwohl sich Logikfehler eingeschlichen haben, da ich mich zum ersten über die Zeichnungen und den Auftritt von Daniel Düsentriebs Neffen Dieter, der selten in deutschen Geschichten Platz findet, sehr gefreut habe. Eine tolle Geschichte mit einem schönen Ende! (-: - Donald Duck 123

Die Abenteuer des Sir Mausleton[Bearbeiten]

I TL 3390-1P

Motturas Goofy sah schon um einiges besser aus... (© Egmont Ehapa)

Highlight Die erste Geschichte des Bandes hat uns in flammend heiße Vulkanglut geführt, diese hier bietet eine ebenso lebensfeindliche Umgebung, allerdings ganz andere Temperaturen.

London 1913. Mickest Mausleton bereitet eine Expedition in die Antarktis vor, deren Aufgabe es sein soll, den kalten Kontinent zu durchqueren. Doch gemeinsam mit seinem Stellvertreter Huntson und Käpt'n Goofley hat er noch ein weiteres Ziel: die von Goofleys Onkel Tiberus beschriebene „Hohle Welt“ zu finden, wo Schätze warten sollen und die die Reise um die Welt unter der Erdoberfläche erlaubt. Davon erfährt die Mannschaft allerdings zunächst nichts, die sich im folgenden Jahr in Südgeorgien auf der Polaris einschifft und ins Weddell-Meer vordringt. Doch als die Polaris im Packeis auseinanderbricht und sich die Besatzung nur mit Mühe auf die Elefanteninsel retten kann, muss sich Sir Mausleton fragen, was der wahre Schatz ist.

Eine fantastische Adaption der Endurance-Expedition von Ernest Shackleton, die im Wesentlichen authentisch (abgesehen von den mausifizierten Expeditionsteilnehmern) widergegeben wird. Wie im Comic gelang es Shackleton, alle auf Elephant Island festsitzenden Männer zu retten, was als große Leistung in die Weltgeschichte eingegangen ist. Was aus guten Gründen aus dem Comic ausgeklammert wird, ist der Teil der Expedition, der sich von Neuseeland aus auf den Weg machte. Von diesen Männern starben drei im Eismeer.

... aber die Schönheit des Eismeeres ist kaum zu übertreffen (© Egmont Ehapa)

Die Geschichte zeigt, dass ein guter Comic nicht über große Handlung verfügen muss. Tatsächlich passiert verhältnismäßig wenig auf so vielen Seiten, dafür werden die Charakterzüge einzelner Expeditionsteilnehmer (lesenswert die Kabbeleien zwischen Goofy und Rudi) minutiös ausgestaltet. Die Reflexionen und Sehnsüchte von Mickest Mausleton geben einen zusätzlichen Reiz und erinnern spontan an Der unbezwingbare Berg (LTB 503). Die Geschichte zeigt zudem eindrücklich, was bei den großen Antarktisexpeditionen abseits von Wind, Wetter, Kälte und dem gezwungenen Kampf ums Überleben ein weiteres Problem war: der Umgang mit Langeweile, wenn man monatelang irgendwo festsaß. Trotz der Kälte haben die Beschäftigungsversuche etwas Herzerwärmendes an sich.

Die Geschichte wurde bei der Erstveröffentlichung in Italien vor allem für ihre grandiosen Zeichnungen gelobt und diesem Urteil kann ich mich, allerdings mit etwas mehr Zurückhaltung, anschließen. Bei den Detailbildern der Figuren fand ich Motturas Zeichenstil zwar in etlichen Geschichten schon um einiges überzeugender, aber die Großaufnahmen des Eismeeres, der Stürme, des Polarlichts und die Darstellung von Mickys Reflexionsprozess sind ein wahrer Traum. Highlight --McDuck (Diskussion) 17:20, 14. Sep. 2021 (CEST)

Highlight Diese Geschichte war einfach nur perfekt. Wunderbare Zeichnungen, obwohl ich mich mit dem Zeichenstil der Charaktere noch nie anfreunden konnte, aber die schöne Darstellung ihrer Umgebung umso mehr mochte. Auch der Story-Writer Sergio Cabella verdient sich ein dickes Lob, da ich über die Charaktereigenschaften und Handlung nur staunen kann. Ich bezeichne diese Geschichte sogar als eine der besseren Maus-Geschichten in diesem Jahr! - Donald Duck 123

Ein schmutziger Job[Bearbeiten]

I TL 2941-3

Mittelmaß Und LTB-lich grüßt der Superheld. Die Panzerknacker haben Dagobert ausgeraubt, was Schlimmes für Donald und Dussel am nächsten Tag verspricht, die münzenpolierend von ihrem Onkel in die Goldwaschpfanne gehaut werden könnten. Da muss Phantomias einschreiten. Doch das Ergebnis will Donald und Dussel auch nicht recht gefallen...

Banale, verzichtbare Kurzgeschichte, die auch Tito Faracis Name nicht retten kann. Mittelmaß- --McDuck (Diskussion) 17:20, 14. Sep. 2021 (CEST)

Im Sparverein[Bearbeiten]

I TL 3138-5

Mittelmaß Das Fest zum Jahrestag der Entenhausener Stadtgründung verlangt dem Bürgermeister große Investitionen ab. Aber warum soll eigentlich nur die Stadt für so ein Fest ihren schlecht gefüllten Säckel öffnen, immerhin gibt es eine finanzkräftige Klientel, die sich daran beteiligen könnte. Klaas Klever schlägt prompt einen kräftig zu Kosten schlagenden Klamauk vor, doch Dagobert will sich dem Willen des Milliardärsklubs nicht beugen und reicht selber eine Idee ein, die gewinnt. Doch in der Umsetzung spießt sich die Sparfreude von Dagoberts Sparfreunden mit den angesparten Freuden der Ausstattung des Geldspeichers.

Eingespart hat die Geschichte aber vor allem ihre Überzeugungskraft. Die Ticks der Sparfreunde entlocken höchstens ein leichtes Lächeln, die Involvierung der Panzerknacker trägt zur Geschichte eigentlich nichts bei. Warum überlässt der Bürgermeister dem Milliardärsklub nicht komplett die Finanzierung der Feierlichkeiten, sondern entscheidet sich trotzdem noch nach ökonomischen Überlegungen für das kostengünstigste Projekt? Das Ende kommt überraschend, vom eigentlichen Fest sieht man nichts. Dafür gibt die Geschichte einen fantastischen Einblick ins Entenhausener Vereinswesen, weil der Bürgermeister einfach mal so den nächsten Vorsitzenden des Milliardärsklubs bestimmen kann. Was für ein Schwachsinn! Mittelmaß- --McDuck (Diskussion) 17:20, 14. Sep. 2021 (CEST)

Der Antiglückszauber[Bearbeiten]

I TL 3338-5

Gustav gerät unter die Räder (© Egmont Ehapa)

Gut Gundel zum Zweiten. Mit einem gefinkelten Zauber will sie Dagoberts Glückszehner dessen glückbringende Wirkung nehmen, doch als Gustav die schützende Glasglocke über dem Zehner anhebt, erwischt sie statt der sie mesmerisierenden Münze den stadtbekannten schillergelockten Schönling. Gustav ist nun seines Glückes beraubt und erduldet, was er bisher nie zu erdulden hatte, doch Daisy steht ihm liebevoll-fürsorgend zur Seite. Was wiederum Donald zur Weißglut treibt.

Gaja Arrighini fällt des Öfteren durch ihre interessanten Plots auf. Die Idee ist zwar nicht ganz neu, aber interessant umgesetzt und zumindest ich kann mich an keine Geschichte mit Gustavs Glücksverlust erinnern, wo dies mit Daisys Bevorzugung von Gustav und Donalds Eifersucht kombiniert wird. Interessant auch, dass Gustav die Pflege zu schätzen lernt und, auch wenn sein Glück wieder da ist, noch so tut, als wäre er der Ärmste der Armen. Bloß das Ende ist mir zu überhastet, ansonsten eine ziemlich gelungene Geschichte. Nur warum kann Gundel so einfach in den Geldspeicher hineinfliegen? Etwas kurios.

Die Zeichnungen von Vitale Mangiatordi sind allerdings in dieser Geschichte nicht das Gelbe vom Ei. Die Figuren haben manchmal gewöhnungsbedürftige Gesichtsausdrücke und sind zeitweilig etwas seltsam proportioniert. Ein Gut- ist trotzdem noch drin. --McDuck (Diskussion) 17:20, 14. Sep. 2021 (CEST)

Mittelmaß Es ist kein Einzelfall, dass Gustav sein Glück verloren hat, da diese Idee schon in vorherigen Geschichten verwendet wurde. Ich empfinde die Geschichte als durchschnittlich, mochte jedoch trotzdem die Handlung nicht leiden.

Auf dem Bauernhof: Eine ermüdende Aufgabe[Bearbeiten]

I TL 3399-01

Ermüdend ist auch der Gag dieses Einseiters, den es schon dutzendfach gab. Eine Bewertung spare ich mir. --McDuck (Diskussion) 17:20, 14. Sep. 2021 (CEST)

Über diesen Einseiter kann auch ich nicht lachen! Ein Klassiker, der zu häufig verwendet wird und das Comic stammt dazu noch aus diesem Jahr, was meinen Gedanken verstärkt, dass die Geschichte schnell fertiggestellt und somit auch gleich veröffentlich wurde. Langweilig und für mich die schlechteste Geschichte in diesem LTB! - Donald Duck 123

Zwang und Zwietracht[Bearbeiten]

I TL 3351-2

Gundel gewinnt, aber nur vorerst (© Egmont Ehapa)

Gut Gundel zum Dritten (man merkt, dass sie vor im September vor 60 Jahren ihren ersten Auftritt feierte) und Mangiatordi zum Zweiten. Gundel ist an das Pergament von Thusdhu herangekommen, dessen Platitüden jedwedem Menschen seinen Willen nehmen. Gegen Dagobert eingesetzt würde Gundel dergestalt an den Glückszehner herankommen. Dagobert braucht einen Superhelden, doch Donald ist nicht erreichbar. Flederduck schon, aber fällt aus gewissen Gründen nicht in Betracht. Gitta kennt allerdings eine Superheldin, der es das Liebste wäre, den heißgeherzten Bertilieb vor der Hexe zu beschützen. Doch die Hüterin der Herzen versagt zunächst. Nur jemand, den niemand leiden kann, vermag es, den beliebten und hypnotisierenden Floskeln zu widerstehen. Die Hüterin der Herzen kennt einen, der dafür in Frage kommt...

Mangiatordis Zeichnungen gefallen mir hier um ein Eck besser als in der vorherigen Geschichte, auch wenn es immer noch einige etwas spezielle Panels gibt. Der/die Übersetzer:in der Geschichte spielt gelungen mit dem Wirrwarr der Bezeichnungen um Gittas Superheldenidentität („Brigittik“ im Italienischen), die in einer Geschichte mit „Romantische Rächerin“, in der anderen mit „Hüterin der Herzen“ wiedergegeben wurde. Daraus wird eine Wagenladung an Bezeichnungen nicht nur für Gitta sondern auch für Gundel geformt, die mir gut gefallen. Ein Wiedersehen mit Zwietracht aus LTB 483 (richtig übersetzt!) rundet das Geschehen ab. Die Story ist nicht so gut wie die davor, aber immer noch besser als die Mittelmaß-Masse in diesem Band und deshalb beurteile ich Gut-. --McDuck (Diskussion) 17:20, 14. Sep. 2021 (CEST)

Mittelmaß Die Figur Zwietracht wechselt leider den Namen. Während im LTB 483 noch Zwietracht gewählt wurde, hieß die Figur in der LTB Enten-Edition 65 Pikzwei, was auch näher am Originalnamen ist und die 2 auf dem Kopf und der Hose erklärt. Die Geschichte wirkt an vielen Stellen stark konstruiert und leider ist Zwietracht durch diese Geschichte kein ernstzunehmender Superschurke mehr. Zu lächerlich wirkt die Figur und die Geschichte kann kaum punkten, mehr als über ein Mittelmaß kommen wir hier nicht hinaus. --Thomas (Diskussion) 19:00, 17. Okt. 2021 (CEST)

Mittelmaß Die Geschichte ist eine Katastrophe! Viel zu langweilig und keine gute Handlung! Gitta als Superheldin ist schon fast überflüssig! Es gibt doch schon Phantomias und Flederduck, dessen Geschichten viel interessanter sind. - Donald Duck 123

Der Schaffwandler[Bearbeiten]

I TL 3391-7

Mittelmaß Dussel ist ein wandelnder Chaot auf Watschelfüßen und das Ergebnis vorhersehbar, wenn er den Pinsel in die Hand und Donalds Fassade – selbstquackend gegen dessen Willen – in Angriff nimmt. Doch die Überraschung ist groß, als die Fassade am nächsten Morgen in blauer Frische erstrahlt und die geschmacklichen Verirrungen behoben sind. Donald freut sich, Dussel nicht und deshalb erlebt die Fassade binnen Kürze erneut eine fantasievolle Farbkur. In der nächsten Nacht gehen Donald und Herr Düsentrieb der Sache auf die Spur und ertappen Dussel beim Schlafwandeln – oder besser gesagt beim Schaffwandeln, denn während er am Tag nichts zustande bringt, repariert er alles in der Nacht. Donald gedenkt dies weidlich auszunutzen, doch natürlich gibt es einen Haken.

Nette Geschichte, aber vom Hocker gerissen hat sie mich nicht. Die Zeichnungen Carlo Limidos sind schwunghaft und angenehm anzuschauen. Vielleicht bin ich heute zu kritisch oder zu wenig begeisterungsfähig, jedenfalls gibt es auch nur Mittelmaß+ von mir.

Als nettes Detail seien die Stufen zu Primus von Quacks Domizil erwähnt, die Büchern nachempfunden sind und sprechende Namen tragen: „Stufen der Erkenntnis“ und „Der Fußabstreifer als Sinnbild der Betretenheit“. Wie sinnreich! --McDuck (Diskussion) 17:20, 14. Sep. 2021 (CEST)

Fazit[Bearbeiten]

Gut Dank eines Highlights rutscht das LTB noch in den violetten Bereich. Eine Kaufempfehlung kann ich eigentlich nur wegen der langen, eisig-schönen Micky-Geschichte aussprechen, für die alleine sich der Band aber schon lohnt.

Das nächste LTB bietet geheimnisvolle Gefahren, die Micky heimsuchen und derentwegen er Hilfe von seinen entenschnäbeligen Freunden braucht, geisterhaft-schaurige Dudelsackklänge und ein zauberhaftes Varieté. Ob Dagobert für den Band seine neuen Duckcoins investieren würde, erfahren wir in vier Wochen. --McDuck (Diskussion) 17:20, 14. Sep. 2021 (CEST)

Weblinks[Bearbeiten]