LTB 549: Rezension

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© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB 549 rezensiert. Ob dieser Band tolles Top, ein schrecklicher Flop oder einfach nur Mittelmaß ist, erfährst du hier. Dranbleiben ;-) Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 549.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 549 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!


Cover / Erster Eindruck[Bearbeiten]

Die lange Vorplanung des LTBs bedingt, dass mehr schlecht als recht auf kurzfristige Änderungen reagiert werden kann und so stellt das aktuelle LTB mit seiner Anlehnung an den nun auf 2022 verschobenen Film Jurassic World leider keinen aktuellen Bezug mehr her. Das Cover von Standardzeichner Andrea Freccero ist trotzdem ganz gut gelungen, wenn man mal von seiner gewohnten Art der weit aufgerissenen Schnäbel der Neffen absieht. Die Abwandlung des Jurassic-Park-Logos ist ganz nett, aber natürlich unlogisch, weil dem Saurierskelett ein offensichtlich befiederter Entenkopf aufgesetzt wird. Sei's drum und schauen wir hinein! --McDuck (Diskussion) 17:35, 19. Aug. 2021 (CEST)

Nettes Cover, das schonmal ein bisschen Jurassic-Park feeling vermittelt. --Micky11 (Diskussion) 16:20, 11. Sep. 2021 (CEST)

Unter Dinos[Bearbeiten]

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Dinosaurier! (© Egmont Ehapa)

Gut In Fieselschweif-Mission befinden sich Tick, Trick und Track, um im Maritim-Medaillen-Marathon mächtig viel Orden einzuheimsen. Dummerweise spült es sie in einem heftigen Sturm gemeinsam mit zwei Kameraden vom Schiff und sie werden von einm griesgrämigen Kapitän eingesammelt, der Tiere ganz gut, aber anthropomorphe Enten viel weniger leiden kann. Der Kapitän hat eine Mission: Auf einer Insel, die nur auf einer alten Karte eingezeichnet ist, hofft er, etwas zu finden, was ihn reich machen kann. Und die Fieselschweiflinge als unfreiwillig an Bord gelangte Mannschaft kommen ihm da gerade recht. Doch die Insel, so stellt sich rasch heraus, hat eine prähistorische Flora und vor allem Fauna und so sehen sich der Kapitän und die Pfadfinder mit lebenden großen Echsen konfrontiert. Werden die Drillinge sich mit drolligen Dinos anfreunden oder sich mit bisswütigen Bestien balgen?

Dies wird eines der letzten Skripts gewesen sein, das der kürzlich verstorbene Pat McGreal für Egmont verfasst hat und das mit Giorgio Cavazzano auch einen Zeichner bekommen hat, der es wieder mal äußerst ansprechend umgesetzt hat (auch wenn ich Velociraptoren aus diversen Darstellungen anders in Erinnerung habe). Der richtige Clou der Geschichte fehlt mir aber und die Bedrohung durch den König der Raubsaurier ist mir doch etwas zu Egmont-weichgespült. In keiner Sekunde hat man wirklich das Gefühl, der Saurier könnte die Enten und den Kapitän gleich fressen, nicht mal, als dieser auf dem Baum hockt und den Rachen der Bestie vor sich sieht. Die schlussendliche Erklärung, warum das Tier nicht seinen Urinstikten folgt und kräftig zubeißt, ist für eine kindergerechte Comicfreude notwendig, aber an den Haaren herbeigezogen. Der Einfall mit dem Wissenschaftler ist nicht besonders gut erklärt, genauso wenig wie die verworrene Persönlichkeit des Käpt'ns. Ist er jetzt für Tiere oder will er in der von menschen bewohnten Welt möglichst viel Gewinn machen? Aber ich bin gnädig und vergebe Gut-, immerhin will ich dem von mir für viele gute Geschichten geschätzten Verstorbenen nicht noch hinterherspucken. --McDuck (Diskussion) 17:35, 19. Aug. 2021 (CEST)

Gut Eine der besseren Dänischen Geschichten. Auch wenn ich mir eine etwas direktere Adaption gewünscht hätte, unterhält die Geschichte ganz Gut. --Micky11 (Diskussion) 16:20, 11. Sep. 2021 (CEST)

Highlight Eine richtig tolle Geschichte! Außerdem bin ich von den gezeichneten Dinosauriern beeindruckt. Nur das Cover passt nicht wirklich zu der Geschichte, obwohl es auch grandios aussieht. - Donald Duck 123

Das Schurken-Horoskop[Bearbeiten]

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Horoskope sind ein unfehlbares Hilfsmittel beim Schurkenhandwerk (© Egmont Ehapa)

Gut Eine neue Geschichte von Casty. Minnie und Trudi sind seit neuestem im Astronomie-Fieber, denn Horoskope erweisen sich immer als wahr. Micky ist äußerst skeptisch. Karlo dafür viel weniger, nachdem er dank Trudis Tipps und der Befolgung seines Horoskops satte Gewinne einzustreichen vermocht hat. Kein Wunder also, dass Karlo und Trudi auch künftig nach der Tierkreis-Strategie vorgehen. Dumm nur, dass Minnie sich ebenfalls dafür interessiert und beginnt, Micky zu beraten. Aber kann maus die Schurken aufhalten, wenn Karlos Horoskop einen unfassbar guten Tag verspricht?

Nett, gelegentlich mit dem typischen Casty-Humor auch witzig, aber mehr nicht. Der Meister der mysteriösen, düster-bedrohlichen, komplex-spannenden Mausabenteuer kann in der Kürze mit dieser Idee nicht vollflächig überzeugen. Die Geschichte ist sicher besser als viele andere mit dem großohrigen Meisterdetektiv, aber von Casty erwarte ich trotzdem weit mehr. Gut- --McDuck (Diskussion) 17:35, 19. Aug. 2021 (CEST)

Gut Casty liefert mit "Das Schurken Horoskop" eine witzige und überdrehte Jagd auf Kater Karlo, der von den Sternen begünstigt wird. Es ist wirklich witzig mit anzusehen wie die Horoskope mit den Sternzeichen auf die (mehr oder weniger) Reale Welt übertragen werden. Auch wenn kein Riesen-Epos, eine durchaus Gute Geschichte. --Micky11 (Diskussion) 16:20, 11. Sep. 2021 (CEST)

Die Gunst der Kunst[Bearbeiten]

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Mittelmaß Klaas Klever hat den berühmten Künstler Bill-Dan de Kunsd beauftragt, seinem Bürotempel mit einem Kunstwerk den kulturellen Stempel aufzudrücken, was zu steigenden Verkäufen seiner Produkte führt, da der Mann mit Melone plötzlich als moderner Milliardär wahrgenommen wird. Dies fuchst Dagobert, der mit Diddi von Stijl einen ebenso hochkarätigen Künstler bei der Hand hat. Sein Assistent? Der Erbneffe des Auftraggebers, der sich nicht nur mit hochtrabenden und schweißfördernden Anweisungen des von der Muse geküssten Künstlers, sondern auch mit einem fiesen Vogel herumzuärgern hat, der das Kunstwerk zum Einsturz bringen will. Doch der Vogel ist auch eine Rarität für sich und bringt unversehens Onkel Dagobert eine Menge Gewinn.

Die Geschichte ist ein Meisterwerk eines multimodularen, hypererratischen, neosubstanziellen Insuffizienzelans, kurz gesagt, sie ist eine nicht sehr originelle Kurzgeschichte, die altbackene Ideen neu zu denken versucht, ohne allerdings dauerhafte Werte zu schaffen oder einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Oder nochmal anders ausgedrückt, eine mäßig gute Grundidee trifft auf eine äußerst unbefriedigende Umsetzung, die dem künstlerischen Anspruch des Themas nicht so ganz gerecht werden will. Mehr Substanz, mehr Aktivität von Seiten Klevers, ein noch cartoonhafterer Kampf Donalds mit seinem gefiederten Kontrahenten – das hätte der Geschichte gut getan. Am witzigsten sind die völlig sinnentleerten Kunstfachbegriffe. Mittelmaß

Während Bill-Dan de Kunsd stark dem Originalnamen der Figur entspricht, heißt Diddi von Stijl im Original Daualset de Stijl, was ein wesentlich sprechenderer Name ist. Dau al Set war eine katalanische Künstlergruppe und pflegte abstrakte Malerei. --McDuck (Diskussion) 17:35, 19. Aug. 2021 (CEST)

Mittelmaß Eine nicht sehr spannende Kurzgeschichte. Ein paar ganz nette Ideen, die aber leider einfach nur langweilig umgesetzt sind. Pures Mittelmaß. Micky11 (Diskussion) 08:15, 12. Sep. 2021 (CEST)Micky11

Phantomias in modernen Zeiten: Superheld oder Superschurke?[Bearbeiten]

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Phantomias stiehlt ein Gemälde – wie kann das sein? (© Egmont Ehapa)

Gut Ein weiterer Teil aus Marco Gervasios inoffizieller Serie um den Rächer-Phantomias, diesmal auch in der richtigen Reihenfolge veröffentlicht, was immerhin mal Grund zur Freude gibt.

Donald soll für seinen Onkel nach Baltimora fahren, um dort für ihn an einem Empfang teilzunehmen, den das Museum dort anlässlich des Verkaufs des Gemäldes „Die Schlafende Schöne“ an Dagobert gibt. Doch kaum ist Donald dort angekommen, erfährt er, dass das Gemälde mittlerweile gestohlen wurde. Zurück in Entenhausen wird Donald von der Polizei vorgeladen, da auf den Überwachungsvideos eindeutig Phantomias zu sehen ist, wie er das Gemälde entwendet. Donald soll der Polizei nun bei der Suche nach seinem „besten Freund“ helfen – sonst wandert er wegen Beihilfe selbst ins Gefängnis. Ein wahrhaft schwieriges Unterfangen, denn als Donald wird er von nun an ständig von der Polizei überwacht, die hoffen, auf diesem Weg an Phantomias ranzukommen, während er als Phantomias nach dem wahren Dieb fahnden muss.

Von der Story her eindeutig die beste Geschichte des Bandes und zum ersten Mal seit langem stellt mich die Auflösung von Gervasio ziemlich zufrieden (auch wenn es ein bisschen unlogisch ist, dass der Polizei nicht das merkwürdige Flugverhalten eines kleinen Insekts im Überwachungsvideo auffällt – aber trotzdem verzeihbar, immerhin sticht Phantomias viel deutlicher ins Auge). Die Geschichte bietet einen willkommenen Anlass, drei alte Phantomias-Klassiker von Guido Martina herauszukramen, auf die in der Geschichte verwiesen wird, besonders Phantomias und die Schlafende Schöne aus LTB 57. Es fällt auf, wie sehr Gervasio versucht, an die ursprüngliche Geschichte anzuknüpfen, etwa indem er die Frage stellt, wer das Bild damals für Klever eigentlich gestohlen hat. Interessant zudem, dass er hier nicht Klever die Schuld zuweist, sondern auch für den ersten Raub einen anderen Auftraggeber findet. Das macht den von Martina immer höchst negativ dargestellten Klever doch um ein Eck sympathischer. Die Bezüge zu den beiden anderen Geschichten, Die Verwandlung und Phantomias ist phänomenal wirken allerdings ziemlich aufgesetzt und sind m.M.n. unnötig.

Was mir hingegen weniger gefällt, sind die Zeichnungen von Davide Cesarello, besonders seine Interpretation von Düsentrieb. Und die „Schlafende Schöne“ von De Vita sieht auch besser aus, vor allem ist sie ansprechender koloriert. Deswegen gibt es auch einen Punkteabzug. Was mich zudem stört, ist, dass die LTB-Reducktion nun schon zum xten Mal Rächer-Phantomias-Geschichten bringt. Das Genre nutzt sich unglaublich schnell ab, genauso wie der Superheld-Phantomias. Wäre höchst an der Zeit, die Produktformel zumindest in diesem Punkt grundlegend zu verändern. Was im Vergleich mit der Vorlage auffällt, ist das altbekannte Übersetzungsproblem: In der Martina-Geschichte hatte Gudrun Penndorf das Museum von Baltimora noch mit „Kunstverein Entenhausen“ übersetzt. Diese hier belässt es bei der Anlehnung an das berühmte Kunstmuseum der US-Stadt Baltimore – auch notwendig, weil ja Donald in diese Stadt reist – mit dem Nachteil, dass nun die Kontinuität zur früheren Geschichte zerstört ist. Gut+ --McDuck (Diskussion) 17:35, 19. Aug. 2021 (CEST)

Die Geschichte der Menschheit: Das finstere Mittelalter[Bearbeiten]

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Mittelmaß Eine weitere Geschichte aus der Serie, in der Dussel und Primus gemeinsam die Menschheitsgeschichte ergründen und humoristisch aufarbeiten. Die letzte Episode erschien in LTB 542 und behandelte die Steinzeit. Diesmal scheint es der Reducktion schnurz gewesen zu sein, dass zwischen Steinzeit und dem hier behandelten Mittelalter gut 5000 Jahre Menschheitsgeschichte und drei weitere Episoden liegen (zu Ägypten, Griechenland und Rom). Wie schon beim letzten Mal geht es um das Thema Erfindungen und welche wohl dem Mittelalter zu verdanken sind (als da wären: Knopf, Brille, Wassermühle). Dass allerdings im Mittelalter Wassermühlen keine Grabmaschinen angetrieben haben oder hätten antreiben können, sei mal dahingestellt. Und auch das Karussell in der gezeigten Form ist definitiv keine Errungenschaft dieser Zeit. Davon abgesehen stört mich der eroberungswütige Hauptmann und der erstaunlich stark um das Wohlbehalten seines Rivalen und seiner Stadt bemühte Dagobert. Mittelmaß- --McDuck (Diskussion) 17:35, 19. Aug. 2021 (CEST)

Der Hypergigakolossalionär[Bearbeiten]

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Professorin Janina Wurzelbruch (© Egmont Ehapa)

Schlecht Onkel Dagoberts liebste Beschäftigung ist das Zählen seines Geldes, denn immerhin will er ja stets genau wissen, wieviel Turbillionen und Phenomenalliarden er sein eigen nennen darf. Doch plötzlich erreicht sein Vermögen so schwindelerregende Höhen, dass es keine Worte mehr dafür gibt. Ein kompliziertes Unterfangen, ein neues Wort zu finden, welches sich im Wechselspiel der Währungen beweisen kann. Dafür braucht es fachliche Unterstützung durch Primus von Quack, doch dieser scheitert, deswegen kommt die Mathematikerin Janina Wurzelbruch ins Spiel.

Kann die Geschichte als ihres Geldes wert gelten? Mitnichten! Die ganze Story überzeugt mich überhaupt nicht. Allenfalls ist gut, dass mit Janina Wurzelbruch eine Frau dieses wieder Mal äußerst männerdominierte LTB auflockern kann und die mathematischen Formeln, die ihr Wohnzimmer schmücken, sind ein Hingucker wert. Warum sich da allerdings die einsteinsche Formel zur Energie-Masse-Äquivalenz (E=mc2) hineinschmuggelt, ist mir nicht ganz klar. Dass Dagobert zur Erfindung eines neuen Wortes fachliche Unterstützung benötigt, ist einigermaßen skurril. Dass sich durch komplizierteste Berechnungen der Name einer Zahl ergibt, ist hochgradig absurd. Schlecht+ --McDuck (Diskussion) 17:35, 19. Aug. 2021 (CEST)

Der Beginn einer wunderbaren Feindschaft[Bearbeiten]

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Schlecht Pluto hört Micky beim Telefonieren zu, der sich über die Arbeit, die ihm ein Hund macht, beklagt. Er glaubt schon, durch eine Katze ausgetauscht zu werden. Weit gefehlt! Doch eine solche – ein äußerst kratzbürstiger Vertreter dieser Gattung – ist dennoch im Anmarsch.

Uninteressante, uninspirierte Kurzgeschichte mit nicht zufriedenstellendem Ende, die durch Plutos Gefühle auch nicht gerettet wird. Immerhin zeichnet Bonardi ganz anspreichend. Schlecht+ --McDuck (Diskussion) 17:35, 19. Aug. 2021 (CEST)

Schönheit aus der Tube[Bearbeiten]

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Im Schmutze vereint sind Rachepläne nicht weit (© Egmont Ehapa)

Gut Daisy vertreibt für ihren Onkel Schönheitsprodukte von Bethon (!), das hindert ihn aber nicht daran, sie – wenn auch versehentlich – vor die Tür zu setzen. Dagobert sieht nicht ein, sich zu entschuldigen und die schlammbespritzte Daisy schwört auf Rache. Sie verbündet sich mit der ebenfalls hinausgeworfenen Gundel, um Schönheitsprodukte herzustellen. Bethon soll nur noch zum Bodenversiegeln gut sein, denn die Schönheitstinkturen vom Vesuv entlocken jeder Frau den Zauber, den sie verdient hat. Bis allerdings die Männer nicht mehr so recht vor lauter Schönheit ihre traute Partnerin erkennen können und sich die Frage nach dem Wert der Schönheit stellt.

Von der Story her dürfte das die zweitbeste Geschichte des Bandes sein. Gaja Arrighini hat ein Faible dafür, den weiblichen Charakteren mehr Raum und mehr Tiefe zu geben und die Kombination von Daisy und Gundel, die Dagobert auf geschäftlichem Wege herausfordert, ist ziemlich unverbraucht und interessant. Allerdings stört mich Daisys Umgang mit Gundel doch erheblich. Sie schubst sie erst wie eine Sklaventreiberin herum, um sie am Ende wüst zu beleidigen und abzukanzeln. Von den Zeichnungen her – naja, sagen wir so, man muss Intinis doch sehr speziellen Stil mögen, um diese Geschichte gut finden zu können. Gut- --McDuck (Diskussion) 17:35, 19. Aug. 2021 (CEST)

Ich persönlich freue mich über diese Geschichte sehr, da auch mal die weiblichen Charaktere die Hauptfiguren spielen und sich zusammentun. Stefano Intinis Zeichnungen mochte ich schon immer, obwohl sie sehr speziell sein können. Das Ende war mir aber zu langweilig, doch die Geschichte würde ich trotzdem genauso als gut bewerten. - Donald Duck 123

Abenteuer Tiefsee: Schiffbruch im Blättermeer[Bearbeiten]

I TL 3220-3

Mittelmaß Dagobert, Baptist und Shamuel Schuhschnabl sind mit einem kalmarförmigen U-Boot im Amazonas-Flusssystem unterwegs und auf der Suche nach der legendären Stadt El Dorado. Käpt'n Schuhschnabl hat einen alten Brief mit Informationen über die Expedition von Felipe Fitzcanardo gefunden, der nach El Dorado gesucht und es womöglich gefunden hat. Auf ihrer Reise treffen sie auf einige Überraschungen. Aber ob sie ihr Ziel tatsächlich finden?

Ansprechend gezeichnete, jedoch etwas fade Schatzsuche ohne wirkliche Spannung. Man erkennt das Bemühen von Sisto Nigro, an Rodolfo Ciminos verrückte Gefährte anzuschließen, das hier ein bisschen holzhammermäßig daherkommt. Ein U-Boot im Amazonas und eine Krabbe im Dschungel sind aber auch sehr merkwürdige Ideen, die ein Cimino so nicht geboten hätte. Die Geschichte macht nichts Großartiges falsch, aber auch nichts besonders gut, ich gebe Mittelmaß+. --McDuck (Diskussion) 17:35, 19. Aug. 2021 (CEST)

Fazit[Bearbeiten]

Mittelmaß Das LTB bilanziert auf gutem Mittelmaß. Mit der Gervasio-Geschichte gibt es eine einzige Geschichte im besonders guten Bereich, für das sich der Kauf aber auch nicht lohnt. Ansonsten eher billige Massenware.

Dies könnte sich im nächsten LTB ändern, dessen potthässliches Cover – man kann es kaum anders sagen – ein wenig über den Inhalt hinwegtäuscht, denn mit einer Adaption der berühmten Antarktis-Expedition Ernest Shackletons wartet ein windumtostes, klirrend-kaltes Abenteuer der Spitzenklasse auf uns, das zumindest in Italien äußerst gut bewertet wurde. Nicht eisig sondern eher brennend heiß wird es zugehen, wenn sich die Ducks zur Ausbeutung der Erdwärme auf dem Weg ins Erdinnere befinden – wobei aufgrund der Beteiligung einer gewissen Hexe womöglich doch noch ein Schauder über ihren befiederten Rücken kriechen wird. Wenn das nicht warme Unterhaltung und kaltes Vergnügen bedeutet! --McDuck (Diskussion) 17:35, 19. Aug. 2021 (CEST)

Weblinks[Bearbeiten]