LTB 551: Rezension

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© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB 551 rezensiert. Ob dieser Band tolles Top, ein schrecklicher Flop oder einfach nur Mittelmaß ist, erfährst du hier. Dranbleiben ;-) Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 551.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 551 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!


Cover[Bearbeiten]

Gut Passend zum Halloween-Monat Oktober erscheint das Lustiges Taschenbuch 551 mit einem tatsächlich ziemlich gelungenem düsteren Cover, das gleich Lust auf den Band macht. Damit schließt sich der Band der Reihe der letzten Cover mit Micky (LTB 545, LTB 513, LTB 491) an, die allesamt ziemliche Hingucker waren – unter dem Aspekt erschließt es sich mir nicht, wieso der Verlag die wohl berühmteste und auch beliebteste Disney-Figur nicht häufiger auf den LTB-Covers auftauchen lässt. Der Titel dieses Lustigen Taschenbuchs hingegen könnte abgedroschener kaum sein, so oder mit minimalen Variationen haben wir das wirklich schon oft genug bekommen… naja, dennoch ein schönes Cover! Mal schauen, ob der Band dem auch inhaltlich gerecht werden kann… D.U.C.K. (Diskussion) 22:19, 14. Okt. 2021 (CEST)

Gefahr für Micky[Bearbeiten]

D 2020-012

Micky plagen die Albträume… (© Egmont Ehapa)

Seit einigen Tagen kann Micky nicht mehr richtig schlafen, weil er durchgehend von üblen Albträumen heimgesucht wird! Goofy rät ihm, Kommissar Hunter um Rat zu bitten, was Micky auch tatsächlich tut. Der meint, der Mäuserich brauche mal ein bisschen Ablenkung und vertraut ihm Tick, Trick und Track an, die für das Fähnlein Fieselschweif die „goldene Polizeimarke an Handschellen für gehobene Ermittlungskunst“ gewinnen wollen. Dazu sollen sie einen Fall lösen und Micky soll sie dabei unterstützen. Dieser Fall scheint nun erstmal von nicht besonders großer Tragweite zu sein, doch die Sache stellt sich als doch gar nicht so einfach raus – sollte sie am Ende gar was mit Mickys mysteriösen Träumen zu tun haben?

Mittelmaß Lars Jensen präsentiert hier ein grundsätzlich interessantes Crossover zwischen Micky und den Fieselschweiflingen, wie man es aus Dänemark schon länger nicht mehr gesehen hat. Die Geschichte beginnt auch tatsächlich ziemlich gut, Mickys seltsame Albträume erzeugen eine gewisse Beunruhigung beim Leser und erzeugen Spannung. Auch der Fall beginnt interessant, die Auflösung des Ganzen ist aber leider sehr überstürzt, die Bösewichte agieren absolut unlogisch, unglaubwürdig und leiden dieses Mal unter besonders akutem Erklärungsbedürfnis… Unglaubwürdig agieren auch einige andere Charaktere in dieser Geschichte, vor allem die doch eigentlich recht unverbrauchte Kombi Micky-Fieselschweiflinge weiß hier nicht wirklich zu überzeugen. Und wo jetzt schließlich die Gefahr für Micky liegt, ist mir auch nicht ganz klar geworden. Naja, immerhin halten Andrea Frecceros Zeichnungen einige schöne Panels bereit, ansonsten hat die Geschichte viel Potenzial verschenkt und kriegt die Bewertung Mittelmaß+. D.U.C.K. (Diskussion) 22:19, 14. Okt. 2021 (CEST)

Gut Andrea Freccero beeindruckt mich immer wieder mit seiner wunderbaren Zeichenart. Ich habe mich über dieses Crossover total gefreut, da Tick, Trick und Track gemeinsam mit Micky einen Fall angehen. (Das letzte Mal haben sie in LTB 352 in der Titelgeschichte gemeinsam gearbeitet!) Außerdem hat es mich auch gefreut, dass Plattnase und Kommissar Hunter auchdabei waren. Meine einzige Kritik ist die Dauer der Geschichte! Der Fall war viel zu schnell aufgelöst und die Verbrecher kamen zu kurz vor. - Donald Duck 123 31.10.21

Widersinn und Wirklichkeit[Bearbeiten]

„Was ist hier bloß los?“ fragt sich auch der Leser (© Egmont Ehapa)

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Auf der Suche nach Material für eine Statue, die seinen Ruhm als Gründer der neuen Strömung des Dusselismus begründen soll, stößt Dussel auf eine alte Schreibmaschine – und ändert prompt seine Berufspläne: Nun soll seine Zukunft in der Literatur liegen! Als Thema kürt er Donalds abwechslungsreiche Arbeitstage aus, über die er nun also in einem wilden Mix aus Western, Science-Fiction oder auch Komik schreibt. Doch aus irgendeinem Grund passiert all das, was er in seinem Buch beschreibt, tatsächlich – das Ergebnis ist ein wildes Chaos, in das Donald stürzt, und aus dem er nur schwer wieder herauskommt…

Mittelmaß Gabriele Mazzoleni schafft hier ein absurdes Gagfeuerwerk, das vor allem im ersten Teil teilweise echt witzige Momente hat und Fans chaotischer Gagstorys gefallen dürfte. Auch die Zeichnungen wissen recht gut zu unterhalten. Dennoch ist es hier teilweise ein wenig zu viel des Guten, vor allem das Ende ist nicht mehr wirklich lustig und Daniel Düsentriebs Charakterisierung gefällt mir mal so gar nicht, sodass es auch hier wieder nur zu einem Mittelmaß+ reicht. D.U.C.K. (Diskussion)

Gut Eine sehr gute Idee! Dussels Geschichte verwirklicht sich und wirkt sich auf Donald Alltag aus. Dieser ist jedoch nicht erfreut, als er davon erfährt. Eine Geschichte mit Humor und viel Chaos! - Donald Duck 123

Auf Ruhmesrundfahrt[Bearbeiten]

Immerhin die Zeichnungen können in dieser Geschichte überzeugen (© Egmont Ehapa)

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Für ein neues Luxusresort braucht Dagobert dringend ein Stück Land am Kurtaksee, dieses gehört allerdings dem Franzosen Luc Lecontraire, der für seine Sturheit bei Verhandlungen bekannt ist. Wie erwartet ist er nicht bereit, Dagobert das Land zu verkaufen – es sei denn, dieser begleitet ihn als Partner bei der baldigen Ruhmesrundfahrt um Entenhausen! Dagobert delegiert die Aufgabe natürlich sofort an den armen Donald, der sich nun also auf zu einer strapazenreichen Radrundfahrt machen muss…

Mittelmaß Als Radsportler widmet Paolo Mottura seine dritte Geschichte als Autor und Zeichner in Personalunion der Eroica, einer Radrundfahrt mit historischen Rädern in der Toskana. Dass diese in der deutschen Übersetzung mit keinem Wort erwähnt und durch die nichtssagende „Ruhmesrundfahrt um Entenhausen“ ersetzt wird, ist ziemlich schade. Doch auch sonst weiß die Story nicht wirklich zu überzeugen, zu viele neue Figuren, zu wirre und inkonsistente Handlung und zu überstürztes Ende. Einziger Pluspunkt sind die wie immer bei Mottura großartigen Zeichnungen, die allerdings in einer angemesseneren Story messeraufgehoben wären, während sie hier manchmal einfach fehl am Platze wirken. Insgesamt glattes Mittelmaß, LTB 551 wartet noch immer auf die erste bessere Geschichte. D.U.C.K. (Diskussion)

Gut Eine gute Geschichte! Zuerst dachte ich in der Geschichte würde ein Wettbewerb stattfinden, aber als ich weiterlas, merkte ich, dass es sich um Gemeinschaft und Teamgeist handelte. Das warauch einmal eine gute Idee und die Zeichnugen Motturas sahen auch wieder toll aus! - Donald Duck 123

Der Gespensterdudelsack[Bearbeiten]

I TL 3388-7

Goofy mal ganz anders (© Egmont Ehapa)

Auf seiner Halloweenparty im Freundeskreis präsentiert Goofy ein Überbleibsel seines Onkels Goofnes, dem erfolglosen Erfinder: Ein „Antigravitationsquirl“, der allerdings eher wie ein gewöhnlicher Dudelsack aussieht und Geister heraufbeschwören soll. Doch weil Halloween ist, bläst Goofy natürlich trotzdem, was das Zeug hält. Mit schauriger Wirkung…

Gut Dass die erste besser Geschichte dieses Bandes gerade einmal zwölf Seiten hat, scheint zu LTB 551 zu passen. Das Gespensterdudelsack überzeugt unter anderem durch sein kurzes aber suggestives und teilweise auch ziemlich witziges Skript. Vor allem aber die Zeichnungen sind gut, Fabio Celoni war ja bereits durch einige ältere Werke wie Graf Phantula (LTB 434) beziehungsweise die gesamte „Gothic-Trilogie“ mit Bruno Enna dafür bekannt geworden, eine sehr beunruhigende Atmosphäre erzeugen zu können. Auch hier enttäuscht er nicht und vermittelt eine schaurige Halloweenstimmung. Dennoch kann die Geschichte aufgrund ein paar kleiner schwächerer Stellen nicht durchwegs überzeugen, rettet sich aber noch auf ein Gut-. D.U.C.K. (Diskussion) 22:19, 14. Okt. 2021 (CEST)

Der Druide ist los![Bearbeiten]

I PPK 25-1

Ein mächtiger Druide macht Entenhausen unsicher und stiehlt einen wertvollen Gegenstand nach dem anderen! Ein Fall für Phantomias, der allerdings auch recht wenig gegen die überirdischen Kräfte seines mysteriösen Gegners ausrichten kann… vielleicht können ihm neben Daniel Düsentrieb ja die Fieselschweiflinge aus aller Welt helfen, die wegen eines Sportwettbewerbs gerade in Entenhausen weilen?

Schlecht Das dürfte tatsächlich die erste halbwegs lange „normale“ Phantomias-Heldengeschichte seit Monaten im LTB sein, wo in letzter Zeit vor allem der Rächer-Phantomias die Oberhand gewonnen hatte. Doch an diesem Comeback stimmt leider so gut wie gar nichts. Die Story ist wirr wie sonst nichts, an keiner Stelle entsteht Spannung oder sonst etwas, was den Comic unterhaltsam machen würde, und die Auflösung ist wirklich lächerlich und erklärt eigentlich immer noch nicht, wieso der Drude jetzt ganz Entenhausen in Aufruhr versetzt hat, um an den Gegenstand seiner Begierde zu kommen. Auch die Hilfe durch die Fieselschweiflinge ist arg konstruiert und wirklich nicht glaubwürdig. Die Zeichnungen schließlich retten hier nicht viel. Der bisherige Tiefpunkt eines auch sonst noch absolut nicht überzeugenden Bandes. Schlecht. D.U.C.K. (Diskussion) 22:19, 14. Okt. 2021 (CEST)

Die Geschichte der Menschheit: Das Barock[Bearbeiten]

I TL 3401-5

Lange Wege in Versailles (© Egmont Ehapa)

Ein weiterer Teil der Serie Die Geschichte der Menschheit, in der Dussel und Primus den Zuhörern dieses Mal das Barock am Beispiel des Sonnenkönigs Duckwig XIV (Dagobert) näher bringen.

Mittelmaß Wie, schon wieder Mittelmaß? Ja, das Lesen dieser Rezension dürfte weder besonders spannend, noch besonders abwechslungsreich sein – das ist die Lektüre dieses Bandes aber leider auch nicht. Eine weitere wirre Geschichte, deren Gags nicht zünden. Auch die Figurenverteilung überzeugt mich nicht, wieso zum Beispiel wird gerade Dagobert zu Louis XIV gemacht, wo die beiden doch fast nicht verschiedener sein könnten? Während der eine für seine verschwenderische Prunksucht bekannt ist, könnte der andere kaum geiziger sein und auch beispielsweise der Weg zum Erfolg der beiden unterscheidet sich maßgeblich – Gustav etwa wäre hier deutlich passender gewesen. Ich weiß, dass die Serie historische Ereignisse und Personen parodieren will, aber ihre Charaktereigenschaften dazu komplett zu entstellen, geht dann doch zu weit. Immerhin sind einige der erzählten Anekdoten (wie der lange und etappenreiche Weg einer Mahlzeit oder eines Glas Wasser) ganz witzig und wohl auch historisch korrekt – die dargestellte Wunderkammer hingegen wieder historischer Unsinn. Mittelmaß-. D.U.C.K. (Diskussion) 22:19, 14. Okt. 2021 (CEST)

Der Wahrscheinlichkeitsumwandler[Bearbeiten]

I TL 3181-2

Gustav hat jetzt endgültig genug: Nachdem er wieder einmal völlig unverdient einen Wettbewerb gegen Donald gewonnen hat und danach von allen Entenhausenern ausgebuht wurde, stellt er sein langweiliges Leben als Schoßkind des Glücks in Frage. Dabei kommt er zufällig bei Daniel Düsentrieb vorbei, der ihm seine neueste Erfindung vorstellt: den Wahrscheinlichkeitsumwandler! Mit dem lassen sich die Wahrscheinlichkeiten, dass bestimmte Dinge passieren, beeinflussen – und somit vielleicht auch Gustavs Glück! Zu dumm, dass ein zweites Exemplar auch noch Donald in die Hände fällt…

Schlecht Muss das wirklich sein? Es ist nicht nur so, dass die Grundidee von Gustav, der von seinem Glück mehr als genug hat ziemlich ausgelutscht ist – nein, der Hauptteil dieser Geschichte rund um Donalds unglückliche Erfahrungen mit Düsentriebs Gerät ist quasi identisch mit Wiedersinn in Wirklichkeit 100 Seiten früher in diesem Band! Hier liest man also nahezu das gleiche nochmal – in schlechter, denn vor allem der Anfang ist echt unwitzig, die dauernden Wahrscheinlichkeitsangaben sind anstrengend und die Zeichnungen auch nichts Besonderes. Vielleicht tue ich der Geschichte unrecht und sie konnte mich nur so gar nicht unterhalten, weil sie einfach eine langweilige Dopplung der zweiten Geschichte dieses LTBs ist – in einem anderen Band hätte sie wohl besser abgeschnitten, doch hier kann ich ihr leider nur die Bewertung Schlecht geben. D.U.C.K. (Diskussion) 22:19, 14. Okt. 2021 (CEST)

Design oder Nichtsein[Bearbeiten]

Völlig unglaubwürdig übertriebene Darstellung der Damen in dieser Story, die auch sonst von vorne bis hinten nicht stimmt (© Egmont Ehapa)

I TL 3305-1

Die Damen Entenhausens sind angewidert von Daniel Düsentrieb und Dagobert, die keinen Stil hätten. Das schlägt sich auch in Dagoberts Verkaufszahlen nieder, während Klevers Verkäufe in himmlische Höhen steigen – der hat mit Herrn Kubik nämlich eigens einen Star-Designer für das Äußere seiner Produkte angestellt. Natürlich muss Dagobert schnell reagieren. Er schafft es, Düsentrieb einen Praktikumsplatz bei einem weiteren Stern der Designwelt zu verschaffen. Der Erfinder kommt auch tatsächlich gut ins Metier, läuft nun aber Gefahr, sich selber zu vergessen…

Schlecht Dieser Band macht echt keinen Spaß, schon drei schlechte Geschichten bisher, das gab es schon lange nicht mehr. Wieder eine zähe Story ohne konsistente Handlung, durch die man sich über 33 Seiten quälen muss. Einige der Figuren handeln absolut unglaubwürdig, sowohl Daniel Düsentrieb, bei dem am Ende immerhin ein bisschen tiefer gegangen wird, als auch die Damen, die sich hier allesamt komplett klischeehaft verhandeln, aber so lächerlich übertrieben, dass es einfach nur fragwürdig und unlustig ist. Auch die Zeichnungen sind zwischenzeitlich nicht schön anzusehen. Schlecht. D.U.C.K. (Diskussion) 22:19, 14. Okt. 2021 (CEST)

Kunterbunter Budenzauber[Bearbeiten]

I TL 3373-5

Donald kommt von einem weiteren anstrengenden Münzenputztag bei Dagobert zurück und freut sich auf den wohlverdienten Feierabend. Doch Fehlanzeige, denn Dussel ist da! Und er hat mal wieder große Pläne: Dieses Mal soll es groß ins Fernsehgeschäft gehen und Donald soll mitmachen! Und bei Dussel gibt es kein Entkommen…

Mittelmaß Absurde Kurzgeschichte, die mich aber immerhin im Gegensatz zu den vorigen Geschichten hin und wieder zum Grinsen gebracht hat. Mittelmaß. D.U.C.K. (Diskussion) 22:19, 14. Okt. 2021 (CEST)

Aus dem Leben eines Tunichtguts: Eingeseift[Bearbeiten]

I TL 3368-01

Schlecht Unlustiger Einseiter, über den ich keine weiteren Worte verlieren will. D.U.C.K. (Diskussion) 22:19, 14. Okt. 2021 (CEST)

Die Duckcoin-Blase[Bearbeiten]

I TL 3404-6

Dagobert ist durch das dauernde Auf und ab der Wechselkurse der unzähligen verschiedenen Währungen dieser Welt am Verzweifeln. Wäre es nicht möglich, eine Währung zu erschaffen, die allen Wechselkursen widersteht? Nachdem all seine Experten an dieser Aufgabe gescheitert sind, findet Dagobert schließlich selber die Lösung: virtuelles Geld! Duckcoin soll die Kryptowährung heißen und die Finanzwelt revolutionieren. Das scheint auch erst einmal ganz gut zu klappen, doch dann muss Dagobert die ganzen Nachteile einer Kryptowährung kennenlernen…

Mittelmaß Puh, die Bewertung dieser letzten Geschichte fällt mir echt ziemlich schwer. Einerseits reiht sie sich in manchen Sequenzen in ihrer wirren Sinnlosigkeit perfekt an ihre Vorgängerinnen. Andererseits erklärt sie tatsächlich ganz gut, was die Vor- und Nachteile (vor allem aber die Nachteile) einer modernen Kryptowährung sind, von den massiven Kursschwankungen (die sich hier, wie auch in der Realität, mangels wahrem Wert als deutlich stärker herausstellen als bei normalem Geld) bis hin zur Gefahr einer großen Blase, deren Darstellung ganz interessant ist – Fausto Vitaliano schafft hier zumindest einen guten Bildungscomic. Über Mittelmaß kommt das Ganze allerdings trotzdem nicht hinaus. D.U.C.K. (Diskussion) 22:19, 14. Okt. 2021 (CEST)

Fazit[Bearbeiten]

Schlecht LTB 551 ist mit Sicherheit der bisher schlechteste Band 2021, ja, einer der schlechtesten der letzten Jahre. Einzige gute Geschichte, die sich allerdings auch nur aufgrund der guten Atmosphäre gerade so aus dem Mittelmaß retten kann, ist Der Gespensterdudelsack mit gerade einmal zwölf Seiten. Die Titelgeschichte ist vielleicht auch noch ganz interessant, der Rest ist größtenteils völlig wirrer, langweiliger und unlustiger Quatsch, für den ich absolut keine Leseempfehlung aussprechen kann. Hoffen wir, dass das doch recht schöne Cover nicht allzu viele Gelegenheitsleser anlockt, die dann vom Inhalt für immer vom LTB ferngehalten werden. Und hoffen wir vor allem, dass der nächste Band besser wird – in LTB 552 wird der Geburtstag der Panzerknacker gefeiert, hoffentlich gebührlich. D.U.C.K. (Diskussion) 22:19, 14. Okt. 2021 (CEST)