LTB 566: Rezension

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© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB 566 rezensiert. Ist dieser Band einen Kauf wert oder sollte er lieber im Kiosk stehen bleiben? Du weißt es nicht? Dann lies das! Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 566.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 566 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!


Cover[Bearbeiten]

Gut Ich bin etwas hin- und hergerissen zwischen Gut und Mittelmaß. Einerseits gefällt mir das Glänzende und Strahlende am Cover sehr und auch das Motiv ist recht nett. Andererseits ist der Dagobert meiner Meinung nach eher weniger gelungen, besonders der sehr lange Backenbart gefällt mir nicht so gut. Aufgrund der vielen prächtig glänzenden Talermünzen und eines wichtigen Jubiläums reicht es dann doch für ein Gut-. Poco23 (Diskussion) 17:15, 5. Dez. 2022 (CET)

Gut Kein hervorragendes, aber auch kein schlechtes Jubiläums-Cover. Das viele leuchtende Gold gibt einen schönen Glitzereffekt. D.U.C.K. (Diskussion) 14:40, 10. Dez. 2022 (CET)

Dies darf es also sein, das Jubiläum-bejubelnde LTB der Luxusklasse, das mit einer 190-Seiten-starken Superstory das 75. Wiegenfest des reichsten Mannes der Welt gebührend feiert und auch sonst so einiges verspricht. Wann hatten wir das letzte Mal zusammenhängende 190 Seiten? Ja, richtig, in LTB 137 mit der grandiosen Geschichte Das güldene Fass. Das Cover dieses jetzigen Prachtexemplars von LTB ist allerdings weniger befriedigend als der Blick ins Inhaltsverzeichnis. Dagobert sieht zur Stromlinienform verzerrt aus und das in die linke Ecke geklatschte Logo sagt mir überhaupt nicht zu. Na ja. --McDuck (Diskussion) 14:35, 18. Dez. 2022 (CET)

Das Geschäft des Jahrzehnts[Bearbeiten]

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Keine leichten Challenges, die Dagobert sich da aufgehalst hat… (© Egmont Ehapa)

Dagobert begibt sich voller Vorfreude zum Klub der Milliardäre, in dem am Abend der Geschäftsmann des Jahrzehnts gekürt werden soll. In der sicheren Erwartung wie auch in den vorherigen Dekaden als Sieger hervorzugehen, bereitet er seine Dankesrede vor. Doch es kommt ganz anders als gedacht: Nicht Dagobert wird der Geschäftsmann des Jahrzehnts, sondern Zynthia Zyberle mit ihrer Fitness-App Go Digi Fit. Rasend vor Wut behauptet Dagobert, er könne in der Wüste Sand, am Nordpol Eis, auf dem Mars Schokoriegel und Milliardären Kleingeld verkaufen. Mit etwas Nachdruck von Klaas Klever wird diese Aussagen von der Vorsitzenden als eine Lüge gewertet, sodass Dagobert aus dem Klub der Milliardäre geworfen wird. Und es kommt noch schlimmer: Alle seine Geschäftspartner weigern sich, Geschäfte mit jemandem zu machen, der nicht Teil des Klubs ist. Da bleibt nur noch eins, nämlich beweisen, dass seine Aussagen keine Lügen sind.

Gut Die Idee eines Preises für den besten Geschäftsmann des Jahres oder Jahrzehnts ist nicht neu, ebenfalls wie der Rauswurf aus dem Klub der Milliardäre nicht unbekannt ist. Dennoch kriegt Transgaard es hier hin, der Geschichte eine eigene Handlung zu verschaffen. Die absurden Wetten und die kreative Ausführung Dagoberts sind wohlüberlegt und ergeben ein passables Grundgerüst, das die Geschichte stützt. Einige Handlungen aber sind etwas unlogisch und wirken wie Notmaßnahmen, um die Geschichte am Laufen zu halten. Zeichnerisch ist meiner Meinung nach noch viel Luft nach oben – Dagobert ist manchmal etwas verzerrt und die Vorsitzende des Klubs der Milliardäre hat einen schrecklichen Quadratschädel. Der in diesem Band fehlende Dagobert-Einseiter von Transgaard und Ferraris wird von dieser Geschichte mit denselben Künstlern ersetzt.

Eine weitere lustige Idee hatten die beiden Künstler, die sie in ihre Geschichte eingebaut haben. Das ganze letzte Jahr gab es in jedem Band einen Einseiter mit Geschäftsideen von Dagobert. Alle diese Ideen sind in dieser Geschichte im Hintergrund zu entdecken, wenn man sich etwas genauer umschaut. Dies verleiht der Geschichte eine nette Stimmung, da man bereits gesehen Motive wiedererkennt. Kreative Idee, auf die ein ganzes Jahre hingearbeitet wurde! Aufgrund der oben genannten Abzüge vergebe ich ein Gut-. Poco23 (Diskussion) 17:10, 5. Dez. 2022 (CET)

Gut Schöner Abschluss der Einseiter-Reihe Mit Stock, Charme und Zylinder, die uns das ganze Jahr 2022 über begleitet hatte. Wie auch bei den Einseiter gibt es hier die eine oder andere recht gute Idee, vor allem den Schoko-Automaten auf Mars fand ich wirklich witzig, andererseits sind manche Teile der Handlung ein wenig bei den Haaren herbeigezogen und das Ende hat mir ehrlich gesagt nicht gut gefallen. Dennoch eine stabile Eröffnungsgeschichte mit einigen guten Ansätzen. Gut- D.U.C.K. (Diskussion) 14:40, 10. Dez. 2022 (CET)

Mittelmaß Dagoberts genialer Geschäftssinn entfaltet sich hier zur Gänze, wenn der grantige Geizhals seinem Erzrivalen Klever nicht nur ein Schnippchen schlägt und alle unwahrscheinlich anmutenden finanziellen Coups landen kann. Die Grundidee ist natürlich genauso gealtert und ausgefranst wie der Backenbart auf dem LTB-Cover. Die Kühlschränke am Nordpol und der Wind an holländische Windmühlenbesitzer sind seit Jahrzehnten gerne zitierte Geschäfte, die Dagobert bereits getätigt hat, und auch der übliche Knatsch mit Klever, der zu Dagoberts kurzfristigem Rauswurf aus dem Milliardärsklub führt, ist seit gefühlt ewiger Zeit ein Dauerbrenner. Trotz alledem hat die Geschichte auch ihre netten Seiten, etwa die zum Teil kreativen Lösungen Dagoberts, um das zu verkaufen, was er verkaufen soll, und die ständigen Hinweise auf die Einseiterserie dieses Jahrs. Die Probleme und Unglaubwürdigkeiten des Plots (wie kann Dagobert von einer Fitness-App-Produzentin überrundet werden?) wiegen trotzdem schwerer. Mittelmaß+

Nachbemerkung: Warum darf Byron Erickson nicht mehr ran, der hat früher für Egmont einige sehr schöne Geburtstagsgeschichten geliefert?! --McDuck (Diskussion) 14:35, 18. Dez. 2022 (CET)

Gut Dagobert hat ja schon öfters behauptet, er könne Eis am Nordpol und Sand in der Wüste verkaufen. Allerdings wurde dies noch nie gezeigt, weshalb dies zweifelsfrei eine interessante Geschichte ist! Die Zeichnungen sind nicht schlecht, und auch die Story ist gut aufgebaut. Allerdings muss auch dazu gesagt werden, dass es ziemlich unglaubwürdig ist, dass Dagobert, der Geschäftsmann schlechthin, von einer gewöhnlichen App-Produzentin überrundet wird, weshalb man sich eigentlich schon von Anfang an denken könnte, dass jemand an den Zahlen herumgepfuscht hat... trotzdem eine schöne Geschichte und zugleich eine solide Eröffnungsgeschichte. Note: 2- __ReDuck (Diskussion) 21:53, 25. Dez. 2022 (CET)

Kunst am Hund[Bearbeiten]

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Pluto benötigt dringend ein neues Halsband, doch es darf nicht zu teuer sein und muss gut aussehen. Zudem muss es noch zum Hund passen. Keine leichte Aufgabe für Micky, die er jedoch bravourös und originell löst...

Gut Ein recht spaßiger Einseiter, der zeigt, in welch schreckliche Accessoires Hundebesitzer ihre Lieblinge gerne mal stecken. Hat Humor und ist auch von den Zeichnungen her gelungen. Gut! Poco23 (Diskussion) 17:31, 5. Dez. 2022 (CET)

Mittelmaß Einerseits ist diese Einseiter tatsächlich ganz witzig, andererseits will er nicht so richtig zu Micky passen… D.U.C.K. (Diskussion) 14:40, 10. Dez. 2022 (CET)

Ganz netter Einseiter, aber, da kann ich mich voll und ganz anschließen, Micky ist hier ein wenig deplatziert. --McDuck (Diskussion) 14:35, 18. Dez. 2022 (CET)

Mittelmaß Auch ich finde, dass dies nicht Mickys Stil ist, allerdings gefällt mir der Einseiter nicht so gut. Nicht, das ich keinen Sinn für Humor hätte, aber es will mir nicht so richtig gefallen... Note: 3- __ReDuck (Diskussion) 22:07, 25. Dez. 2022 (CET)

Die Legende des ersten Phantomias (Teil 18): Das Gespenst von Notre Duck[Bearbeiten]

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Ein ebenso mysteriöser wie ebenbürtiger Gegner (© Egmont Ehapa)

In der Kathedrale von Notre Duck haust seit einiger Zeit ein Gespenst, vor dem sich die Stadtbevölkerung fürchtet. Indes lesen Lord Quackett und Detta von Duz in der Zeitung von einem Einbruch, bei dem die Smaragdsammlung der Gräfin von Grünstein gestohlen wurde, für den Phantomias in der Zeitung verantwortlich gemacht wird. Und das, obwohl nicht einmal eine seine Visitenkarte hinterlassen wurde. Grund genug für Phantomias und Detta, um der Sache auf den Grund zu gehen und ihr Revier zu sichern. Das Gespenst, das anscheinend in der Kathedrale Notre Duck haust, entkommt den beiden nicht nur, sondern lässt auch noch den 500-karätigen Smaragd aus dem Entenhausener Museum mitgehen. Doch Phantomias und seine Gefährtin sind nicht der Typ Mensch, der schnell aufgibt, also machen sie es dem Gespenst nicht leicht und jagen es durch die Stadt.

Highlight Eine spannende Verfolgungsjagd um und durchs Entenhausener Münster prägt diese Geschichte. Marco Gervasio hat hier eine weitere gelungene Episode seiner Serie geschaffen, die stark Bezug auf Barks' Münstermännchen nimmt. Zu seiner 1964 geschriebenen Geschichte lassen sich viele Parallelen aufweisen, wie die vergleichbar ablaufende Jagd durch das Entenhausener Münster und die Funktion der Orgeln. Außerdem lassen sich natürlich das Münstermännchen und das Phantom von Gervasio vergleichen, die jeweils im Mittelpunkt der Geschichte stehen. Das Entenhausener Münster heißt in dieser Geschichte jedoch wie im englischen Original von Barks Notre Duck – was offensichtlich eine Anspielung auf Notre Dame in Paris sein soll – und wird nicht übersetzt. Interessanterweise taucht auch Lord Quacketts Bruder Henry wieder auf, der in der 15. Episode Der verschollene Bruder von Lord Quackett in Ägypten gefunden wurde.

Die Geschichte lebt von den vermutlich recht bekannten Parallelen zu Barks und dem recht klassischen Aufbaus einer Episode der Legende des Ersten Phantomias. Aber auch die Zeichnungen sind wie gewohnt ein wahrer Genuss. Gervasio schafft es jedes Mal, der Geschichte eine solche Stimmung zu verschaffen, das können nicht viele Künstler. Jedenfalls nicht in dem Ausmaß, wie er es kann. Gervasio arbeitet viel mit Grau- und Schwarztönen, die seine Geschichten sehr düster wirken lassen. Auf 30 Seiten ist das Abenteuer gut ausgearbeitet und hinterlässt keine inhaltlichen Fragen oder Lücken. Alles in allem eine weitere gelungene Episode der Legende des Ersten Phantomias. Highlight! Poco23 (Diskussion) 17:43, 7. Dez. 2022 (CET)

Highlight Ich kenne die Geschichte bereits, doch auch beim wiederholten Lesen macht sie noch immer sehr viel Spaß! Gervasio bettet das Geschehen gekonnt in die Vorlage Das Münstermännchen ein und auch auch die weiteren Anspielungen wie etwa auf Stranger Things (die drei Kinder am Anfang) machen Spaß. Außerdem ist es schön, Johns Bruder Henry mal wieder zu sehen. Über die tollen Atmosphären brauche ich gar nicht erst zu reden. Nur warum das Entenhausener Münster plötzlich als „Kathedrale Notre Duck“ bezeichnet wird, bleibt schleierhaft (wahrscheinlich wussten die Übersetzer einfach nicht, dass es bereits einen deutsche Namen gibt und haben dann einfach die Originalbezeichnung übernommen…). Das ist jedoch nur eine kleine Bemerkung am Rande, unterm Strich ist Das Gespenst von Notre Duck eine weitere sehr gelungene Episode der Legende des ersten Phantomias, in der dieser auch mal endlich auf einen vollkommen ebenbürtigen Gegner trifft! D.U.C.K. (Diskussion) 14:40, 10. Dez. 2022 (CET)

Gut Gervasio trumpft mal wieder ordentlich auf und erfreut das Fanherz mit einer ganzen Latte an Anspielungen auf Barks' Münstermännchen-Mysterium sowie auf Stranger Things, aber natürlich wird auch ein generelles Horrorfilmklischee (die Orgel!) dankbar aufgegriffen. Die Stimmung ist wieder mal perfekt und auch die Zeichnungen verdienen die Gentlemandieb-Eins mit maskiertem Sternchen. Nicht aus den Heldenstiefeln gehauen hat mich allerdings der Plot der Geschichte. Mal ganz abgesehen von der zwielichtigen Moral (hier werden keine Reichen bestohlen, sondern ein Museum und damit die weniger begütete Allgemeinheit) erscheint mir der Grund, warum das Münstermännchen seine Schandtaten begeht, kaum nachvollziehbar. Um das gewisse Problem zu lösen, hätte es wohl drölftausend weitere, wesentlich legalere Wege gegeben. Das Plotbauchweh, das ich bei dieser Geschichte habe, sorgt für den erwartbaren Punkteabzug bei der Bewertung: Gut+ --McDuck (Diskussion) 14:35, 18. Dez. 2022 (CET)

Gut Eine tolle Geschichte, wobei sie der Geschichte Münstermännchen auf Abwegen äußerst ähnlich ist, abgesehen von der Auflösung, da auch hier der "falsche" Phantomias dem "echten" seine Verbrechen in die Schuhe geschoben hat. Auch die Orte der Handlung haben eine gewisse Ähnlichkeit zueinander. Dabei sei erwähnt, dass ich vor allem das Münstermännchen aus LTB 460 meine, da noch niemand diese Geschichte erwähnt hat, wo man ebenfalls Parallelen zu dieser Geschichte ziehen kann. Die düstere Atmosphäre und die tollen Zeichnungen machen die Geschichte noch besser. Allerdings muss man auch sagen, dass der Plot der Geschichte nicht wirklich zum ersten Phantomias passt, denn, wie bereits von einem anderen Rezensenten erwähnt, bestiehlt der erste Phantomias eigentlich die Reichen und nicht Museen.

Da der Plot nicht besonders originell ist und die Geschichte nicht ganz in die Serie passt, muss ich sie leider ein wenig schlechter bewerten, denn wie bereits erwähnt, sie ist jener Geschichte aus LTB 460 sehr ähnlich, was auch dadurch verstärkt wird, dass das Münstermännchen in beiden Geschichten mit Münzen Skulpturen baut. Trotzdem eine schöne Geschichte! Note: 2--- __ReDuck (Diskussion) 18:43, 26. Dez. 2022 (CET)

Weich gebettet[Bearbeiten]

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Goofy auf der Suche nach einem Bett, das weich genug für ihn ist.

Mittelmaß Die Pointe hat man auch schonmal gesehen. D.U.C.K. (Diskussion) 11:11, 11. Dez. 2022 (CET)

Mittelmaß Obwohl ich ein großer Matratzen-Fan bin, reißt mich die Pointe dieses Einseiters leider nicht vom Hocker. Dennoch eine nette Idee und schöne Zeichnung. Mittelmaß+! Poco23 (Diskussion) 21:41, 11. Dez. 2022 (CET)

Ein watteweicher Einseiter, der außer einem Schlafbedürfnis nicht sonderlich viel anregt. --McDuck (Diskussion) 14:35, 18. Dez. 2022 (CET)

Mittelmaß Auch dieser Einseiter vermag nicht wirklich zu überzeugen, vor allem, da er ziemlich vorhersehbar ist... Note: 3--- __ReDuck (Diskussion) 22:08, 25. Dez. 2022 (CET)

Das Spiel des Schicksals[Bearbeiten]

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Ein Dagobert am Boden… (© Egmont Ehapa)
…doch seinen Kampfgeist kann ihm keiner stehlen! (© Egmont Ehapa)

Die Geschichte setzt direkt am Ende des Romano-Scarpa-Klassikers Die Linsen aus Babylonien an. Aufgrund eines schwer gescheiterten Geschäfts mit Linsen aus Babylonien hatte Dagobert dort sein gesamtes Vermögen an die Panzerknacker verloren – doch während er verarmt und eingesperrt im obersten Stockwerk eines Hochhauses einschläft, bläst ein Windstoß einen Samen in einen Topf und eine Linse sprießt. Scarpas Ende suggeriert also, dass Dagobert sien Vermögen doch recht schnell zurückbekommt. Fabio Celoni geht nun andere Wege, denn in Das Spiel des Schicksals sieht ein Panzerknacker die sprießende Linse rechtzeitig und entfernt sie, bevor Dagobert sie sehen und sein Geld einfordern kann.

Der hat nun also mit seiner neuen Situation zu kämpfen und schwebt in düsteren Gedanken, als auch noch der Geist seines Schicksals erscheint, der ihn runtermacht und behauptet, er sei nur noch ein Schatten seiner selbst, seiner Vergangenheit und seinen Erinnerungen nicht würdig und deswegen droht, diese Dagobert zu stehlen. Das kann Dagobert natürlich nicht auf sich sitzen lassen und so fordert er den Geist heraus: Er will es schaffen, alles zurückzuholen, was ihm gehört hat. Der Geist nimmt an und stellt die Bedingungen. Dagobert soll komplett von null beginnen und innerhalb eines Monats sein gesamtes ehemaliges Vermögen zurückerlangen. Gelingt es ihm nicht, so gehören alle Erinnerungen Dagoberts dem Geist. Dagobert hat keine wirkliche Wahl und nimmt an. So beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, in dem der ehemalige reichste Mann mit seinen Neffen die verschiedensten Ecken der Welt und darüber hinaus besucht, in einer endlosen Hatz, sein Vermögen wiederherzustellen und seine Erinnerungen zu retten…

Highlight An diese Geschichte durfte man sehr hohe Erwartungen haben. Tatsächlich handelt es sich nicht nur um die längste Geschichte im LTB seit gut 400 Bänden, sondern auch um die Fortsetzung eines der größten Meisterwerke der italienischen Disney-Comicgeschichte, das man übrigens nicht zwingend gelesen haben muss, um die Geschichte zu verstehen. Gleich zu Beginn kann man sagen, dass Fabio Celoni nicht enttäuscht. Mit Das Spiel des Schicksals (übrigens sein Debüt als Autor bei Disney) schafft er meiner Meinung nach eine der interessantesten Geschichten der letzten Jahre. Auf 190 Seiten werden unfassbar viele Themen behandelt, von einer beeindruckenden Diversität und auch von einer für Disney-Comics sonst doch eher untypischen Reife, Ernsthaftigkeit und vor allem Direktheit. So eine philosophische und psychologische Geschichte habe ich lange nicht mehr gelesen. Auch die Charakterisierung Dagoberts gefällt mir gut (auch wenn manche Autoren die Figur schon komplexer und weniger holzhammerartig geformt haben), das Ende ist in der Hinsicht einfach nur toll.

Interessante Völker… (© Egmont Ehapa)
…der verschiedensten Art! (© Egmont Ehapa)

Doch die Geschichte lebt nicht nur von ihrer Tiefe, sondern ist allgemein sehr gut geschrieben. Die verschiedenen Abenteuer in der ganzen Welt sind extrem interessant, genau wie die Völker, die Dagobert besucht, und bei denen Celoni es sich nicht einfach einfach gemacht und sich bei Barks bedient hat, sondern die allesamt völlig neu und aufregend sind. Dennoch vergisst der Autor nicht seine Vorbilder: Abgesehen von den natürlich zahlreichen Anspielungen auf Scarpas Die Linsen aus Babylonien gibt es auch hin und wieder kleine Hinweise auf die Werke Carl Barks' und Don Rosas. Und doch verfängt er sich nie im Zitieren alter Werke, sondern bleibt immer auf eigenen Wegen. Tatsächlich gibt es an dieser Geschichte erzählerisch nicht sehr viel zu bemängeln. Trotz ihrer unfassbaren Länge bleibt Das Spiel des Schicksals immer interessant, immer spannend. Einziges Manko ist vielleicht, dass viele der Reisen auf den ersten Blick nicht besonders viel zu Dagoberts Mission beitragen – insgesamt gibt es beim ersten Lesen hin und wieder etwas verwirrende Momente, das Ende wiederum hat mich sehr überzeugt und beantwortet auch die eine oder andere offene Frage.

Bleiben noch die Zeichnungen. Vor allem in den letzten Jahren hatte sich Celoni mit Werken wie der Gothic-Trilogie (Graf Phantula aus LTB 434, Lo strano caso del Dottor Ratkyll e di Mister Hyde und Duckenstein von Mary Shelduck aus LTB 512) einen Namen gemacht als Zeichner der düsteren und dichten Atmosphären. Diesem Namen wird er hier nun gerecht, beschränkt sich allerdings nicht nur auf das Zeichnen beängstigender Szenen, sondern bietet dem Leser eine Vielzahl an Stimmungswechseln, die noch durch die sehr schöne Farbgebung unterstützt werden.

Abschließend kann ich nur wiederholen, dass es sich zweifelsfrei um eine der interessantesten und für mich auch besten Geschichten der letzten Jahre handelt. Man kann sich darüber streiten, ob eine Fortsetzung der Linsen aus Babylonien wirklich nötig ist, gut ist sie auf jeden Fall. Ein monumentales Werk, das mit Sicherheit nicht so bald in Vergessenheit geraten wird und das man gerne nochmal liest. Highlight D.U.C.K. (Diskussion) 11:11, 11. Dez. 2022 (CET)

Highlight Fabio Celoni, der in den letzten Jahren nicht häufig im Lustigen Taschenbuch vertreten war, setzt mit dieser Geschichte ein eindeutiges Zeichen. Er schreibt und zeichnet eine 190-seitige Geschichte, die auch noch eine Fortsetzung zu Romano Scarpas Die Linsen aus Babylonien sein soll. Die Geschichte gelingt nicht nur sehr gut, sie wird uns allen sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben. Eine so lange Geschichte gab es seit Ewigkeiten nicht mehr. Celoni hat hier bewiesen, dass er nicht nur fantastisch zeichnen, sondern auch spannende Geschichten schreiben kann. Natürlich hat man recht hohe Erwartungen an eine so lange Geschichte, diese werden jedoch gänzlich erfüllt. Das schafft nicht jeder Künstler.

Celoni beginnt die Geschichte mit einem einleitenden Prolog, der mit 22 Seiten recht lang ist, aber im Verhältnis zur Länge der Geschichte steht. Es gelingt ihm gut, den Leser auf die kommenden Seiten vorzubereiten, selbst wenn man Die Linsen aus Babylonien nicht gelesen hat. Somit wird gezeigt, dass die Geschichte gut auch als alleinstehende Story durchgehen kann. Der Hauptteil der Geschichte wird unterteilt in vier verschiedene Kapitel, die jeweils ein Abenteuer erzählen. Hierfür reisen Dagobert und Co. in verschiedenste Welten, in denen Dagobert sein gutes Herz beweisen kann. Als Sippe und Expeditionsgruppe halten die Ducks gut zusammen und treffen auf ihren Reisen auf sehr unterschiedliche Völker. Der Schluss ist überzeugend gestaltet und beendet das spannende Abenteuer auf gutem Wege.

Wie eben erwähnt treffen die Ducks auf ihren Reisen auf sehr verschiedene Völker. Dies erinnert stark an Barks' Abenteuer, in denen Dagobert und seine Neffen eine Vielzahl von Völkern entdeckt haben wie beispielsweise die Kullern. Gleich vier Völker werden in den vier Kapiteln besucht und alle hatten etwas für sich. Damit wird deutlich, dass es sich um eine Anspielung auf Barks handelt. Dennoch sind alle Kreaturen keine Kopien von Barks – Celoni hat vier grundverschiedene Völker erschaffen, die sich noch zudem von Barks' Ideen unterscheiden.

Interessanterweise kommen in der ganzen Geschichte nur wenige Figuren vor, was bei so langen Storys eher unüblich ist. Neben den Ducks finden die Panzerknacker, Baptist und Daniel Düsentrieb ihren Platz. Ansonsten haben die oben genannten Völker eine zentrale Rolle in dieser Geschichte. Dennoch wird die Geschichte nicht langweilig, denn die Charaktere haben alle ihre eigenen und wichtigen Funktionen, zudem ist die Handlung gut ausgearbeitet, sodass ein solides Grundgerüst entsteht. Auch dies ist nicht gerade einfach, da man bei so wenigen vorkommenden Figuren sich wiederholende Handlungen riskiert – dem war aber nicht so. Ebenfalls ist es interessant, dass die Panzerknacker eine sehr wichtige Rolle spielen und trotzdem nur vereinzelt vorkommen. Die Bedrohung durch die Brüder ist dennoch vorherrschend, was die Handlung in ihrer Spannung verstärkt.

Ob eine Fortsetzung von den Linsen aus Babylon wirklich nötig gewesen ist, darüber kann man diskutieren. Scarpas Geschichte erschien im Jahr 1981 im LTB 74 und wurde bereits 1960 von ihm geschrieben. Eine Fortsetzung, die erst 62 Jahre später geschrieben wird, ist keine echte Fortsetzung, zumal beide Geschichten zum selben Zeitpunkt spielen. Aber sicher ist: Die Geschichte ist, ob Fortsetzung oder alleinstehende Geschichte, ein sehr gelungenes Werk, das einiges der letzten Jahre in den Schatten stellt.

Zeichnerisch fällt Celoni besonders durch die düstere Atmosphäre in seinen Geschichten auf. Die Zeichnungen sind sehr detailreich und haben ausgeschmückte Hintergründe, alles wirkt wohlüberlegt. Celonis Stil wirkt auf mich sehr schwungvoll, ähnlich wie bei Mottura haben die Zeichnungen eine gewisse Rundung. Die besondere Farbgebung der Geschichte ist ein fundamentaler Teil der Stimmung und sorgt maßgebend für die vorherrschende Spannung.

Abschließend kann ich sagen, dass wir es hier mit einer sehr interessanten und gelungenen Geschichte zu tun haben, die Potenzial zum Klassiker hat. Jedenfalls sollte man sie gelesen haben. Empfehlen tue ich es jedem, der gerne Comics liest. Empfehlen würde ich ebenfalls, vor dem Lesen noch die Linsen aus Babylonien zu lesen, dann ist man vollkommen im Geschehen drin. Aber auch ohne ist die Geschichte verständlich und absolut lesenswert. Also: Schnappt euch eine Decke, einen Kakao und das LTB 566 um diese Geschichte zu lesen. Highlight! Poco23 (Diskussion) 12:52, 16. Dez. 2022 (CET)

Highlight Nach diesem geschilderten Feuerwerk der Vortrefflichkeiten, die meine beiden Vorrezenserpel an den duckipedianischen Nachthimmel gezaubert haben, begebe ich mich doch etwas stärker in die Rolle des Mäkelonkels. Nicht, weil ich die Geschichte schlecht fand, sondern weil ich es langweilig finde, ins gleiche Horn zu stoßen (und es meine Lobpreisungen in dem Fall gar nicht mehr bräuchte, um jedem Fan Herzklopfen zu bereiten). Ein Highlight? Das ist diese Geschichte sicherlich! Ein Meisterwerk? Nun ja. Die beste Geschichte der vergangenen Jahre oder sogar Jahrzehnte? Ganz sicher nicht!

An die schon geschilderten Vorzüge kann ich mich gutenteils bedenkenlos anschließen. Celoni serviert eine sehr interessante Geschichte mit unglaublich stimmigen Zeichnungen, ein seinesgleichen suchendes Mammutwerk, vier erfundene Zivilisationen, aber … großes ABER …

Celoni wollte Dagobert in eine existenzielle Krise hineinstoßen, um zu erforschen, wie der dann nicht mehr so rüstige Greis auf unerwartete Herausforderungen reagieren würde, diesen dann durch die halbe Welt schicken, um eine Barks-Hommage der Extraklasse zu schaffen. Soweit so gut, ganz erfolgreich gelungen. Dass die Barks-Hommage nicht ohne einen Dickens'schen Geist auskommen kann, der Dagobert schreckt, passt gut zu Celonis etwas mystischeren Geschichten (wenn auch nicht zu Barks, der übernatürliche Phänomene fast immer rational erklärt hat). Und genauso wenig zu Scarpa, der ebenfalls kein großes Interesse an unaufgeklärt übernatürlichem Brimborium hatte. Noch etwas problematischer finde ich allerdings, dass Celoni die existenzielle Krise an Scarpas babylonischen Linsen anknüpft und sich damit anschickt, eine Fortsetzung zum Klassiker zu schreiben. Hätte es diese Fortsetzung gebraucht? Darüber lässt sich wirklich streiten. Hat Celoni eine gute Fortsetzung geschrieben? Meines Erachtens nicht.

Dazu gehört, dass Dagobert mit modernster Technik der Gegenwart agiert, was einfach nicht so ganz zur Stimmung bei Scarpa passt. Die Linsen und die ursprüngliche Herausforderung durch die Panzerknacker spielen, wenn man mal ehrlich ist, im größten Teil der Geschichte keine besonders wichtige Rolle, dafür drängt sich da der Geist hinein. Die Knacker sind nicht gewievt wie bei Scarpa, sonders genauso dummdoof und faul wie anderen Geschichten. Die Auflösung, bevor noch der Geist zum letzten Mal erscheint, ist dafür selten billig und wurde mit keinem Fitzelchen vorher vorbereitet, ja, nachdem Dagobert nur einige Schätze gefunden hat und sich nicht ein eigenes Finanzimperium erarbeitet hat, ist es mir auch zu unlogisch, woher er seine Finanzmittel plötzlich hernehmen kann. Zu guter Letzt empfand ich die Charakterisierung Dagoberts, besonders aber seinen Monolog, als viel zu holzhammerhaft eingedroschen und unstimmig. Dagobert mutiert hier zum gütigsten Opa, den man sich wünschen kann. Wo ist da die harte Schale auf dem weichen Kern? Perdu.

So. Diese Kritik musste sein. Trotz allem bleibt aber auch für mich der Eindruck einer wunderbaren Geschichte hängen, die es mehr als wert ist, gelesen zu werden. Und solang sie für sich selbst stehen gelassen wird und nicht verkrampft der Bezug zu Scarpa gesucht werden muss, verdient sie die Endbewertung Highlight- in jedem Fall! --McDuck (Diskussion) 14:35, 18. Dez. 2022 (CET)

Highlight Dieses enorme Werk ist eines der besten der letzten Jahre! Die Idee, dass Dagobert sein eigenes Schicksal bekämpfen muss, kommt richtig gut an! Allerdings muss auch erwähnt werden, dass es nicht ganz an die Linsen aus Babylon anfügt, da Dagobert in dieser Geschichte ja die Linse noch gesehen hat. Aber hätte Celoni hier die Tatsachen nicht ein bisschen verdreht, wäre dieses Meisterwerk nie zustande gekommen. Dennoch ist es ein bisschen irritierend.

Ebenfalls verwirrend ist die Tatsache, wie niedergeschlagen Dagobert war, nachdem er seine letzten Linsen dem Weltraumgemüse gegeben hat, und später dann gesagt hat, er habe die Linse nicht gebraucht, da das einfach nicht zusammenpasst. Dass Dagobert diese Reisen gebraucht hat, um an finanzielle Mittel zu kommen, ist verständlich, doch weshalb macht er bei der letzten so ein Drama, wenn er sowieso schon fast sein ganzen Imperium zurückgekauft hatte? Damit hatte er die Wette eigentlich schon fast gewonnen.

Dennoch sind die Abenteuer großartig gestaltet und illustriert, und dass Dagobert trotz seiner Not so großzügig sein kann, erweckt eine gewisse Sympathie für den sonst eher geizigen Geschäftsmann. Außerdem möchte ich noch hervorheben, dass es mir sehr gut gefallen hat, wie Dagobert zum Schluss noch mal demonstriert hat, dass er es nicht dem Missgeschick des Panzerknackers zu verdanken hat, dass er schlussendlich doch noch sein Vermögen zurückbekommen hat, sondern seinem eisernen Willen, seiner Ausdauer und seinem Können in Geschäftssachen. Aber wie bereits gesagt, es passt nicht wirklich zu dem Drama, dass er auf dem Schiff der Weltraumalgen veranstaltet hat...

Generell frage ich mich, ob es nötig gewesen wäre, eine Fortsetzung zu den Linsen aus Babylon zu machen: Die Stile der Geschichten sind in Story und Zeichnungen derart verschieden, dass man, abgesehen vom Inhalt, überhaupt nichts finden kann, was die beiden Geschichten verbindet. Die Idee ist zwar einerseits ganz nett, aber leider hat die Verbindung der beiden Geschichten nicht so gut geklappt wie erhofft. Während die Linsen aus Babylon Dagobert eher überstürzt handeln lassen, hat diese Geschichte eine sehr tiefsinnige und überlegte Handlung, auch Dagobert überlegt es sich mehrmals, bevor er irgendjemandem zusagt. Teils sehr dramatisch, kommt sie jedoch gut an!

Im Gesamten handelt es sich um eine wirklich tolle Geschichte, die man nur empfehlen kann, denn schon lange gab es keine so tolle und zugleich umfangreiche Geschichte mehr! Note: 1++ __ReDuck (Diskussion) 21:47, 25. Dez. 2022 (CET)

Fazit[Bearbeiten]

Highlight Ich glaube, das ist das erste Mal, dass ich einen Band als durchweg empfehlenswert bezeichne. Aber hier ist die Sache ziemlich eindeutig: Von den drei richtigen Geschichten in diesem Band ist die Eröffnungsgeschichte stabil, die Legende des ersten Phantomias ist richtig gut und die dritte ist eines der besten Werke der letzten Jahre, das keinem Leser entgehen sollte! Ein fulminanter Abschluss des Jahres 2022, den ich jedem nur ans Herz legen kann. Ein starker Höhepunkt auch einer in den letzten Ausgaben stetig nach oben zeigenden Qualitätskurve – hoffen wir, dass der Band in Zukunft nicht einsame Spitze bleiben wird. D.U.C.K. (Diskussion) 11:43, 11. Dez. 2022 (CET)

Highlight Auch ich kann hier eine ungehemmte Leseempfehlung aussprechen – es lohnt sich! Eine fantastische und aufgrund ihrer Länge sehr besondere Geschichte, die Weiterführung der Legende des Ersten Phantomias und eine gute Eröffnungsgeschichte prägen diesen Band. Die beiden Einseiter sind mehr oder weniger lustig, fallen aber nicht ins Gewicht. Ich denke, wir haben hier eine gelungen letzte Ausgabe des Jahres 2022, die auf einen guten Start ins Jahr 2023 hoffen lässt. Dagoberts 75. Geburtstag wird würdig gefeiert – es spricht also kaum etwas dagegen, diesen Band zu lesen. Ich bin gespannt auf die nächste Ausgabe, LTB 567. Poco23 (Diskussion) 12:58, 16. Dez. 2022 (CET)

Gut / Highlight Eine tolles LTB, wobei die "richtigen" Geschichten allesamt lesenswert sind. Mit Das Spiel des Schicksals wurde eine fantastische Geschichte geschaffen, und schon allein wegen dieser lohnt es sich, den Band zu lesen. Ich bin ein wenig zwiegespalten bezüglich der Bewertung des gesamten LTBs, da einerseits der Koloss in dem Band den größten Platz einnimmt, andererseits auch die anderen Geschichten ins Gewicht fallen, denn sie bilden immerhin 64 Seiten des LTBs. Auf jeden Fall kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass überhaupt nichts dagegen spricht, den Band zu lesen, und ich hoffe, dass ich dies auch vom nächsten Band behaupten werde können! __ReDuck (Diskussion) 18:49, 26. Dez. 2022 (CET)