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Tarzan

Aus Duckipedia
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Filmplakat zu Tarzan(© Disney)
Tarzan ist das 37. offizielle Walt Disney Meisterwerk, das 1999 auf den internationalen Leinwänden debütierte. Der Film basiert auf dem englischen Roman "Tarzan of the Apes" von Edgar Rice Burroughs. Kinostart in den USA war am 18. Juni 1999, in Deutschland am 4. November.

Inhalt[Bearbeiten]

Ein schiffbrüchiges Ehepaar strandet mit ihrem Baby auf einer menschenleeren Insel und bauen sich dort ein gemütliches Baumhaus. Wenig später werden die beiden von der blutrünstigen Raubkatze Sabor getötet. Allein das Baby überlebt und macht mit seinen Schreien das Gorillaweibchen Kala auf sich aufmerksam, das ihr Junges auch durch Sabor verloren hat. Sie trennt sich von ihrer Gruppe und folgt dem Weinen in das Baumhaus, wo das Baby noch in seiner Wiege liegt. Aber auch Sabor wartet noch im Haus und Kala kann das Kind gerade noch vor ihr retten.

Zufrieden kehrt sie zu den anderen Gorillas zurück. Ihr Gefährte Kertchak, der Anführer der Gorillas, verachtet das Baby, dass seinen getöteten Sohn niemals ersetzen könnte, und verlangt von Kala, es zurückzubringen. Schließlich überredet Kala ihn doch noch, den Kleinen in die Gruppe aufzunehmen, und nennt ihn Tarzan.

Mit der Zeit wächst Tarzan zu einem quirligen Jungen heran und findet im Gorillamädchen Terkina (Terk) eine Freundin. Allerdings wollen die anderen Gorillakinder nicht mit ihm spielen und nennen ihn verächtlich einen "nackten Affen". Terk lügt Tarzan vor, dass er nur mit ihnen spielen dürfe, wenn er ihnen ein Elefantenhaar brächte.

Kurz entschlossen springt Tarzan von einer Klippe hinunter in den Fluss und schwimmt auf eine Gruppe Elefanten zu, die im Wasser stehnen. Nur das Elefantenkind Tantor schleicht am Ufer herum, weil es Angst vor Bakterien und Keimen im Wasser hat. Als es sich doch entschließen kann, seine Füße ins Wasser zu tauchen, sieht es Tarzan heranschwimmen und hält ihn für einen Piranha. Tantor warnt seine Verwandten. Während diese sich streiten, ob es in Afrika überhaupt Piranhas gäbe, reißt Tarzan einem von ihnen ein Schwanzhaar aus. Dieser Elefant schreit erschrocken auf und wirft Tarzan in die Höhe. Als er wieder im Wasser landet, flüchten die Elefanten vor dem unbekannten Wesen und trampeln dabei fast die Gorillas nieder.

Kertchak ist wütend über den Vorfall, aber Terk ist überwältigt von Tarzans Erfolg, als er ihr das Haar zeigt. Kala versucht ihrem Sohn gut zuzureden und erklärt, dass sie doch nicht so verschieden sind. Denn sie haben beide zwei Augen, eine Nase, zwei Ohren und zwei Hände. Tarzan ist nicht überzeugt, denn er legt seine Hände auf Kalas und merkt, dass sie völlig anders aussehen. Aber, so ergänzt Kala, sie haben beide ein Herz, das klopft, und das ist die wichtigste Gemeinsamkeit. Nun beschließt Tarzan, der allerbeste Gorilla zu werden. Von diesem Tag an sind er und Terk auch mit Tantor gut befreundet.

Die Jahre vergehen und Tarzan wächst zu einem jungen Mann heran. Er klettert wie seine Gorillafamilie, schleicht sich an, schießt mit dem Speer und gebraucht seinen Verstand, um seinen Freunden zu helfen. Trotzdem bedrückt es ihn, dass er so anders ist. Kala bringt es nicht übers Herz, ihm von seiner Herkunft zu erzählen.

Eines Tages taucht Sabor bei den Gorillas auf und Kertchak muss seine Familie verteidigen. Aber er ist dem Raubtier nicht gewachsen und Tarzan kommt mit dem Speer zu Hilfe. Nach einem harten Kampf tötet er Sabor und legt sie Kertchak vor die Füße in der Hoffnung, jetzt endlich Anerkennung von ihm zu erhalten. Aber in diesem Moment hören die Gorillas einen unbekannten Knall in der Ferne und verziehen sich. Nur Tarzan macht sich auf, um die Ursache des Geräusches zu finden.

Er schleicht durch den Dschungel und findet Patronenhülsen auf dem Boden, kann aber mit diesen Fremden Gegenständen nichts anfangen. Und plötzlich beobachtet er aus seinem Versteck, wie ein Mann aus dem Gebüsch tritt. Ihm folgen ein weiterer Mann und eine Frau. Tarzan ist verwirrt, denn zum ersten Mal in seinem Leben sieht er Geschöpfe, die ihm ähnlich sehen. Es sind Professor Porter, seine Tochter Jane und der Jäger Clayton, die auf die Insel gekommen sind, um Gorillas zu erforschen. Tarzan wird Zeuge ihrer Freude, als sie ein verlassenes Gorillanest entdecken.

Während die Männer ein Stück vorrangehen, schaut Jane einem kleinen Äffchen zu, das ihr vor die Füße läuft. Sie zückt ihren Zeichenblock und bringt den Kleinen mit wenigen Strichen zu Papier. Doch als sie dem Äffchen die Zeichnung präsentiert, klaut es sie. Jane entreißt ihm das Papier und der Affe beginnt herzzereißend zu weinen. Kurz darauf steht eine wütende Affenherde hinter Jane, die ihren Kollegen verteidigen wollen. Jane flüchtet und wird von Tarzan gerettet, der sie ungefragt packt und auf einen hohen Baumast befördert.

Empört stößt Jane den unbekannten Mann von sich, der es mit der Intimdistanz nicht so genau nimmt und ihr sogar unter den Rock schauen will. Tarzan ergreift ihre Hand und zieht den Handschuh ab. Dann legt er seine Hand an ihre und erkennt, dass sie gleich aussehen. Während einer ziemlich primitiven Kommunikation bringen sie sich gegenseitig ihre Vornamen bei. Plötzlich hören sie wieder den Knall, den Claytons Gewähr verursacht. Jane bittet Tarzan, sie zurück zum Lager zu befördern.

In der Zwischenzeit haben Tantor, Terk und einige andere junge Gorillas, die auf der Suche nach Tarzan waren, das Lager gefunden und zerstören es nach Lust und Laune, bis Tarzan, Jane, Prof. Porter und Clayton fast zeitgleich dort eintreffen. Die Gorillas nehmen Tarzan wieder mit und Kertchak hält der ganzen Gruppe eine Predigt darüber, wie gefährlich die Eindringlinge sind und das man sich ihnen nicht nähern darf. Tarzan ist wütend auf Kertchak und auf seine Mutter, die ihm nie gesagt hat, dass es mehrere Wesen wie ihn gibt.

Noch am nächsten Tag erzählt Jane hingerissen von dem Affenmenschen und zeichnet ihn. Vor allem ist sie von seinen Augen fasziniert. Clayton will von dem Gesäusel nichts hören. Doch plötzlich steht Tarzan in natura im Lager, denn er konnte einfach nicht auf Kertchaks Anordnungen hören. Clayton will ihn sofort erschießen, doch Jane kann ihn gerade noch davon abhalten. Sie erklärt den Männer, dass der Affenmensch sie zu den Gorillas führen könnte. Da horcht der Jäger auf, denn sein geheimes Ziel ist es, alle Gorillas zu fangen und nach England zu transportieren, wo er sie teuer verkaufen kann.

Tarzan kommt nun immer wieder in das Lager, übt die menschliche Sprache und das Lesen mit Jane, lässt sich vom Professor die Welt erklären und zeigt seinerseits Jane, wie man sich auf Lianen durch den Dschungel schwingt. Terk und Tantor sind enttäuscht, denn sie sehen ihren Freund kaum noch. Eines Tages wagt Jane den Versuch und fragt Tarzan, ob er sie zu den Gorillas führen kann. Aber dieser denkt an Kertchak und lehnt ab.

Anderentags pflückt Tarzan einen Strauß Blumen für Jane. Doch als er zum Lager kommt, sieht er eine Truppe Männer, die die Zelte abmontieren und alles auf ein Schiff laden. Jane und ihr Vater müssen wieder nach Hause fahren, denn ihre Reise ist vorbei. Clayton fasst einen hinterhältigen Plan: Er erzählt Tarzan, der sich mittlerweile in Jane verliebt hat, dass sie hierbleiben würde, wenn sie Gorillas zu Gesicht bekäme. Damit überredet er den Affenmenschen, sie zum Versteck der Gorillas zu führen.

Nach langem Zureden erklärt sich Terk bereit, ein Kleid von Jane anzuziehen und sich so von Kertchak durch den Dschungel jagen zu lassen. So kann Tarzan ungehindert Jane, Prof. Porter und Clayton zu den Gorillas bringen.

Kurz darauf treffen die vier auf Kala und sie weicht in Schock zurück um sehen zu müssen, dass Tarzan sich Kertchak's Befehlen wiedersetzt hat. Aber durch die Mithilfe von Jane und Prof. Porter können die Gorialls doch noch von ihren guten Absichten überzeugt werden. Während Clayton die Position des Gorillanestes markiert, nur um anschließend mit den Goriallas über sein Gewehr und Karte kämpfen muss und der Professor entlaust wird, bringt Tarzan Jane die Gorillasprache bei. Dabei sagt sie etwas, worüber sich die Gorillas tierisch freuen und nach Tarzan's Erklärung hätte sie gerade eben gesagt, dass sie bei Tarzan bleiben wird. SAls sie versucht Tarzan zu erzählen, dass sie nicht bleiben kann, tauchen plötzlich Terk und Tantor auf, Kertchak dicht hinter ihnen. Kaum das er sieht, dass Tarzan sie alle verraten hat und Clayton sich sein Gewehr wiederbeschafft hat und auf den Dieb ziehlt, geht dieser auf Clayton los und wird von Tarzan gestoppt. In einem harten Hängeringen, gelingt Jane und den anderen die Flucht und Tarzan Kertchak zu besiegen. Jedoch als er Kertchak um Luft ringen zusieht, erkennt er, dass er sie nicht nur verraten, sondern auch genauso ein Mensch geworden ist, wie Clayton. Voller Verzweiflung rennt er davon und denkt über seine Taten nach. Kala taucht dann auf und bringt Tarzan zu eben jenem Elternhaus, in dem er einst als Baby gelebt hat. Kala erklärt ihm, das er sich bald entscheiden muss, ob er bei den Gorillas bleibt, oder sich stattdessen den Menschen anschließt. Nach langer Überlegung, zieht Tarzan einen Anzug an, was seine Entscheidung deutlich macht: Er will in die Welt der Menschen gehen, damit er mit Jane zusammensein kann. Am nächsten Tag trifft er sich mit Jane und den anderen, bereit zur Abreise. Doch die drei geraten in einen Hinterhalt von Clayton und werden eingesperrt, nicht jedoch ohne das Tarzan mit einem gewaltigem Schrei seine Freunde Terk und Tantor warnt, die gerade in den Dschungel zurückkehren wollten, nachdem sie traurig dessen Abreise mitansehen mussten. Am Anfang will Terk sich nicht für Tarzan einsetzen, nachdem was er getan hat, aber dank Tantors "Überredungskunst" gelingt es ihm auch sie zu überzeugen zu helfen. Nach einer gewagten Befreiungsaktion, will Tarzan seine Schuld wieder reinwaschen und Clayton aufhalten, der gerade die Gorialls eingesperrt hat und sie nun zurück aufs Schiff bringen will. Als Claytons Männer auch Kertchak in der Zange haben, will Clayton ihn erschießen. Doch zu dessem Glück erscheint Tarzan gerade noch rechtzeitig und bringt gleich die Tiere des ganzen Dschungels als Verstärkung mit. Diese können letzendlich die Gorillas befreien und Claytons Männer außer Gefecht setzen. Clayton aber will Tarzan töten, der für dieses Chaos verantwortlich war. Kertchak eilt ihm zur Hilfe, wird dann aber ebenfalls durch einen Schuss verwundet.Tarzan und Clayton bekämpfen sich daraufhin in den oberen Gefilden des Dschungels, wobei es letztenendes Tarzan gelingt, Claytons Gewehr zu entwenden und richtet es gegen ihn. Auf Claytons Provokation hin, er solle ihn doch erschießen, meint Tarzan nur, dass er ein Mann sei und verschont ihn, in dem er stattdessen dessen Gewehr zerbricht. Clayton zieht daraufhin ein Schwert und verfehlt Tarzan um Haaresbreite. Beide landen in einem Meer von Lianen und Tarzan geling es Clayton mit Lianen zu fesseln. Dieser in seiner Rage schlägt eine Liane nach der anderen ab, ohne zu bemerken, wie sich eine Liane, die um seine Kehle gefesselt ist, sich immer enger um seinen Hals schnürt. Tarzan bemerkt dies und versucht Clayton zu warnen, doch dieser hört nicht auf ihn und trennt sich in seiner Wut von noch mehr Lianen, bis er keinen Halt mehr findet erhängt sich letzendlich selbst.

(Fortsetzung folgt)

Fehler im Film[Bearbeiten]

  • Während Kala für Tarzan singt, sind Lemuren im Urwald zu sehen. Aber die gibt es nur auf Madagaskar.
  • Nach Tarzans Kampf mit Sabor sind plötzlich die Wunden verschwunden, die sie ihm zugefügt hat.
  • Als Terk im Lager auf der Schreibmaschine tippt, bewegt sich die Rolle in die falsche Richtung.
  • Professor Porter verspricht Tarzan, dass er Charles Darwin und Ruyard Kipling kennen lernen wird. Aber Kipling war noch im Todesjahr von Darwin (1882) unbekannt, weil noch keines seiner Bücher erschienen war.


Wissenswertes[Bearbeiten]

  • Als der Zeichner Glen Keane, zuständig für Tarzan, eines Abends die Füße seiner Frau massierte, stellte er fest, dass Tarzans Füße genau so aussehen müssten. Er gab ihr also einen Bleistift und entdeckte, dass sie in der Lage war, ihn mit dem Fuß wie mit einer Faust festzuhalten. Glen Keane machte ein paar Fotos der Füße und nahm sie mit zur Arbeit. Er schloss aus diesem Erlebnis, dass er die Füße von Tarzan ebenso wie seine Hände nach Lianen und ähnlichem greifen lassen konnte.
  • Für die Frisur von Tarzan standen die angesagte Dreadlocks Modell. Die Zeichner fanden, dass eine Kurzhaarfrisur á la Johnny Weissmüller nicht zu einem Menschen passt, der bei Affen groß wird und keine Schere zur Hand hat.
  • Für diesen Film wurde erstmals das neue Computerprogramm "Deep Canvas" verwendet.
  • Im Lager der Porters steht ein Teeservice mit der gleichen Bemalung wie Madame Potine und Tassilo in Die Schöne und das Biest.
  • Als Tarzan Jane und ihren Vater zu den Gorillas bringt und diese ihn hochheben, fällt ihm einiges aus den Taschen. Unter anderem auch ein kleines Stofftier, welches genau wie der Hund "Kleiner Bruder" aus Mulan aussieht.
  • Als Jane, der Professor und Tarzan auf dem Schiff gefangen werden, beißt Jane einem Mann in die Hand. Dieser ist kein geringerer als der Chief Animator Glen Keane, der sich selbst in diesen Film gezeichnet hat.
  • Phil Collins sang alle Songs des Films in der englischen, italienischen, deutschen, französischen und spanischen Version selbst, obwohl er neben seiner englischen Muttersprache nur noch etwas Französisch spricht.

Songs[Bearbeiten]

  • "Zwei Welten eine Familie" ("Two Worlds One Family")
  • "Dir gehört mein Herz" ("You'll Be In My Heart")
  • "Son Of Man" ("So ein Mann")
  • "Krach im Lager" ("Trashin' The Camp")
  • "Strangers Like Me" ("Fremde wie ich")

Quellen[Bearbeiten]

Tarzan im Internet Movie Data Base

Offizielle Walt Disney Meisterwerke

Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937) • Pinocchio (1940) • Fantasia (1940) • Dumbo (1941) • Bambi (1942) • Saludos Amigos (1942) • Drei Caballeros (1944) • Make Mine Music (1946) • Fröhlich, Frei, Spaß dabei (1947) • Melodie Tanz Rhytmus (1948) • Die Abenteuer von Ichabod und Taddäus Kröte (1949) • Cinderella (1950) • Alice im Wunderland (1951) • Peter Pan (1953) • Susi und Strolch (1955) • Dornröschen (1959) • 101 Dalmatiner (1961) • Die Hexe und der Zauberer (1963) • Das Dschungelbuch (1967) • Aristocats (1970) • Robin Hood (1973) • Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh (1977) • Bernard und Bianca (1977) • Cap und Capper (1981) • Taran und der Zauberkessel (1985) • Basil, der große Mäusedetektiv (1986) • Oliver & Co (1988) • Arielle, die Meerjungfrau (1989) • Bernard und Bianca im Känguruhland (1990) • Die Schöne und das Biest (1991) • Aladdin (1992) • Der König der Löwen (1994) • Pocahontas (1995) • Der Glöckner von Notre Dame (1996) • Hercules (1997) • Mulan (1998) • Tarzan (1999) • Fantasia 2000 (1999) • Ein Königreich für ein Lama (2000) • Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt (2001) • Lilo & Stitch (2002) • Der Schatzplanet (2002) • Bärenbrüder (2003) • Die Kühe sind los (2004) • Himmel und Huhn (2005) • Triff die Robinsons (2007) • Bolt – Ein Hund für alle Fälle (2008)  Küss den Frosch (2009)  Rapunzel – Neu verföhnt (2010) • Winnie Puuh (2011) • Ralph reichts (2012) • Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (2013) • Baymax – Riesiges Robowabohu (2014) •
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