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Dornröschen

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Sleeping Beauty
Dornröschen
Sleeping Beauty - Title Card - 1959.JPG
© Disney • Quelle: Title Card
Uraufführung: 29. Januar 1959
Deutsche Uraufführung: 30. Oktober 1959
Produzent: Walt Disney
Regisseur: Clyde Geronimi
Drehbuch: Erdman Penner
Musik: George Bruns
Länge: 75 Minuten

Dornröschen (im Original: "Sleeping Beauty") ist nach offizieller Zählung das 16. Disney-Meisterwerk und somit auch der 16. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt Disney Productions. Grundlage für den Film ist das Märchen "Die Schlafende Schöne im Wald" von Charles Perrault, der auch die Vorlage für das Meisterwerk Cinderella (1950) schrieb. Der Film erlebte seine US-Premiere am 29. Januar 1959, in deutschen Kinos startete der Film noch im selben Jahr, am 30. Oktober, unter dem Titel "Dornröschen und der Prinz", der heute allerdings nicht mehr verwendet wird. Regie führte Clyde Geronimi.

Handlung[Bearbeiten]

Die junge Prinzessin Aurora wird von der bösen Fee Malefiz mit einem Fluch belegt. An ihrem 16. Geburtstag soll sie sich noch vor Sonnenuntergang an einer Spindel stechen und tot zu Boden fallen. Doch zum Glück können die drei guten Feen Fauna, Flora und Sonnenschein das Unheil abwandeln, so muss Aurora nur hundert Jahre schlafen, wenn sie sich an der Spindel sticht. Doch die große Angst des Königspaares um ihr geliebtes Kind bleibt, und so fliehen die Feen mit der Prinzessin in eine einsame und verlassene Holzfällerhütte im Wald. Dort ziehen Sie Röschen, wie sie Aurora nennen, bis zu ihrem 16. Geburtstag auf.

Aurora in der "Once upon a Dream"-Sequenz. (© Disney)

Schließlich kommt der Tag, an dem sie auf das Schloss zurückkehren soll. Aber morgens noch nicht ahnend, dass sie eine Prinzessin ist, spaziert sie durch den Wald und trifft dort auf den gut aussehenden Prinzen Phillip. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch als Aurora heimkommt, erzählen ihr die Feen, dass sie eine Prinzessin ist und sie wieder zum Schloss zurück müsse.

Von Trauer erfüllt geht sie mit den Feen am Abend an den königlichen Hof zurück, obwohl sie sich mit Phillip in der alten Hütte
Prinz Phillip lässt Aurora erwachen; eine Schlüsselszene des Films. (© Disney)

treffen wollte. Während sie sich auf das Wiedersehen mit den Eltern vorbereitet, beginnt Malefiz ihren teuflischen Plan in die Realität umzusetzten. Durch den Kamin lotst sie das Mädchen eine Wendeltreppe entlang hinauf ins Turmzimmer. Dort steht eine Spindel, unverzüglich bringt Aurora sie zum stehen und fällt in den hundertjährigen Schlaf. Währenddessen hat Malefiz Prinz Phillip von ihren Handlangern fangen lassen. Dieser sitzt nun in ihrem Schloss und versucht mit Hilfe der drei Feen zu entkommen, was ihm letztendlich auch gelingt. Doch nun muss er seine große Liebe zu Aurora unter Beweis stellen, indem er sich der grausamsten und hinterlistigsten aller Hexen, Malefiz, gegenüber stellt. Sie verwandelt sich in einen Drachen, doch der Prinz und die Feen schaffen es trotzdem sie zu vernichten. Und so steigt er empor zum Turmzimmer, in dem seine Geliebte seelenruhig schläft und küsst sie wach. Mit ihr erwacht der gesamte Hofstaat. Noch am selben Tag wird die Hochzeit von Aurora und Phillip gefeiert.

Hintergundinformationen[Bearbeiten]

Das Dornröschen-Schloss im Disneyland Paris. (© Disney)
  • Wie schon bei Cinderella (1950) wählten die Disney-Studios auch diesmal eine Märchenvorlage von Charles Perrault als Grundlage ihres Films (der Märchenstoff ist in Deutschland besser bekannt als Dornröschen in der Fassung der Brüder Grimm).
  • Durch die Liebe des Konzept-Künstlers und Hintergrundzeichners Eyvind Earle zu der Architektur und Malerei des Mittelalters sticht dieser Zeichentrickfilm künstlerisch heraus. Die Stilelemente der Gotik und der Renaissance verschmelzen miteinander. Aufgrund der stilistischen Zäsur wich Earle von den bis dahin beliebten runden und sanften Formen (wie bei den bisherigen abendfüllenden Animationsfilmen, z. B. Schneewittchen (1937) oder Cinderella (1950)) ab und ließ Aurora in seinen Konzepten kantig und eckig erscheinen. Auch die endgültigen Hintergründe im Film wirken besonders gerade, graphisch und auch eckig.
  • Der Film kam nicht nur mit Stereo-Ton in die Kinos, sondern wurde zudem im Breitbild-Verfahren Technirama 70 präsentiert, wie es schon mit Susi und Strolch (1955) ausprobiert wurde. Der Disneyfilm-Techniker und Spezial-Effekt-Experte Ub Iwerks entwickelte für die Aufnahmen des zweiten Cinemascope-Projekts des Studios ein neues anamorphotisches Weitwinkelobjektiv.
  • Sowohl die englische, als auch die deutsche Synchronsprecherin von Auroras Mutter ist bis heute unbekannt.
  • Aurora ist nach Dumbo (aus Dumbo (1941)) der Disney-Hauptcharakter, der im eigenen Spielfilm am wenigsten spricht.
  • In beiden Märchenfilme, Cinderella (1950) und Dornröschen (1959), wird die Hauptfigur von ihren Freunden mit einem neuen Kleid und den Worten "Überraschung, Überraschung, Überraschung, Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!" überrascht.
  • Als Running Gag streiten sich Sonnenschein und Flora immer um die Farbe des Kleides (Rosa oder Blau).
  • Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass einige Charaktere und Motive des Zeichentrickfilmes Vorbilder der Figuren aus dem CGI-Spielfilm Shrek (2001) der Dreamworks Animation-Studios sind. Zum Beispiel das von einem Wolkenwirbel gekrönte Schloss der schlafenden Prinzessin, die Gestaltung des Drachens und die Umsetzung des Sangeswettstreit der Prinzessin und der Vögel.
  • Aurora war bis 2010, als der CGI-Spielfilm Rapunzel veröffentlicht wurde, die einzige Disney-Prinzessin, deren biologische Eltern in einem Film gemeinsam auftauchen.
  • Das Schloss, in welchem Aurora als Prinzessin schläft, steht als Nachbau im Disneyland Resort Paris. Dort ist in Bleiverglasungen die Geschichte von Dornröschen erzählt.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

US-Cover der 2. DVD-Auflage innerhalb der Platinum Edition-Reihe, 2008. (© Disney)
  • Die Welturaufführung des Films fand am 29. Januar 1959 in den USA statt.
  • Die deutsche Premiere folgte am 30. Oktober 1959 in der Bundesrepublik, beziehungsweise am 10. Oktober 1969 in den Kinos der DDR.
  • In den USA gab es zudem 1970, 1979 und 1986 Wiederaufführungen
  • Auf VHS war der Film erstmals 1986 in den USA erhältlich. Die deutsche VHS-Veröffentlichung erfolgte 1996.
  • Auf DVD erschien der Zeichentrickfilm erstmals 2002 in einer 2 Disc-Auflage innerhalb der Special Collection.
  • Im Oktober 2008 ist Dornröschen das erste Mal als DVD und Blu-Ray Disc in der Platinum Edition erschienen. Das Bild wurde digital restauriert und der Ton ist in Dolby 7.1 vorhanden.

Der Titel in anderen Ländern[Bearbeiten]

  • USA/England: "Sleeping Beauty"
  • Frankreich: "La Belle au Bois Dormant"
  • Italien: "La bella Addormentata nel Bosco"
  • Spanien: "La Bella Durmiente"

Stab und weitere Filmangaben[Bearbeiten]

Weiterführende Artikel[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Offizielle Walt Disney Meisterwerke

Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937) • Pinocchio (1940) • Fantasia (1940) • Dumbo (1941) • Bambi (1942) • Saludos Amigos (1942) • Drei Caballeros (1944) • Make Mine Music (1946) • Fröhlich, Frei, Spaß dabei (1947) • Melodie Tanz Rhytmus (1948) • Die Abenteuer von Ichabod und Taddäus Kröte (1949) • Cinderella (1950) • Alice im Wunderland (1951) • Peter Pan (1953) • Susi und Strolch (1955) • Dornröschen (1959) • 101 Dalmatiner (1961) • Die Hexe und der Zauberer (1963) • Das Dschungelbuch (1967) • Aristocats (1970) • Robin Hood (1973) • Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh (1977) • Bernard und Bianca (1977) • Cap und Capper (1981) • Taran und der Zauberkessel (1985) • Basil, der große Mäusedetektiv (1986) • Oliver & Co (1988) • Arielle, die Meerjungfrau (1989) • Bernard und Bianca im Känguruhland (1990) • Die Schöne und das Biest (1991) • Aladdin (1992) • Der König der Löwen (1994) • Pocahontas (1995) • Der Glöckner von Notre Dame (1996) • Hercules (1997) • Mulan (1998) • Tarzan (1999) • Fantasia 2000 (1999) • Ein Königreich für ein Lama (2000) • Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt (2001) • Lilo & Stitch (2002) • Der Schatzplanet (2002) • Bärenbrüder (2003) • Die Kühe sind los (2004) • Himmel und Huhn (2005) • Triff die Robinsons (2007) • Bolt – Ein Hund für alle Fälle (2008)  Küss den Frosch (2009)  Rapunzel – Neu verföhnt (2010) • Winnie Puuh (2011) • Ralph reichts (2012) • Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (2013) • Baymax – Riesiges Robowabohu (2014) • Zoomania (2016) • Vaiana (2016) •