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Der Letzte aus dem Clan der Ducks

Aus Duckipedia
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Kapitel I
Der Letzte aus dem Clan der Ducks
The Last of the Clan McDuck
Vignette-SLSM-1.jpeg
Zeit der Handlung: 1877
Ort der Handlung: Glasgow, Duckenburgh
Geschichte, auf der das Kapitel basiert: Das Gespenst von Duckenburgh, Der Hund der Whiskervilles
Entstehungsdatum: 1991
Storycode: D 91308
Seiten: 15
Deutsche Übersetzung: Peter Daibenzeiher, Jano Rohleder
Deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus Magazin 34/1993
© Egmont Ehapa
© Egmont Ehapa

Der Letzte aus dem Clan der Ducks (Original The Last of the Clan McDuck) ist eine von Don Rosa gezeichnete Comicgeschichte und das erste Kapitel seines Opus magnum Sein Leben, seine Milliarden. Es handelt von Dagoberts Kindheit in Glasgow und seinen ersten Versuchen, selbstständig Geld zu verdienen.

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

„Die Hochmoore, mein Sohn, sind die einsamste und raueste Gegend in ganz Schottland und gerade hier hat der mächtige Clan der Ducks einst seine Stammburg gebaut. Doch die Duckenburgh ist seit dem 17. Jahrhundert verlassen“ So beginnt Dietbert, als er Dagobert ein Tag vor dessen 10. Geburtstag zum ersten Mal die Duckenburgh zeigt. Doch wie kann es sein, dass die Burg nun so lange verlassen ist?

Alles begann mit „Dem Hund“, ein furchtbares Monster, das den Clan 1675 von der Burg vertrieb. Und die Ducks verarmten daraufhin so sehr, dass sie es sich nicht mehr leisten konnten, wieder in die Burg zu ziehen. Einer brachte es noch zu Vermögen, Käpt'n David Fürchtegott Duck, ein Kapitän auf der Westindienroute, doch schließlich verarmte auch er, von seinem Vermögen übrig blieben nur seine Uhr und sein goldenes Gebiss. Und noch nicht einmal Sir Donnerbolds legendärer Schatz, den Donnerbold bekam, um dem schottischen König Macbeth vor einem Aufstand zu beschützen, sich aber aus Versehen selber mit dem Schatz einmauerte, kann den Ducks helfen, da niemand weiß, wo er ist. Und obendrauf sind da noch die Whiskervilles, die auf dem Gelände ihre Schafe weiden lassen und alles dafür geben würden, die Burg zu zerstören. Auch heute wollen sie Dietbert und Dagobert vertreiben, doch die bieten ihnen die Stirn – bis plötzlich ein lautes Heulen über die Hochmoore schallt und die Silhouette eines riesigen Hundes am Horizont zu sehen ist – „Der Hund“ ist zurück! Schnell rennen Dietbert und Dagobert weg. Und da stellt sich heraus, dass der Hund eigentlich nur ein verkleideter Whiskerville ist – und auch früher nur ein verkleideter Whiskerville war! Doch das bekommen Diethelm und Dagobert nicht mit, denn die sind längst über alle Berge.

Zurück in Glasgow baut Dietbert einen Schuhputzkasten, den er Dagobert morgen zu dessen 10. Geburtstag schenken will. Am nächsten Tag, an Dagoberts Geburtstag, heuert Dietbert einen Freund an, der sich von Dagobert die Schuhe putzen lassen soll, damit der sich sein erstes richtiges Geld verdient. Und als Dagobert mit dem Putzen der Schuhe fertig ist, ist es dann so weit: er hält sein erstes selbstverdient Geld in den Händen! Und dass es sich bei dem Geld nur um eine wertlose amerikanische Münze handelt, macht ihn nur umso entschlossener. So arbeitet Dagobert immer härter und verdient immer mehr Geld. Schnell putzt er keine Schuhe mehr, sondern Holz, was mehr einbringt und bald sogar Torf, was sich noch besser verkaufen lässt. Eines Tages geht er zur Duckenburgh um dort Torf zu stechen. Und da sieht er, wie die Whiskervilles den Friedhof entweihen! Und sie sehen auch ihn, daher muss er fliehen. Er flieht mit seinem Wagen und seinem Pferd in die Duckenburgh. Dort trifft er Sir Donnerbolds Geist (was er jedoch nicht weiß). Der zeigt ihm das Schloss und rät Dagobert, nach Amerika zu fahren, um dort ein Vermögen zu machen. Doch erst einmal müssen die Whiskervilles vertrieben werden. Das schafft Dagobert dann auch mit einem Trick, er packt Torf in eine Rüstung, zündet es an, und brüllt dann mit Grabesstimme in ein Megaphon. Die Whiskervilles denken, dieses gruselige Gebilde sei Sir Donnerbolds Geist und fliehen panisch. Dann verlässt Dagobert wieder die Duckenburgh. Daraufhin arbeitet er härter denn je und eines Tages ist es dann so weit – Dagobert wandert aus, nach Amerika!

Entwicklung von Dagoberts Charakter[Bearbeiten]

Diese Geschichte ist ein wichtiger Meilenstein für Dagoberts Weg zum Fantastilliardär: Als er bemerkt, dass ihm Dietberts Freund nur eine für ihn wertlose amerikanische Münze gibt, sagt er sich: „Das Leben ist hart und voller Menschen, die dich betrügen wollen. Aber ich werde härter sein als die Härtesten und schlauer als die Schlauesten, und ich werde es auf ehrliche Art bis ganz nach oben schaffen!“. Dieser Grundsatz wird ihn sein Leben lang begleiten und ihn zu seinem Vermögen führen.


Bezüge[Bearbeiten]

Als Basis für diese Geschichte benutzt Don Rosa vor allem Barks' Das Gespenst von Duckenburgh, von der die Duckenburgh und die Geschichte um Sir Donnerbolds Schatz stammen, sowie Der Hund der Whiskervilles, aus der „Der Hund“ und die Whiskervilles kommen. Außerdem bezieht er sich auf Die Große Langeweile von Tony Strobl, der er die Idee, dass Dagobert seinen Glückszehner durch Polieren der Schuhe eines Kanalarbeiters verdiente, entnahm. Eine ähnliche Szene ist in Die Geschichte von Onkel Dagoberts Bett (Lockman/Barks) abgebildet, aus der Don Rosa Anregungen schöpfte. Dass Dagoberts Großvater Grubengustl Minenarbeiter war, erfahren wir in Der Hund der Whiskervilles. Dass Dagobert eine Zeit lang Brennholz und Torf verkaufte, steht hingegen in Der güldene Wasserfall. Die Geschichte rund um David Fürchtegott Duck kommt aus 13 Trillionen. Die Erbuhr stammt aus dem gleichnamigen Barks-Comic und steht bei Barks nicht in Verbindung mit David Fürchtegott Duck, sondern mit dessen Nachfahren David Duck. Dagoberts Onkel Jakob kommt aus Weihnachten für Kummersdorf. In Die magische Sanduhr erwähnt Dagobert, dass er als Junge auf einem Viehtransportschiff arbeitete.

Die Darstellung der Haupthalle der Duckenburgh basiert auf der Darstellung Camelots in Hal Fosters Prinz Eisenherz.

D.U.C.K.-Widmung[Bearbeiten]

Die D.U.C.K.-Widmung im Splash-Panel der Einführungsseite befindet sich auf einem Geldschein am unteren Bildrand. Die Widmung auf dem Cover befindet sich auf einem der Fotos aus Dagoberts Sammelalbum.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

Für das erste Kapitel wollte Don Rosa zunächst einen Überblick über die Geschichte des Clans der Ducks geben und zeigen, dass in der ganzen schottischen Geschichte immer Dagoberts geizige Vorfahren ein Wörtchen mitreden hatten (der Inhalt dieses ersten Entwurfs wurde in Don Rosa Collection 3 abgedruckt und ist im wesentlichen im Artikel McDuck wiedergegeben). Byron Erickson lehnte diesen Entwurf jedoch mit der Begründung ab, eine Lebensgeschichte Dagoberts solle sich auf Dagobert konzentrieren.[1]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Don Rosa: Das schottische Stück. In: Don Rosa Collection 3, S. 182–183.
Don Rosas Sein Leben, seine Milliarden

Hauptkapitel: Der Letzte aus dem Clan der Ducks (I) • Der Herr des Mississippi (II) • Der Held der Badlands (III) • Der Kupferkönig von Montana (IV) • Der Retter der Duckenburgh (V) • Der Schrecken von Transvaal (VI) • Der Jäger des heiligen Opals (VII) • Der Einsiedler am White Agony Creek (VIII) • Der Milliardär im Hochmoor (IX) • Der Eroberer von Fort Entenhausen (X) • Der gewissenlose Geschäftsmann aus Entenhausen (XI) • Der Einsiedler der Villa Duck (XII)

Nebenkapitel: Das Geheimnis des Glückszehners (0) • Abenteuer auf Java (3b) • Der Rächer von Windy City (6b) • Die Gefangene am White Agony Creek (8b) • Die zwei Herzen des Yukon (8c) • Der Jaguargott von Culebra (10b)