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LTB 554: Rezension

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© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB 554 rezensiert. Welche Geschichten erfreuen das Fan-Herz und welche sollte man dem Gemütszustand halber lieber weglassen? Das erfährst du hier! Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 554.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 554 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!


Cover[Bearbeiten]

Ankündigung „längsten Buchrückens in der Geschichte des LTB“! (© Egmont Ehapa)

Gut Obligatorisches Winter-Phantomias-Cover, das aber einige schöne Details wie den detaillierten Hintergrund bereithält. Erwähnt werden muss zudem noch, dass mit diesem Band ein neuer Buchrücken beginnt, der die verschiedensten Figuren (sowohl Ducks als auch Mäuse, angefangen mit den Panzerknackern im Geldspeicher zeigt – dieses aus Schweden übernommene Motiv soll das längste Buchrücken in der Geschichte des LTBs werden! Mal schauen, wie lange das durchgezogen wird, mindestens 47 Ausgaben müssen es aber sein, um den bisherigen Rekord zu toppen. Manko natürlich die Preiserhöhung gleich um einen ganzen Euro, über die ich mich jetzt aber nicht länger auslassen will, weil Egmont dieses Mal wohl tatsächlich gute Gründe (Inflation, Rohstoffmangel, Corona…) hat. D.U.C.K. (Diskussion) 16:39, 5. Jan. 2022 (CET)

Zu dem eher nicht so schönen Cover gesellt sich nun auch noch die sowieso schon wieder fällig werdende Preiserhöhung. Doch diesmal gibt es anscheinend einen Corona-Zuschlag dazu, sodass der Preis um einen ganzen Euro steigt. Für mich stellt dies mittlerweile immer mehr die Sammelwürdigkeit infrage, da ja auch fast alle Nebenreihen im Preis angezogen werden. Für ein Comic-Buch fast 8 € auf den Tisch zu legen, ist ziemlich viel. Naja… Kein guter Start für den Anfang. Da muss das Buch aber dann schon ordentlich was bieten! Glückstaler (Diskussion) 11:39, 5. Jan. 2022 (CET)

Tag und Nacht im Einsatz – Helden im freien Fall[Bearbeiten]

D 2021-044

Wo liegt das Problem? (© Egmont Ehapa)

Donalds 313er hat mal wieder ein paar Macken und versaut unter anderem Donalds minutiös vorbereiteten Picknick-Ausflug mit Daisy. Doch sogar Daniel Düsentrieb kann nichts entdecken… Zeitgleich bricht ein alter Bekannter aus dem Hochsicherheitsgefängnis Aldakraz aus und bereitet seinen nächsten Zug vor: Dr. Dark! Mit einer Finte gelingt es ihm, Donald alias Phantomias seinen Wagen zu stehlen und mit ihm zur Entenhausener Weltraumstation zu fliegen, um endlich mit voller Kraft zuschlagen zu können…

Mittelmaß Andreas Pihl hat es irgendwie mit Weltraumgeschichten, die jedoch nur selten zu den ganz großen Würfen gehören – so leider auch hier. Nachdem LTB 553 mit einer wahren Überraschung von einer guten Egmont-Eröffnungsgeschichte aufwarten konnte, beginnt LTB 554 mit einem eher mäßigen Abenteuer. Die Geschichte ist zu sprunghaft erzählt, es gibt zu viele Logikfehler (warum musste Dark zur Weltraumstation fliegen um dort an das Objekt seiner Begierde zu kommen und konnte es sich nicht einfach auf der Erde abholen? Was ist das überhaupt für ein lächerliches Objekt, um das es ihm letztendlich geht, da gibt es doch viel bessere Waffen? Und wo bleibt eigentlich die Schwerelosigkeit, die man mitten im Weltraum, auch in Weltraumstationen, nunmal antrifft – wobei man physikalische Inkohärenzen in Disney-Comics ja eigentlich eher übersehen sollte)… dass am Ende der 313 ins Zentrum der Handlung gerückt wird, ist zwar ganz süß, aber doch sehr konstruiert und passt nicht wirklich mit dem ganzen Rest der Geschichte zusammen. Punkte gibt es lediglich für die witzige Darstellung der sehr auf die Regeln achtenden Bemannung der Weltraumstation und ihr Verhältnis zueinander, sowie für die wie immer sehr stabilen Zeichnungen von Massimo Fecchi, die das Gesamtwerk aber nicht retten können, das es gerade noch auf die Bewertung Mittelmaß- schafft. D.U.C.K. (Diskussion) 23:44, 4. Jan. 2022 (CET)

Gut Auch wenn ich von dieser 26-seitigen Auftaktstory nicht sonderlich beeindruckt bin, verdient sie eine gute Bewertung. Eher hapert es erneut an Kleinigkeiten, die dem 313 eine Panne verpassen. An den Zeichnungen Fecchis habe ich nichts auszusetzen. Insgesamt eine 2-. Glückstaler (Diskussion) 11:39, 5. Jan. 2022 (CET)

Mittelmaß Ich hätte mehr von der Rückkehr Doktor Darks erwartet. Warum verhält er sich so naiv? Die Geschichten Finsternis über Sunny Island (sein Debüt) und Alles auf Anfang waren inhaltlich interessanter und sind das Lesen wert! Fecchis Zeichenstil hat mir dafür gefallen, doch ich hoffe dass zukünftige Geschichten nicht genauso enden. - Donald Duck 123 (Diskussion) 18:10, 14. Jan. 2022 (CET)

Der fliegende Bläuling[Bearbeiten]

I TL 3400-3

Ziege Billy hat einen interessanten Gegenstand im Schnee gefunden, der auch schnell die Aufmerksamkeit der anderen Besucher von Omas Hof auf sich zieht, allen voran Dagobert, der in diesem seltsamen Gegenstand gleich eine Geschäftschance sieht! Nach einem Blick in das Schlaue Buch bestätigen Tick, Trick und Track seine Ahnung: Es handelt sich um einen „Fliegenden Bläuling“, eine sehr seltene und schmackhafte Trüffelart! Jetzt ist Dagobert natürlich erst recht angefixt, doch da kommt Wind auf und weht den leichten Pilz davon! Donald willigt ein, ihn zusammen mit Billy zu suchen. Doch die Suche gestaltet sich schwieriger, als gedacht…

Gut Davide Aicardi gibt hier sein Debüt als alleiniger Autor im Topolino. Wenngleich die Geschichten jetzt nicht der ganz große Wurf ist, hält sie doch einige ganz gute Stellen bereit: Einige der Gags sind ausgelutscht, doch vor allem der Slapstick-Humor ist, gut von Giampaolo Soldati in Szene gesetzt, ziemlich witzig und die zentrale Rolle Billys gefällt mir sehr gut. Gut. D.U.C.K. (Diskussion) 23:44, 4. Jan. 2022 (CET)

Mittelmaß Für 16 Seiten recht wenig Spielraum, um etwas Gutes zu schaffen. Schade, dass nicht mehr aus der Handlung folgt. Potenzial hätte es sicher gegeben. Immerhin sind die Zeichnungen gelungen. Diese machen das wieder etwas wett, was die Geschichte durch den nicht so guten Plot und die Kürze verloren hat. Hoffentlich werden die anderen Storys besser – Note: 3. Glückstaler (Diskussion) 11:39, 5. Jan. 2022 (CET)

Gut Hier gibt es meiner Meinung nach nichts auszusetzen. Eine kurze Geschichte, die zwar nicht perfekt ist, aber eindeutig Humor auszeichnet ist. - Benutzer: Donald Duck 123 (Diskussion) 18:10, 14. Jan. 2022 (CET)

Der unsichtbare Klecks[Bearbeiten]

Wer ist der geheimnisvolle Neue im Dorf? (© Egmont Ehapa)

I TL 3400-5P

Ende des 19. Jahrhunderts. Ein Schneesturm wütet über dem kleinen englischen Dörfchen Ipmouse… dennoch stapft jemand durch Schnee und Dunkelheit. Jemand, den niemand sehen kann… Kurz darauf betritt eine furchterregende, in Lumpen gehüllte Gestalt das Gasthaus des Ortes. Der neue Gest verhält sich mehr als seltsam, er ist mürrisch, will ungestört bleiben und gibt sich als Wissenschaftler aus, der Ruhe zum Experimentieren braucht. Er scheint auf der Suche nach etwas zu sein, und kein Mittel ist ihm zu schade, um das zu finden. Der Grund: Der Fremde ist unsichtbar und verzweifelt auf der Suche nach einem Mittel, sein Leid zu beenden. Doch nach und nach zeigt sich, dass ihm für das Finden dieses Mittels kein Weg zu schade ist. Auch der des Diebstahls und der Gewalt nicht, sodass er Ipmouse bald in Angst und Schrecken versetzt. Die Bewohner des kleinen Dorfes müssen sich nun verbünden, um dem gespenstischen Treiben ein Ende zu bereiten…

Highlight Der unsichtbare Klecks ist eine Adaption von H. G. Wells' Klassiker Der Unsichtbare. Und wie das Original hat es die Geschichte durchaus in sich: Sie ist spannend, die Atmosphären sind hervorragend und die Figuren teilweise sehr schön charakterisiert. Obwohl es sich eindeutig um einen Schurken handelt, kann sich der Leser richtig gut in den Unsichtbaren hineinversetzen. Die Zeichnungen von Francesco D'Ippolito tun ihr Übriges, überzeugen sowohl in den bedrückenden Szenen im Schneetreiben zu Beginn der Geschichte, als auch in den harmonischen Panels in der schönen Frühlingslandschaft Englands. Lediglich das Äußere der Figuren ist nicht durchgehend gelungen, vor allem Kater Karlo sieht teilweise recht seltsam aus. Insgesamt aber eine stabile Geschichte mit einigen sehr starken Momenten, die die Bewertung Highlight- verdient hat! D.U.C.K. (Diskussion)

Highlight Wirklich mit Freude zu lesende Seiten! Die Story ist für mich jeder Hinsicht her gelungen. Da stören auch ein paar kleine Ungereimtheiten nicht. Unter anderem hätten wohl etwas mehr Spannung und eine längere Verfolgungsjagd gutgetan. Aber auch hiermit ist man bedient. Die sich auf 48 Seiten ausbreitende und kaum durch Micky dominierte Story eröffnet mit diesem Schema völlig neue Möglichkeiten. Zudem kommt man erst später darauf, wer hinter dem Unbekannten steckt und auch die Zeichnungen überzeugen durch kleine wohlpositionierte Details. Abschließend und kurz: Lesenswert! Note: 1-. Glückstaler (Diskussion) 11:39, 5. Jan. 2022 (CET)

Highlight Die gewohnten Maus Figuren in einer ungewohnten Umgebung. Die Charaktere wurden toll in Szene gesetzt und behalten dabei ihren gewohnten Charme. Eine Geschichte die schon wegen ihrer Besetzung lesenswert ist aber auch eine spannende und lustige Story aufweist -- Mando112 (Diskussion) 17:21, 5. Jan. 2022 (CET).

Highlight Ich schließe mich euch an! (: Die Geschichte war einfach nur fantastisch und eindeutig das Highlight dieses LTB's. Solche Geschichten benötigt das LTB dringend, um die „Leserschaft“ anzulocken. Aus diesem Grund habe ich die Geschichte auch als Artikel mit neuer Handlung erstellt. - Donald Duck 123 (Diskussion) 18:10, 14. Jan. 2022 (CET)

Ausgehext[Bearbeiten]

I TL 3408-5

Gundel genießt ihre neu gewonnenen Freiheiten. (© Egmont Ehapa)

Zum wiederholten Mal greift Gundel Gaukeley den Geldspeicher an – und zum wiederholten Mal scheitert sie kläglich an den Abwehrsystemen und der Wachsamkeit Dagoberts und Baptists. Nun hat der Hohe Hexenrat genug: Gundel werden ihre Hexenkräfte entzogen! Doch nach der anfänglichen Depression folgt schnell der Aufstieg: Wie Dagoberts Spione berichten, integriert Gundel sich erstaunlich schnell in das normale Leben! Als Besenverkäuferin verdient sie sich ihr Geld und sie kommt auf den Geschmack von Knoblauch, der ihr jahrelang verwehrt geblieben war. Doch als sie in „Hexerei heute“ liest, dass eine Nachwuchshexe plant, sich an Dagoberts Glückszehner zu vergreifen, ist es vorbei mit dem ruhigen Leben…

Mittelmaß Dass Gundel aufgrund ihres dauernden Scheiterns ihre Hexenkräfte verliert, ist jetzt nicht gerade ein neues Thema. Und an die Meisterwerke, in denen es teilweise auftauchte (Alle gegen einen!) kann diese Geschichte ganz sicher nicht heranreichen. Und doch hält sie einige neue Aspekte bereit. Es ist wirklich interessant, Gundel dabei zuzuschauen, wie sie sich in das „normale“ Leben integriert und plötzlich auf den Geschmack von Knoblauch kommt, das Ganze wird von LTB-Newcomerin Giulia La Torre ansehnlich in Szene gesetzt, wobei vor allem Gundels Look als normaler Mensch sehenswert ist. Dennoch kann die Geschichte nicht durchweg überzeugen, vor allem die Auflösung kommt zu kurz. Insgesamt Mittelmaß, die Geschichte hätte vielleicht auch eher in den letzten Band gepasst. D.U.C.K. (Diskussion) 23:44, 4. Jan. 2022 (CET)

Gut Mit gut durchdachten Ideen scheint es wohl weiterzugehen. Auch diese nur relativ kurz gehaltene Story überzeugt mich. Ein richtiger Page-Turner entbrennt, bei dem man kaum erwarten kann, was als nächstes passiert. Auch diese Handlung glänzt durch ihre Frische und kann bei mir voll punkten. Ich vergebe eine 2-. Glückstaler (Diskussion) 11:39, 5. Jan. 2022 (CET)

Gut Gundel als normale Bürgerin? Unvorstellbar! Aber wahr ... eine duchschnittlich-gute Geschichte ... mit sehr schönen Zeichnungen! - Donald Duck 123 (Diskussion) 18:10, 14. Jan. 2022 (CET)

Sparen um jeden Preis[Bearbeiten]

I TL 3393-1

Der übliche Streit zwischen Dagobert und Klever… doch dieses Mal soll ein Wettbewerb entscheiden, den man schon als ungewöhnlich bezeichnen kann! (© Egmont Ehapa)

Klaas Klever greift dieses Mal zu einer besonders gewagten Aussage: Er meint, besser sparen zu können als Dagobert Duck! Naja, zumindest in einem Bereich. So vielfältig, wie Sparen sein kann, wird sich schon etwas finden, wo er tatsächlich besser ist als der alte Knauser! Der kann das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und willigt ein, in mehreren Wettbewerb gegen Klever anzutreten, um zu zeigen, wer der größte Pfennigfuchser ist, sollte er auch nur einen verlieren, kriegt Klever eine Million! Schiedsrichter soll Primus von Quack werden. Und so treten die zwei Milliardäre vor den amüsierten Augen der Mitglieder des Klub der Milliardäre gegeneinander an, in teilweise recht überraschenden Disziplinen…

Gut Sehr schöne Geschichte, die mal wieder den Gegensatz zwischen Klever mit seinem Verschwendertum (sogar wenns ums Sparen geht!) und Dagobert, der allein durch seine Kreativität und Erfahrung zu den unwahrscheinlichsten Lösungen zu den schwierigsten Problemen kommt, hervorhebt. Die Story hält einige sehr witzige Szenen bereit, die durch Enrico Faccinis Zeichnungen nochmal an Wirkung gewinnen, auch wenn ich den Meister der Komik doch lieber in selbst geschriebenen Werken sehe. Minuspunkte gibt es einzig dafür, dass einige der Lösungen Dagoberts eigentlich nicht dem Sinn des Wettbewerbs entsprechen und teilweise fast schon als Schummeln gelten könnten und das Sparen teilweise nur auf dem Papier steht, aber nicht wirklich real ist. Unterm Strich dennoch eine sehr runde Geschichte, Gut+! D.U.C.K. (Diskussion) 23:44, 4. Jan. 2022 (CET)

Gut Die relativ aufgebrauchte Klever – Dagobert-Kombination setzt der Story vorübergehend eine sparsam gefertigt wirkende Melone als Hut auf. Aber unter dieser sticht dann doch das hervor, was positiv ist. Denn auch eine oft gebrauchte Idee kann gut umgesetzt schöne Bewertungen erzielen. Was hier auch der Fall ist: Der Wettbewerb regt nicht undeutlich eine schöne Lesezeit an, die durch gelungene Zeichnungen ebenfalls wie schon in den vorangegangenen Geschichten untermauert wird. Auch bleibt wenig auszusetzen an Unstimmigkeiten, diese findet man hier wenig. Viel mehr reicht es einfach noch nicht ganz für die Höchstwertung. Ich vergebe eine 2-. Glückstaler (Diskussion) 11:39, 5. Jan. 2022 (CET)

Kampf ums goldene Ei[Bearbeiten]

I TL 3411-5

Schnauz hat ein goldenes Ei aus dem Museum gestohlen und es in den Bergen versteckt. Doch als er zusammen mit Kater Karlo zu seinem Versteck zurückkehren will, stellt sich das Wiederfinden des wertvollen Gegenstands doch als ein wenig komplizierter heraus…

Gut Ganz amüsante Kurzgeschichte, an der ich nichts Großes aussetzen kann. Gut, aber auch nur ein Lückenfüller. D.U.C.K. (Diskussion) 23:44, 4. Jan. 2022 (CET)

Mittelmaß Eine Geschichte, die nicht über Mittelmaß herauskommt. Dafür aber ein ganz netter Lückenfüller. Mehr nicht. Note: 4+. Glückstaler (Diskussion) 11:39, 5. Jan. 2022 (CET)

Das Glück liegt auf Eis[Bearbeiten]

Was ist nur los mit Gustavs Glück? (© Egmont Ehapa)

I TL 3399-3

Gustav scheint von seinem phänomenalen Glück verlassen worden zu sein… zwar hat er ein einzigartiges Eishotel in den Bergen gewonnen, in dem dann sogar ein Film mit der berühmten Schauspielerin Betty Bell gedreht werden soll, doch aus irgendeinem Glück verhindert ein Unglück nach dem anderen, dass er bei dem Star landen kann! Guten Eindruck machen stattdessen Donald und vor allem Dussel, die Gustav als seine Angestellten engagiert hat!

Gut Massimo Fecchi zum Zweiten, dieses Mal tatsächlich auch mal wieder als Zeichner einer italienischen Geschichte, die mich zwar ein wenig mehr überzeugen konnte als die Eröffnungsstory, aber dann auch nicht gerade der große Wurf ist. Die Geschichte kann dennoch mit einigen überraschenden Wendungen aufwarten und auch die Figuren sind interessant, sowohl die Filmcrew mit ihren sehr verschiedenen Mitgliedern, als auch die bekannten Entenhausener, die hier in vertauschten Rollen sind: Während Gustav Dussels Rolle einnimmt, wird der zum heimlichen Helden. So kann ich die Geschichte trotz großer Vorhersehbarkeit der finalen Auflösung gerade noch mit Gut- bewerten! D.U.C.K. (Diskussion) 23:44, 4. Jan. 2022 (CET)

Gut Hier fällt mir die Bewertung eigentlich relativ leicht. Denn die Story fällt genau zwischen hervorragend und mittelmäßig, also gut. Die Zeichnungen untermalen die Handlung, welche ebenfalls zu überzeugen weiß. Abschließend komme ich zu einer 2-. Glückstaler (Diskussion) 11:39, 5. Jan. 2022 (CET)

Das Mädchen mit der Tulpenkette[Bearbeiten]

I TL 3314-5

Schade, dass Donald nicht malen darf, was er möchte... (© Egmont Ehapa)

In Entenhausen stellt Dagobert das berühmte Gemälde „Das Mädchen mit der Tulpenkette“ aus. Passend dazu erzählt er seinen Neffen die strapazenreiche Entstehungsgeschichte des Meisterwerks. So tauchen die Ducks ein in das Leben ihrer Vorfahren in Holland zur Zeit seiner künstlerischen Blüte…

Mittelmaß Die Geschichte greift das historische Thema des verkannten Künstlers auf, der sich an die skurrilen Vorgaben seines reichen Herren halten muss, anstatt seiner Kreativität und seinem Genie freien Lauf zu lassen. Eine interessante Prämisse also, doch das Ergebnis kann mich im Ganzen nicht überzeugen. Vor allem die Rahmenhandlung in der Gegenwart wirkt sehr konstruiert. Die eigentliche Geschichte im Holland der Vergangenheit hält zwar einige gute Momente bereit, fließt im Großen und Ganzen aber doch eher vorhersehbar vor sich hin. Mittelmaß. D.U.C.K. (Diskussion) 23:44, 4. Jan. 2022 (CET)

Highlight Schön, Gatto mal wieder in einem LTB anzutreffen. Lange Zeit war er hier ja nicht mehr präsent, wenngleich mir seine Zeichnungen, insbesondere oft bei historischen Comics eingesetzt, sehr gefallen. Von dieser Seite also schon mal ein perfekter Start. Und auch der Plot ist mitreißend und wird nicht langweilig. Die kurze Einleitung zur eigentlichen Handlung mundet mir ebenfalls. Auch diese Geschichte bekommt von mir eine 2+ und damit eine klare Leseempfehlung! Glückstaler (Diskussion) 11:39, 5. Jan. 2022 (CET)

Der Hennenflüsterer[Bearbeiten]

I TL 3382-4

Dussel bekommt von einem Zauberer die Fähigkeit, Hühner zum Fliegen zu bringen – allerdings nur für 12 Stunden. Doch das reicht ihm schon, um einiges an Chaos anzurichten…

Mittelmaß Meinte ich nicht eben, ich würde mir mal wieder eine Geschichte von Enrico Faccini als Gesamtautor wünschen? Nun, mein Wunsch ist schneller in Erfüllung gegangen, als erwartet! Allerdings würde ich die Geschichte nicht zu Faccinis besten zählen – selbstverständlich hat auch sie stellenweise die für ihn so typische Suggestivität und den Witz, doch nicht alle Gags ziehen, was der dann doch sehr bei den Haaren herbeigezogenen Handlung nicht zugute kommt. Mittelmaß+ D.U.C.K. (Diskussion) 23:44, 4. Jan. 2022 (CET)

Mittelmaß Für den kleinen Lesehunger eine sattmachende Geschichte, für größeren Spaß aber untaugsam. Mit nur 15 Seiten zumindest nicht so viel Papier, das vielleicht für bessere Dinge hätte dienen können. Note: 3-. Glückstaler (Diskussion) 11:39, 5. Jan. 2022 (CET)

Die Entdeckung von Paititi[Bearbeiten]

I TL 3413-2

Ein wirklich schöner Vogel. Was hat er nur an Donald? (© Egmont Ehapa)

Dagobert hat große Probleme mit seinen Erlebnisparks, doch seine Berater hält er für zu inkompetent, um ihm zu helfen. Um sich zu beruhigen, macht er einen kleinen Abstecher in den Klub der Milliardäre. Dort trifft er seinen Milliardärskollegen Primus Protzenhauer, der mit einer sensationellen Neuigkeit daherkommt: Er hat einen Hut mit einer Allicanto-Feder erstanden! Dagobert weiß sofort, was das bedeutet: Einer südamerikanischen Legende nach findet der, der es schafft, dem Allicanto zu folgen, auf eine Stadt aus purem Gold stoßen! Gefunden wurde die Feder im Peruanischen Urwald. Und genau dort soll sich das legendäre Paititi finden, die Stadt aus Gold! Natürlich macht sich Dagobert sofort auf den Weg, doch neben Donald kommt auch noch Protzenhauer mit, der jedoch augenscheinlich andere Vorstellungen von Abenteuern hat als Dagobert…

Gut Vito Stabile schreibt hier eine klassische Schatzsuche, die auf gleich zwei südamerikanischen Legenden basiert: Der um den sowohl heilbringenden, als auch gefährlichen Allicanto und der um Paititi, dem mysteriösen Zufluchtsort der Inka in Peru, der laut ursprünglichen Mythen einfach nur reich an Gold und anderen Schätzen sein sollte, aber schnell zu einem zweiten Eldorado stilisiert wurde. Zusätzlich zur Suche bau Stabile hier wie so oft einige introspektive Elemente ein, sehr schön vor allem der gut ausgearbeitete Kontrast zwischen dem prunksüchtigen Primus Protzenhauer, der das Abenteuer nur für Ruhm und Anerkennung auf sich nimmt und davon zu weit getrieben wird, und dem abenteuerlustigen Dagobert, der in einer Schatzsuche viel mehr als nur die Chance auf einen Platz in verstaubten Geschichtsbüchern sieht und den wahren Wert des Schatzes und der Suche erkennt… Zwei sehr schöne Ideen also, die der Schatzsuche und die der Charakteranalyse, die allerdings beide ein wenig mehr Platz verdient hätten. Vor allem die Schatzsuche und die schließlich Zerstörung Paititis hätte man weiter ausbauen können… Bei so viel Stoff auf nur 26 Seiten schafft Stabile es nicht, das volle Potenzial seiner tollen Ideen zu schöpfen. Schade. Alessandro Perinas Zeichnungen sind gewohnt gut, vor allem seine Darstellung Paititis ist wunderschön! Insgesamt bekommt die Geschichte die Bewertung Gut+, am Highlight schrammt sie aufgrund der bereits genannten Probleme leider vorbei, mit ein bisschen mehr Platz hätte es vielleicht geklappt… D.U.C.K. (Diskussion) 23:44, 4. Jan. 2022 (CET)

Gut Wieder eine wirklich gute Abenteuergeschichte, bei der eine winzige Kleinigkeit zum Highlight fehlt. Auch hat man beim Lesen zwischendurch Ideen, was passieren könnte, dann aber doch nicht stattfindet, insofern ebenfalls gut getroffen. Zeichnerisch und autorial eine mit einer 2+ daherkommende Geschichte. Auch diese hier ist überzeugend genug für eine Leseempfehlung! Glückstaler (Diskussion) 11:39, 5. Jan. 2022 (CET)

Mit Stock, Charme und Zylinder – Voll im Trend[Bearbeiten]

D 2021-047

Dagobert Duck hat ein Problem: Niemand möchte mehr seine Goldfischgläser kaufen! Doch dann hat er eine Idee…

Mittelmaß Der Auftakt einer Serie von Egmont-Einseiter am Ende der Bände, der mich allerdings nicht vom Stuhl reißt. D.U.C.K. (Diskussion) 16:39, 5. Jan. 2022 (CET)

Gut Gar nicht mal so schlechter Einseiter, der Witz ist noch recht lustig. Nicht gerade das Paradebeispiel für eine Mini-Geschichte, aber doch recht löblich. Note: 2-. Glückstaler (Diskussion) 11:39, 5. Jan. 2022 (CET)

Fazit[Bearbeiten]

Gut bis Mittelmaß Ein durchschnittlicher Band, dieser Auftakt ins Jahr 2022. Mit Der unsichtbare Klecks enthält LTB 554 zwar ein durchaus lesenswertes Highlight und mit Die Entdeckung von Paititi eine Geschichte, die das Potenzial dazu gehabt hätte, doch ansonsten handelt es sich bei den meisten Geschichten um mehr oder weniger lesbare Durchschnittsware, die keinen unbedingten Kauf des Bandes rechtfertigen kann. Vor allem die Titelgeschichte ist nach der sehr positiven Überraschung vom letzten Band enttäuschend. Allerdings gibt es auch keine großen Ausfälle, im Großen und Ganzen liest sich die Ausgabe ganz gut. Hoffen wir dennoch, dass LTB 555 die Latte wieder heben kann – die Startvoraussetzungen sind jedenfalls gut, denn dort erwarten uns unter anderem eine neue Episode der Geschichten mit Phantomias in modernen Zeiten und eine weitere Geschichte von Vito Stabile, die dieses Mal um einiges länger wird – man darf gespannt sein! D.U.C.K. (Diskussion) 23:44, 4. Jan. 2022 (CET)

Gut Für 7,99 € wird hier Einiges an Köstlichkeiten serviert, über die man sich redlich freuen kann. Kein einziges mal Schlecht, das ist schon etwas. Auch bei den Zeichnungen finde ich in diesem Buch nichts, was mich stört. Zusammenfassend verbirgt sich hinter dem unscheinbaren Cover ziemlich viel an gutem Lesestoff. Band 554 des Lustigen Taschenbuchs sollte man auf jeden Fall einmal gelesen haben!

Peinlich: Schade, dass mehrere ärgerliche Fehler begangen wurden: Auf Seite 15 links oben wird „Verrückter“ falsch geschrieben, auf Seite 122 verwendet Klever eine sehr seltsame (und sicher nicht beabsichtigte) Grammatik 210 ist der Taler auf einmal die Währung, wo doch im historischen Bezug die ganze Zeit Gulden maßgeblich waren. Höhepunkt dürfte allerdings Seite 164 sein, wo Regisseur Oli Stein plötzlich einen Akzent auf sein I setzt – keine Ahnung, wie sowas passieren kann. Für solch peinliche Tippfehler kann man den Verlag nicht gerade loben…

Schauen wir mal, was im nächsten Band so drinsteckt. Das Cover wurde schon 2018 einmal verwendet, bei LTB 503. Ob das Buch aus 2022 gleich, schlechter oder sogar besser ist, wird sich dann zeigen! Glückstaler (Diskussion) 11:39, 5. Jan. 2022 (CET)