DGD

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Das offizielle Logo des DGD (© Egmont Ehapa)

Der DGD (Duckscher Geheimdienst, im italienischen Original PIA für Paperon Intelligence Agency) ist die Bezeichnung eines privaten Geheimdienstes von Onkel Dagobert. Er bildet die Grundlage einer gleichnamigen Comicserie, in der Donald Duck und Dussel Duck als Agenten auftreten und von ihrem Onkel auf gefährliche Missionen geschickt werden, um dessen Vermögen zu schützen oder Geschäftsinteressen zu wahren.

Die Serie wurde ursprünglich von Carlo Chendi als Parodie auf den weltbekannten Agenten James Bond erfunden. In der anfänglichen Trilogie treten die DGD-Agenten gegen Professor Piepenbrinck an. Nach einer längeren Pause griff Giorgio Figus die Serie wieder auf unde verlagerte den Schwerpunkt auf die humorvolle und komödiantische Seite. Seitdem leben die Geschichten um den DGD von wiederkehrenden Elementen, beispielsweise den stets gut versteckten Eingängen zu unterirdischen Hauptquartieren.

Mitglieder des DGD[Bearbeiten]

  • Dagobert Duck: Er ist der Boss des Ganzen und hat die Nummer IQ 00. Er setzt seine Neffen als Agenten ein, weil ihm richtige Geheimagenten viel zu teuer sind.
  • Donald Duck: Auch genannt „Der Schrecken seiner Feinde“, ist der Hauptagent des DGD, Agent Nummer IQ 001.
  • Dussel Duck: Auch genannt „Der Schrecken seiner Freunde“, bildet als Hilfsagent IQ 001/2 zusammen mit seinem Vetter Donald ein Team.
  • Daniel Düsentrieb: Er steht dem DGD mit seinen (nicht immer genialen) Erfindungen zur Seite und trägt die Nummer Agent Pi
  • Primus von Quack: Er trägt den Geheimnamen: Agent Hochzwei

Bezeichnungen im Original und im Deutschen[Bearbeiten]

Name der Organisation[Bearbeiten]

Im italienischen Original wird der DGD mit dem Akronym P.I.A. abgekürzt, welches zunächst für die Langform Private Intelligence Agency stand. Zum besseren Verständnis wurde der Name jedoch nach kurzer Zeit in Paperon Intelligence Agency geändert, um die persönliche Zugehörigkeit zu Onkel Dagobert (Zio Paperone) zu verdeutlichen. Der kurzzeitig auftauchende Name P.S.S. – Paperon Secret Service wird ebenfalls nicht mehr verwendet.

Der deutsche Name des DGDs lautet seit seiner Einführung in LTB 27 Duck'scher Geheimdienst. Der Untertitel Gegründet zum Schutze der Schätze seines Namensgebers taucht ebenfalls erstmalig in „Träume sind Schäume“ (auch bekannt als "„Der doppelte Pirat“) im o.g. Lustigen Taschenbuch auf und wird gelegentlich auch in "Gegründet zum Schutze seines beträchtlichen Barvermögens" abgewandelt. Von Zeit zu Zeit wurde der DGD auch als DAD (Duckscher Abwehrdienst) oder G.D.E. (Geheim-Dienst von Entenhausen[1]) bezeichnet.

Namen der Mitglieder[Bearbeiten]

Auch die Namen der Agenten Donald und Dussel Duck weichen in Italien und dem deutschsprachigen Raum voneinander ab. In beiden Ländern verfügen die Mitglieder über verschiedene Decknamen. So lautet der Codename von Donald Qu-Qu 7, eine Anspielung auf den Codenamen 007 von James Bond. Hinter der Bezeichnung versteckt sich zudem die Abkürzung für „quasi qualificato“, italienisch für „quasi/fast qualifiziert“ – was außerdem eine umgangssprachliche Bedeutungsebene für „cucù-settete“ (Pendant zum deutschen „guck-guck“) innehat. Dagegen hört Dussel Duck auf den Codenamen Me-Se 12, die verkürzte Form von „mezzo servizio“ – in etwa „halber Service“, gleichbedeutend mit „halber Agent“ oder eher „Hilfsagent“. Zusammengelesen entsteht der Begriff „Mese“ (= „Monat“), von denen es ja genau 12 Stück im Jahr gibt.

Zusätzlich findet man in den deutschen Übersetzungen regelmäßig die Anhänge „Agent Donald – Der Schrecken seiner Feinde“ sowie „Agent Dussel – Der Schrecken seiner Freunde“. Als Decknamen werden zudem die Nummern IQ 001 für Donald und IQ 001/2 für Dussel[2] verwendet; offensichtlich als herabwürdigende Anspielung auf den Intelligenzquotienten der beiden.

Dagobert Duck selbst gab sich in Der grüne Smaragd (LTB Crime 10) den Titel Tu-Ba 00 (Tuttofare Basettato), wo er zum ersten Mal selbst als Außendienstmitarbeiter „Allrounder für Alles“ in Aktion tritt.

Auch Daniel Düsentrieb, der den DGD mit seinen hilfreichen Gadgets unterstützt, sowie alle anderen Agentinnen und Agenten hören in den Originalversionen der DGD-Missionen und dem DND auf individuelle Codenamen.

Gegenspieler[Bearbeiten]

Gegenspieler sind hauptsächlich Agenten der Organisation BLONK (MOB). In älteren Geschichten ist auch Professor Piepenbrinck (im Original Dottor Zantaf) ein wiederkehrender Gegner.

  • KGD: Klever'scher Geheimdienst
  • BLONK (in einigen, vorwiegend älteren Übersetzungen auch MOB)
  • Professor Piepenbrinck (selten auch Graf Zahltag)

Geschichten mit dem DGD[Bearbeiten]

(sortiert nach Datum der Erstveröffentlichung – Stand: 2019)

Ob als Klippe... (© Egmont Ehapa)
... oder als Ball getarnt... (© Egmont Ehapa)
...ausgestattet mit den neuesten Erfindungen Daniel Düsentriebs... (© Egmont Ehapa)
... erledigen die beiden Agenten... (© Egmont Ehapa)
... alle Aufträge ihres Onkels... (© Egmont Ehapa)
... allerdings nicht immer zu dessen Zufriedenheit. (© Egmont Ehapa)

Die Unerschrockenen vom DGD[Bearbeiten]

Nicht der Serie zugeordnet[Bearbeiten]

In zwei Geschichten treten historische Vorgänger-Organisationen des DGD in verschiedenen Zeitepochen auf:

Subserie[Bearbeiten]

DND (Duckscher Nachrichtendienst)

Trivia[Bearbeiten]

  • Kurz vorgestellt wurde die Serie im Kundenmagazin LTB Abo+ 3/2020.
  • Einige neuere Teile Serie wurden im LTB präsentiert 7 und 8 kompiliert.

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. LTB 245 Schläge und Fehlschläge
  2. LTB 320 Der Doppelkopf-Taler